VLMO: Starker Auftakt zum ersten Heimspieltag

Am vergangen Sonntag empfingen die Spieler der zweiten Männermannschaft um Coach Dennis
Rühle die Spieler des HVO Cunewalde. Nüchtern betrachtet klingt diese Ausgangssituation erstmal
nach einer Spielpartie mit klaren und deutlichen Ausgang für die Gäste, doch warten wir erstmal ab...
Der HVO Cunewalde war als unglücklicher Absteiger der Sachsenliga in diesem Jahr in der
Verbandsliga beheimatet und bringt dementsprechend viele Spieler mit Erfahrung und Können auf
die Platte. Auf der anderen Seite stehen wir: ein sehr junges Team, welches als Aufsteiger alles gibt,
um auch in der kommenden Saison weiter in der Verbandsliga spielen zu können.
 
Mit der Zielsetzung bei jedem im Kopf und der energetisch finalen Ansprache von Kapitän Lindner
war für jeden klar: WIR HOLEN DAS DING, EGAL WER DA VOR UNS STEHT!
Doch dann der Boden der Tatsachen. Die Gäste zeigen von Anfang an ihr Können und starten mit
einem 5:0 Lauf in die Partie. Coach Rühle nimmt die erste Auszeit nach sieben Minuten im Spiel, um
uns alle nochmal daran zu erinnern, was wir genau vor 7 Minuten noch im Kopf hatten.
Nach der deutlichen Ansage nahm das Spiel eine bessere Wendung. TOP-Shooter des Tages
Mandalka zeigt Verantwortung und bringt die Jungs wieder ins Spiel, bis es in der 18. Minute wieder
ausgeglichen 6:6 steht. Ausgangssituation wiederhergestellt. Der weitere Lauf der ersten Halbzeit
zeichnete sich durch einen harten Kampf beider Seiten aus, in welchem der Gegner versuchte, sich
von den Radeberger Jungs abzusetzen, was ihm aber nicht im großen Stil gelang. Zur Halbzeit gingen
die Gäste mit einer leichten Führung von 10:12 in die Pause.
 
Die zweite Hälfte der Partie startete genauso gut, wie die erste Hälfte beendet wurde. Durch das
effiziente Spiel gehen sichere Tore an die Heimmannschaft und das Spiel steht wieder ausgeglichen
zum 14:14. Doch dann das, woran am Sonntag wahrscheinlich kaum einer, außer die Spieler um
Coach Rühle, glaubten. Der RSV steht in Führung! T. Bellmann sprintet einem unerreichbar
scheinenden Konterball hinterher und versenkt das 15:14.
 
Der Coach der Gäste nimmt die Auszeit. Was dort angesprochen wurde kann nur vermutet werden,
muss aber geholfen haben die Reserve der Bierstädter zu brechen. Die Gäste erzielen viele
Torgewinne bis zu einer maximalen Differenz von sieben Toren zum 17:24. Coach Rühle muss
eingreifen und nimmt die Auszeit. Die folgende Aufgabe: 1. Nicht den Kopf hängen lassen und 2.
Wieder ran kämpfen, sichere Tore erzielen. Gesagt-Getan wurde konzentriert weiter gespielt, sodass
durch schnelle Torgewinne gegen Ende der Endstand 22:25 lautete.
 
Letztendlich setzt dieses Ergebnis trotz Niederlage ein deutliches Zeichen und bringt Zuversicht für
die nächsten Partien. Zitat Rudolph: „Jungs das war geil, fühlt sich nicht wie eine Niederlage an!“
Danke nochmal an alle Zuschauer, welche am Sonntag tatkräftig mit angefeuert haben. Die
Stimmung war überragend!
 
RSV mit: Fritsche (5), Tillich (1), Lindner, Spittel, Oswald (1), Haase, Bellmann F. (1), Rudolph (4),
Kielreiter, Schöne-Männchen, Mandalka (7/2), Bellmann T. (3), Diedrich und Hoffmann im Tor
VLMO: OHC Bernstadt – Radeberger SV II 24:20 (12:7)

Niederlage in Bernstadt trotz starker Leistung

Am vergangenen Sonntag ging es für die zweite Männermannschaft zum ersten Spiel des großen Abenteuers Verbandsliga 2022/2023 nach Bernstadt. Unter dem neuen alten Trainer Rühle und nach einer etwas komplizierten Vorbereitung wollte man die ersten Erfahrungen in der neuen und höheren Spielklasse sammeln. Jeder ist sich im Klaren, dass die Reserve als Abstiegskandidat Nummer 1 gehandelt wird, dennoch ist man sich sicher das ein oder andere Pünktchen ergattern zu können. Im Vordergrund steht die Ausbildung der jungen Spieler und das man sich kontinuierlich, auch als Teamverbund, weiterentwickelt. Dementsprechend war die Marschroute klar. Man wollte gegen die schnelle und akkurate Spielweise der Bernstädter dagegenhalten und auch die letzten Trainingsinhalte im Abwehrspiel umsetzen. Was hatten wir schon zu verlieren? Auf der Heimmannschaft vor Ihren frenetischen ca. 200 Zuschauern lag der Druck, die Mannen um Kapitän Lindner konnten befreit aufspielen. Aufgrund einiger Verletzungen und Abwesenheiten standen dem Trainerteam nur 9 Feldspieler inkl. Aushilfe aus Altherrenmannschaft zur Verfügung.

OSL Männer: LHV Hoyerswerda II. - Radeberger SV II. 21:19 (9:12)

Zum ersten Auswärtsspiel der noch jungen Bezirksligasaison verschlug es die Mannen von Coach Rühle in die Lausitz zum dortigen LHV. Auf dem frisch verlegten neuen Hallenboden des BSZ Konrad Zuse erwartete die Bierstädter eine motivierte Sachsenligareserve. Das Heimteam hat seinen Kader weiter mit gut ausgebildeten Spielern verjüngt und sorgte mit bis dato 71 Toren in 2 Spielen für Furore. Dementsprechend war auch die Marschroute klar, wollte man über eine sattelfeste Abwehr die Offensivbemühungen der Lausitzer einschränken. Leider fehlte dabei Abwehrchef Oswald, jedoch kann man bereits vorab erwähnen dass der junge Mittelblock um die beiden großgewachsenen Mandalka und Bellmann seine Sache wirklich hervorragend löste.