Pokal & OLS-M: HSG Freiberg - Radeberger SV

Same same, but different: so oder so ähnlich könnte man die beiden letzten Partien der 1. Männer des Radeberger SV zusammenfassen, die innerhalb einer Woche bei der HSG Freiberg stattfanden. Da eine gewisse Parallelität der Ereignisse im Vorfeld erwartet werden konnte und Dopplungen im Spielbericht möglichst vermieden werden sollten, erscheint dieser als Zusammenfassung der beiden Spiele erst jetzt.

Am Samstag, dem 28.09.24 war es wieder soweit. Um 18:30 Uhr wurde in der BSZ-Sporthalle Radeberg zum Heimspiel gegen Koweg Görlitz angepfiffen. Görlitz bis dahin nur mit drei Begegnungen und zwei Punkten stand sehr ähnlich in der Tabelle da wie die Mannen aus Radeberg. Mit voller Bank und und gut gestimmt starteten die Bierstadthelden in das Spiel. Die Hoffnungen auf den ersten Sieg im sechsten Spiel waren groß. Dementsprechend gestaltete sich auch der Start des Spiels. Radeberg lag nach neun Minuten durch das Tor von René Rudolph mit 4:1 in Führung. Ein gelungener Start, auf den man eigentlich gut aufbauen könnte. Müsste man meinen.

Zum fünften Spiel der Saison für die Bierstadthelden aus Radeberg ging es in die Halle des Berthold-Brecht-Gymnasiums in Dresden. Gastgeber war der KJS-Club Dresden, eine Mannschaft, die schon einige Jahre in der Sachsenliga spielt und letzte Saison den sechsten Platz erreichen konnte. Vor Anpfiff standen beide Teams in der unteren Tabellenhälfte nicht weit voneinander entfernt, man konnte sich also auf ein interessantes Spiel auf Augenhöhe freuen. Radeberg musste auf ein paar Spieler im Aufbau verzichten, doch auf den Zuschauerrängen war man in der Überzahl.

OLS-M: LHV Hoyerswerda – Radeberger SV 36:22 (17:12)

Auf Ostsachsenderby Nr. 1 der vorangegangenen Woche folgte am Samstag der zweite Teil, auswärts gegen den LHV Hoyerswerda. Seines Zeichens Vizemeister der vergangenen Saison, fanden die Gastgeber nach einer überraschenden Niederlage im ersten Spiel mit leichter Verzögerung in die Spur und ließen dies nun auch die Männer aus Radeberg spüren. Diese reisten selbst mit einem überschaubaren Kader an – Trainer Dennis Käppler standen insgesamt lediglich neun Feldspieler zur Verfügung. So war die Devise für das Derby: von Anfang Spaß haben und den favorisierten LHV solange wie möglich ärgern.