Wir haben da doch noch was gut zu machen…

Wir haben da doch noch was gut zu machen…
Zum Jahresauftakt kamen die Damen vom TbSV Neugersdorf nach Radeberg. Trainerin Vivi erinnerte in der Vorbereitung noch einmal an die schmerzliche 23:25 Hinspielniederlage, die man sich aufgrund schwacher Torausbeute selber zuschreiben musste. Sie gab vor, die Gäste in ihrem Spiel frühzeitig zu stören und ihre Topspielerinnen M. Bretschneider und K. Rothenburger nicht ins Spiel kommen zu lassen. Was bei Zweiterer gut gelang.
Am dritten Adventswochenende luden die Radeberger Handballerinnen zur gewohnten Zeit in
heimischer Halle zum letzten Punkt- und Heimspiel im Jahr 2022.
Im Gegensatz zu den gegnerischen Damen aus Heidenau, die in der vergangenen Saison
ungeschlagen die Tabellenspitze verteidigten und denen an diesem Tag nur eine Spielmacherin
fehlen sollte, mussten die Bierstädterinnen aufgrund einiger krankheitsbedingten Ausfälle auf
Spielerinnen aus der Reserve zugreifen, die sich dankenswerterweise kurzfristig bereiterklärten,
auszuhelfen. So konnte Coach Vivi immerhin 9 Feldspielerinnen und 2 Torhüterinnen auf dem
Protokoll eintragen.
An diesem Nachmittag war also auch die Unterstützung von den Rängen mehr als gefragt. An dieser
Stelle auch einmal ein ganz großes Dankeschön an alle Zuschauer, die trotz des heimischen
Weihnachtsmarktes, einen Weg in die Halle gefunden haben!
Mit dem Bewusstsein, dass die zwei Punkte an diesem Tag vielleicht nicht auf dem Konto der
Gastgeberinnen zugute geschrieben würden, war die Mannschaft immerhin gewillt, den routinierten
Heidenauer Angriff und damit auch deren Spielfluss ständig zu unterbrechen. Die Gäste sind bekannt
für ihr schnelles Spiel und die ununterbindbaren Anspiele an den Kreis.
Zwar gelang es den Heidenauerinnen von Sekunde 32 an, die Führung zu übernehmen, doch konnten
die Gastgeberinnen die erste Viertelstunde gut mithalten. In der 20. Minute, bei einem Stand von 5:8,
folgte das erste Team-Time-Out auf Radeberger Seite. Durchatmen, weiterkämpfen, immer weiter
probieren. Während die gegnerischen Damen das Plus auf der Anzeigetafel zwischenzeitlich weiter
ausbauten, arbeiteten die Bierstädterinnen an den Absprachen in der Abwehr und den konzentrierten
Abschlüssen im Angriff. So konnte noch einmal auf 3 Tore verkürzt werden, als daraufhin eine
unglückliche 2-Minuten-Strafe auf Radeberger Seite fiel. Die Heidenauerinnen nutzten diese Chance
und revidierten den Vorsprung auf 6 Tore. So verabschiedeten sich die beiden Mannschaften bei
einem Stand von 9:14 in die Halbzeitpause.
„Ihr steht das erste Mal in dieser Konstellation auf der Platte. Dafür macht ihr das super“, pushte
Coach Vivi ihr junges Team und bat ihre Mädels um mehr Selbstvertrauen. Schließlich war es für
einige Spielerinnen das erste Verbandsliga-Spiel und andere wiederum mussten auf ungewohnten
Positionen Verantwortung übernehmen.
Die Hausherrinnen machten das Beste aus dieser Situation, probierten weiterhin verschiedene
Kombinationen aus und gaben den „Unerfahrenen“ im Team auch immer wieder Chancen, sich zu
beweisen. Dass die Abstimmung in der Abwehr noch nicht einwandfrei funktionierte, zeigte Heidenaus
Kreiswunder N. Graffunder, die 8 ihrer insgesamt 11 Tore vom 6m Kreis verwandeln konnte.
Letztendlich nahmen die Damen des SSV Heidenau 10 Tore plus und 2 Punkte mit nach Hause, die
gesammelten Erfahrungen konnten die Radebergerinnen jedoch für sich gewinnen.
Ein großes Dankeschön an die Mädels aus der B-Jugend und 2. Frauen für die Einsatzbereitschaft!
Das war ein klasse Debüt von euch allen.
Die letzte intensive Handballwoche des Jahres wird nun genutzt, um die Spielerinnen der Mannschaft
wieder gesund zu bekommen, um sich am kommenden Sonnabend, im Pokalspiel gegen den ESV
Dresden, einer letzten Herausforderung in diesem Kalenderjahr zu stellen.
Für den RSV spielten: Wuttke, Ziegler (beide Tor), Anders, Küpper, Gebauer, N. (5), Seifert (7),
Dankelmann (3), Röder, Schmidt, Gebauer, S., Mai (9/2)
Nach drei spielfreien Wochen hieß es am 05.11. für die Bierstädterinnen endlich wieder Punktspieltag vor heimischer Kulisse. Ziel der Mannschaft war es an den Sieg gegen Meißen anzuknüpfen und das Potenzial des Teams auszuschöpfen. Als Gast reisten die Damen des HSV Weinböhla an, welche aktuell, durch Spielerabgänge geschwächt, auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Gespickt mit Spielerinnen aus dem Jugendbereich, lief Weinböhla trotzdem mit fast voller Mannschaftsstärke auf, jedoch ohne offizielle Torhüterin. Die Ansage von Trainerin Vivi vor Spielbeginn war damit klar: schnelles Angriffsspiel, konsequente Torabschlüsse, gestaffeltes Zurücklaufen in der Abwehr und kein Unterschätzen des Gegners.