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Montag, 05 Oktober 2020 16:57

VL Männer: HC Großenhain - Radeberger SV 13:16 (32:35)

Pflichtsieg eingefahren

Am vergangenen Samstag traf der HC Großenhain auf den Radeberger SV. Im Vorfeld der Partie, war man sich nicht ganz sicher, wie der kommende Gegner auftreten wird. Zwar wurden die letzten zwei Partien von den Gastgebern verloren, jedoch tun sich die Radeberger bekanntlich schwer mit dem harzlosen Spielgerät.

Trainer Gnädig schwor seine Truppe vor dem Spiel ein, dass man nur mit 100 Prozent Einsatz das Spiel für sich entscheiden könne. Das Spiel begann jedoch recht verhalten. Man merkte den Akteuren an, dass man sich mit dem Spielgerät erst vertraut machen musste. So stand es nach sechs gespielten Minuten 2:2. Danach fand man in der Abwehr besser zusammen und eroberte sich mehrmals den Ball, sodass Kempe(!!) einige Konter laufen konnte. So baute man den Vorsprung nach 13 Minuten auf vier Tore auf. Jedoch merkten die Zuschauer schnell, dass die Partie am heutigen Tage eine Berg und Talfahrt sein wird. Spielte Radeberg vorne im Angriff sein Potential aus, fanden die Gastgeber kaum eine Lösung. Schlichen sich jedoch in der Abwehr und im Angriff unnötige Fehler ein, schmolz der Vorsprung an dem Tag wieder schnell. So dauerte es nur fünf Minuten,auch aufgrund der am Anfang viel verteilten 2-Minuten Strafen, bis Großenhain wieder auf 7:8 dran war. Trainer Gnädig nahm seine Außzeit und diese schien zu fruchten. Angetrieben durch einige gute Paraden von Wagner konnten die Radeberger wieder ihr schnelles Umkehrspiel umsetzen und so gelang es in der 25. Minute auf sieben Tore davonzuziehen. Danach wieder ein unnötiges Tal und Großenhain kam auf 13:16 zur Halbzeit heran.

In der Halbzeit wurde nochmals gewarnt, dass man vom ersten Moment an wach sein muss, damit man nicht wie vergangene Woche gleich in die Bredoullie gerät und den Gegner auf Unentschieden herankommen lässt.

Vorne gelang es nun die Außenspieler Klinkert/Stein mustergültig zu bedienen, welche in der zweiten Halbzeit einen Sahnetag erwischten. Der Vorsprung wuchs wieder langsam auf sechs Tore (45. Minute). Jedoch fand man im Abwehr-Torwart-Verbund keinen Zugriff mehr und Großenhain konnte munter Tore werfen. So war es vor allem Stelzl, welcher in der zweiten Halbzeit eine famose Partie auf das Parkett zauberte. In der 52. Spielminute betrug der Vorsprung noch fünf Tore beim Stand von 26:31. Eine weitere Schwäche der Radeberger war an diesem Tag die 7-Meter Quote. Man holte zwar sechs Stück heraus, verwandelte jedoch nur drei an diesem Tag. Der Vorsprung schrumpfte langsam, jedoch war es in der Crunchtime Schulz, welcher dafür sorgte, dass es nicht mehr so nervenaufreibend, wie in der vergangenen Woche, wurde. Er drehte in den letzten Spielminuten auf und warf die vier letzten Tore auf der Seite der Gäste. 32:35 lautete das Endergebnis - zwei Punkte - mehr aber auch nicht.

Nächste Woche muss jedoch auf der Platte vor allem in der Abwehr eine eindeutige Leistungssteigerung erfolgen, um auch zwei Punkte beim SC Riesa mitzunehmen. Wir bedanken uns bei den Fans, welche für Heimspielatmosphäre sorgten.

Fazit:
Top:
- Zwei Punkte
- 35 Tore mit dem herzlosen Spielgerät
- die Außenspieler (und die die sie sahen)
- Der schnellste Kreisläufer, den ich jemals gesehen habe.

Flop:
- Der Hallensprecher (...)
- Abwehr-Torhüter-Verbund
- Harzfreie Hallen

Für den RSV spielten:
Rathmann, Wagner(beide Tor), Richter(7), Sieberth(2), Schulz(7/2), Röseler(1/1), Masula, Klinkert(4), Fährmann(1), Stein(8), Herrmann, Kempe(5)

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