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Dienstag, 21 Januar 2020 10:36

VLMO Radeberger SV- SG Kurort Hartha 32:29 (16:15)

Dreckiger Sieg.

Der Bericht erscheint dieses Mal ein wenig später, doch mit gutem Grund. Viel ist passiert in Europas Handballhallen. Deutschland verspielt eine souveräne Führung gegen Kroatien, RIO verliert gegen die Sportis  und Radeberg gewinnt trotz einer denkbar schlechten Leitung gegen die Gäste aus Hartha.

Das wichtigste Ereignis betraf jedoch unseren Torhüter Falko, welcher am Wochenende Vater geworden ist. Der Mutter, dem kleinen Anton und auch dem Vater geht es gut. Wir wünschen euch  ganz viele schöne Momente  und eine tolle Zeit.

So nun zum Spiel. Am vergangenen Samstag trafen die Männer um Trainer Gnädig auf die Gäste aus Hartha. Im Hinterkopf hatte man noch den knappen  Auswärtssieg aus dem Hinspiel. Man war gewollt den zweiten Sieg im „heißen Januar“ einzufahren, um in der kommenden Woche mit einem guten Gefühl nach Riesa fahren zu können.

Das Spiel begann und die Radeberger fanden keine  Bindung zu dem Spiel. Vielleicht war es der Druck gewinnen zu müssen, vielleicht war es die Einstellung zur Partie oder man  traf einfach oftmals die falschen Entscheidungen. Die Gäste spielten unbeeindruckt von ihrer schlechten personellen Lage, sauber ihre Spielzüge und so stand es nach acht Minuten 2:6 für Hartha. Erst nach der Auszeit von Trainer Gnädig wurde das Ergebnis langsam besser. Durch eine Umstellung in der Abwehr kam man zu schnellen Gegenstößen und nach 18 Minuten erzielte man durch Schott die erste Führung(10:9). Bis zur Pause konnte sich kein Team mehr entscheidend absetzen. Vor allem im Positionsangriff taten sich die Gastgeber sichtlich schwer den guten Abwehrverbund zu durchbrechen. Die Halbzeitsirene ertönte beim Stand von 17:16.

In der Kabine wurde angesprochen, dass man weiterhin konzentriert die Angriffe ausspielen muss, nicht die Geduld verlieren dürfe und man sich nicht auf andere Dinge konzentrieren kann.

Als die zweite Halbzeit begann, zeigte sich jedoch wieder ein komplett anderes Bild. Der Radeberger Rückraum nahm sich schnell drei Würfe und statt den Vorsprung auszubauen, geriet man nach 36 Minuten wieder ins Hintertreffen. Genau wie in der ersten Hälfte sah sich Trainer Gnädig wieder zu einer frühen Auszeit gezwungen und er fand scheinbar wieder die richtigen Worte. Durch gut abgefangene Bälle konnte sich vor allem Sportfreund Klinkert mehrmals in die Torschützenliste eintragen. So führte man in der 46. Minute wieder mit 24:21. Durch eine erneut torlose Strecke von fünf Minuten, brachte das die Gäste in der 51. Minute wieder zum Ausgleich. Trotz der dünnen Besetzung machte der wurfgewaltige Rückraum mächtig Druck und falls dort kein Durchkommen war, legte man gekonnte auf Außen oder an den Kreis ab.

Den Gästen merkte man jedoch den Kräfteverschleiß an und das Radeberg Torhütergespann hielt einige wichtige Bälle. So konnte man sich nach 55 Minuten nochmals auf vier Tore absetzen. Damit war die Messe gelesen und Radeberg spielte die letzten 5 Minuten ihr Spiel routiniert herunter. Beim Stand von 31:28 pfiffen  die beiden Schiedsrichter ab.

Fazit:

-2 Punkte gesammelt!! Was diese jedoch Wert sind, wird sich in den kommenden zwei Wochen zeigen.

- trotz schlechter Leistung gewonnen

- Busfahrt am kommenden Sonntag

-zu viele Fehler und schlechtes Treffen von Entscheidungen auf dem Spielfeld

Für den RSV spielten: Rathmann, Wagner (beide Tor), Richter (3), SIeberth, Schulz (3), Röseler (2/2), Gerstenhauer (2), Masula, Klinkert (7), Fährmann (4), Stein (4), Hermann, Schott (7), Kempe

Bericht: D.-B. Stein

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