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Montag, 11 November 2019 18:34

VL Männer: Radeberger SV – Radebeuler HV 23:24 (15:12)

Unnötige Niederlage sorgt für lange Gesichter

In der Verbandsliga stand nach langem wieder ein Heimspiel für die Radeberger Handballer an und der Radebeuler HV wurde empfangen.

Nach dem hohen Auswärtserfolg bei den Sportfreunden wollte man mit breiter Brust daheim die nächsten Punkte einfahren. Dieses Vorhaben zeigte sich auch in den ersten Minuten. Die Hausherren drückten klar dem Spiel den Stempel auf. Vor allem im Angriff agierten sie nahezu fehlerfrei. Strukturiert wurden die Angriffe gespielt und erfolgreich abgeschlossen. (11:5/18.) Danach schlichen sich leichte Fehler in das Radeberger Spiel ein und man verpasste die Führung auszubauen. Die Gäste nahmen dieses Geschenk dankbar an und fanden etwas verspätet auch Zugriff in die Partie. Bis zur Halbzeit verkürzten der RHV den Rückstand, wobei übten sie mehr Druck über die Achse Herrmann / Lasonctyk aus. Schulz traf zum 15:12 Halbzeitstand. Trainer M. Gnädig appellierte in der Kabine an mehr Konzentration und erinnerte an die ersten Minuten, in den seine Mannen klar überlegen waren.

Die mahnenden Worte verfehlten leider ihre Wirkung. Nicht die Hausherren übernahmen nach dem Wechsel sondern die Gäste setzten ihre Aufholjagd fort und glichen schon in der 36. Minute aus. Spätestens in der Folge waren beide Teams auf Augenhöhe und das Spiel ging an die Nerven der Fans. Keiner von beiden konnte sich absetzen. Bis Mitte der Zweiten Halbzeit waren die Hausherren weiter in Front (1-2 Tore) Doch die Souveränität aus der 1. Halbzeit ging gänzlich verloren. Dazu kam auch noch Pech im Abschluss (u.a. 2 verworfene 7m). Beim 21:22 übernahmen erstmals die Weinstädter die Führung. Die letzten Minuten blieben umkämpft und beide Teams ließen mehrfach Chancen liegen. In der Phase spielten auch die beiden Schiedsrichter eine unglückliche Rolle. Agierten öfters uneins und pfiffen in der finalen Phase einen Konter der Hausherren ab um den Gästetrainer zu verwarnen. Dies kam zu der schlechten Halbzeit hinzu und die Gäste gingen mit einem 24:23 als glücklicher Sieger vom Parkett.

Fazit: Das Spiel lässt mehr Fragen zurück als es Antworten gab. Wie kam es zum unerklärlichen Bruch nach der 6-Tore-Führung? Wieso warf man nach der Pause nur 8 Tore? Wie bekommt man die Sicherheit bei den Strafwürfen zurück? 

Diese Fragen wird es als Team in der Woche zu klären geben. Damit die Mannschaft am Samstag, wieder zu Hause, gegen die SG Großenhain/Zabeltitz die richtige Antwort gibt und wieder siegreich ist. 

Bericht: F. Wierick

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