Unsere 2. Frauen holt einen Punkt gegen den Tabellenersten!

Kämpfen und Spaß haben!
Das war das Motto unserer 2. Frauen als sie sich auf den Weg zum Tabellenführer Neugersdorf machten. Motiviert startete die junge Mannschaft ins Spiel und führte es vom 1. Tor an. Das dieses Spiel kein leichtes werden würde, war allen von Anfang an bewusst, weshalb auch jede Spielerinnen bestrebt war, das Beste aus dem Spiel herauszuholen.  Durch den guten Zusammenhalt in der Abwehr und die einwandfreien Paraden unserer Anna gelang es den Gastgeberinnen nur schwer den Ball in dem Kasten zuversenken.
Mit einem 9:11 ging es letztendlich in die Halbzeitpause und die Reserve der Bierstädterinnen jubelte was das Zeug hielt.
Trainer Heinze bestärkte seine Mannschaft, die letzten 30min ebenfalls zu kämpfen und weiterhin vereinte das Spiel zu bestreiten.
In der 2. Hälfte zogen die Neugersdorferinnen jedoch noch einmal an und es wurde offensichtlich, dass sie die Punkte nicht kampflos hergeben wollten. Je näher die 60. Minute rückte, desto spannender wurde es. Kurz vor dem ertönen des Schlusspfiffs, gelang es den Gastgeberinnen den Ausgleich zu erzielen, wodurch die Partie zurecht im Unendschieden endete.
Somit fuhren unsere Frauen zufrieden und mit einem Punkt zurück in die Bierstadt, wohl wissend in 2 Wochen wieder in Neugersdorf, harzfrei im Pokal gegen diese anzutreten.
Freudige Grüße,
eure 2. Frauen.
 
Mit dabei: Anna H. (im Tor), Anna S., Celine S. (4), Sophie A. (1), Christine S. (4), Sarah B. (3), Andrea S., Lisa R. (1), Luisa S. (4), Jenny S. (2), Svenja G. (1), T. Heinze (TR)
VL Frauen: Radeberger SV – HCS Neustadt/Sebnitz 28:25 (11:11)

Inmitten der Diskussion um Warnstufen und Zutrittsbeschränkungen hatten unsere Frauen am Samstag den HC Sachsen zu Gast. Entsprechend groß war die Verunsicherung vor dem Spiel und es galt umso mehr, den Fokus aufs Wesentliche zu legen und mit Spielfreude und Einsatzbereitschaft jede Minute Spielzeit zu genießen.
Vom Anpfiff an entwickelte sich ein Körper- und Kampfbetontes Spiel, in den ersten Minuten gab es zunächst deutlich mehr gelbe Karten als Tore. Keiner Mannschaft gelang es, sich mehr als ein Tor abzusetzen und so stand es nach 20 Minuten 9:9. Schon die Anfangsphase wurde häufig von Strafwürfen und Zeitstrafen unterbrochen, was sich wie ein roter Faden durchs Spiel ziehen sollte. Glücklicherweise hatten die Radeberger E. Mai in ihren Reihen, die alle neun 7m im gegnerischen Tor versenkte.

Kurz vor der Pause verloren die Damen vom RSV dank erneuter Unterzahl ein wenig an Boden, doch die Trainerin wusste mit einer grünen Karte gegenzusteuern. Sie mahnte, dass man jetzt keinesfalls nachlassen dürfe und in der Abwehr weiter fest zupacken müsse. Das zeigte Wirkung und der kleine Lauf der Neustädterinnen war gebrochen. Bis zum Pausenpfiff erkämpften sich die Mädels das Unentschieden zurück.
In der Kabine war man sich einig, dass hier heute alles drin ist und man die Punkte unbedingt behalten will. Kleinere taktische Anpassungen wurden vorgenommen, vor allem der Angriff sollte mit Zug zum Tor und durch konsequentes Stoßen in die durchaus vorhandenen Lücken noch effektiver gestaltet werden.

Konsequent war nach der Pause aber erstmal nur die Gastmannschaft, die mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine kam und unsere Frauen erstmal kalt erwischte. Ehe man sichs versah, lag man 3 Tore hinten. (13:16, 37.) Zahlreiche Verletzungspausen bestimmten das Spiel und ließen in dieser Phase keinen wirklichen Spielfluss aufkommen. In den Folgeminuten fand die Formation auf dem Feld langsam wieder ins Spiel und man erarbeitete sich Stück für Stück den Gleichstand zurück. Auch an der Stimmung auf der Bank war spürbar, dass jede heute bereit war, alles reinzuwerfen, um hier den Sieg zu holen. Und wenn jede gelungene Aktion so gefeiert wird, und man spürt, dass die Mannschaft so hinter einem steht, dann kämpft man auch auf dem Feld verbissen um jeden Meter und jeden Ball, koste es, was es wolle.
Und so drehten die Radebergerinnen aus einem 17:19 (43.) ein 23:19 (48.) . Auch das Timeout der Gäste zeigte wenig Wirkung und der Versuch mittels offensiver Abwehr das Spiel nochmal zu kippen, scheiterte. Zum ersten Mal lief nun die Uhr in der Crunchtime für die Radebergerinnen und man konnte ruhig spielen statt hektisch den Kopf zu verlieren. Über die Zwischenstände 25:20 (50.) und 27:22 (55.) gelang es, den Vorsprung zu halten. Zwei verbliebene Timeouts sorgten für kurze Verschnaufpausen und auch wenn das Spiel am Ende ein wenig an Qualität verlor ließ sich der RSV diesen Sieg nicht mehr nehmen. Endstand 28:25.
Großer Jubel über eine tolle Teamleistung, an der jede Einzelne ihren Anteil hatte!

Noch während dieser Bericht verfasst wird, erreicht uns die Meldung, dass es tatsächlich das vorerst letzte Spiel war. Ein riesengroßes Danke an alle Beteiligten - es war ein Fest!