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Dienstag, 06 Oktober 2020 16:28

OSL Männer: LHV Hoyerswerda II. - Radeberger SV II. 21:19 (9:12)

Zum ersten Auswärtsspiel der noch jungen Bezirksligasaison verschlug es die Mannen von Coach Rühle in die Lausitz zum dortigen LHV. Auf dem frisch verlegten neuen Hallenboden des BSZ Konrad Zuse erwartete die Bierstädter eine motivierte Sachsenligareserve. Das Heimteam hat seinen Kader weiter mit gut ausgebildeten Spielern verjüngt und sorgte mit bis dato 71 Toren in 2 Spielen für Furore. Dementsprechend war auch die Marschroute klar, wollte man über eine sattelfeste Abwehr die Offensivbemühungen der Lausitzer einschränken. Leider fehlte dabei Abwehrchef Oswald, jedoch kann man bereits vorab erwähnen dass der junge Mittelblock um die beiden großgewachsenen Mandalka und Bellmann seine Sache wirklich hervorragend löste. 

Trotz einer schläfrigen Erwärmung waren die Bierstädter zu Spielbeginn gleich vollends auf der Höhe. Den Anweisungen des Coaches wurde Folge geleistet, in der Offensive die Angriffe geduldig zu Ende gespielt und in der Abwehr wurde dem schnellen Spiel der Gastgeber durch frühes Stören der Zahn gezogen. Vor allem konnten sich in Halbzeit eins Torwart Starke und Routinier Tillich am Kreis hervorheben, welche das Team auch in brenzligen Situationen den nötigen Halt gaben und man so ein sehr gutes Halbzeitergebnis von 9:12 erzielen konnte. 

In der Kabinenbesprechnung wurde die Marschroute für den zweiten Durchgang klar festgelegt. Aus der sicheren Abwehr heraus wollte man die Heimmannschaft weiter mittels guten und schnellen Ballvortrag vor unlösbare Aufgaben stellen und die Bälle zielsicher in die Maschen bugsieren. 

Genau letzteres sollte jedoch zum Knackpunkt der zweiten Hälfte werden. Die Radeberger konnten das Spiel beim Favoriten bis zur ersten Führung des LHV in Minute 45 (15:14) noch ausgeglichen gestalten, jedoch sorgte die miserable Chancenverwertung der zweiten Halbzeit für ein besseres Ergebnis am Ende. Besonders viele freie Bälle von Außen oder vom Kreis wurden die Beute des Lausitzer Hüters oder des Aluminuims. Die Hoyerswerdaer, keineswegs die dominierende Mannschaft, konnten somit die zwei Punkte beim Endstand von 21:19 in der Lausitz behalten. 

Wenn man auswärts in einer zweiten Halbzeit das dritte eigene Tor in Spielminute 52 (!!!) erzielt, dann wird es gegen jeden Gegner schwer. Besonders gegen so eine gut ausgebildete Mannschaft wie die der Lausitzer. Dies gehört jedoch zum Entwicklungsprozess der jungen Radeberger Rerserve, die in solchen Situationen einfach noch dazu lernen muss auch den Kopf bei klarsten Tormöglichkeiten oben zu behalten und die Bälle im Tor unter zu bringen. „Wir spielen abwehrtechnisch gesehen das beste Spiel seit Ewigkeiten, scheitern jedoch in Halbzeit zwei an unseren eigenen Möglichkeiten. Ich kann den Jungs nur diesen einen Vorwurf machen, aber das gehört auch zur spielerischen Entwicklung. Wir sind eine junge Truppe, haben Spaß und noch mächtig Dampf im Kessel. Dementsprechend werden wir in den nächsten Trainingseinheiten weiter daran arbeiten, unsere Einwurfmöglichkeiten besser zu nutzen.“ kommentierte Coach Rühle das Spielgeschehen enttäuscht aber trotzdem mit Stolz. 

Für den RSV auf der Platte: Starke, Tuschling (beide TW), Fritsche (3), Tillich (6/4), Lindner (1), Schulze, Babisch (1), Ziegenbalg (1), Kuschka (1), Winter, Mandalka (2), Bellmann (4); Rudolph

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