Was war das denn bitte am vergangenen Wochenende im Radeberger BSZ? Wäre ich zahlender Zuschauer gewesen, hätte ich nach der ersten Halbzeit wohl mein Eintrittsgeld bei der Mannschaft zurück verlangt und wäre nach Hause gegangen. Ein müdes und zum Teil völlig überhebliches Auftreten der Bierstadthelden, bei denen mit einigen Ausnahmen kein Akteur auch nur annähernd sein Leistungsvermögen abrufte. Im Angriff wurden Spielzüge ohne Überzeugung oder der notwendigen Bewegung gespielt, die Stammakteure versuchten es über Einzelaktionen ohne die breite des Spielfeldes zu nutzen und auf der Bank brach pure Fassungslosigkeit aus - wen bringen, wen runternehmen, um doch irgendwie ins Spiel zu finden. Die Auszeit nach nur fünf Spielminuten (1:5) sollte den Fehlstart verhindern, doch verpuffte. Der HSV spielte weiter munter auf - einfache Konter aufgrund des mangelnden RSV Rückzugverhaltens, Durchsetzungsstark im 1-gegen-1 aufgrund fehlender Körpersprache beim Gastgeber. Das 3:12 nach 12 Spielminuten ließ schlimmes erahnen. Ben Leuteritz erwischte eine Sahne-Halbzeit und trug seine Farben. Einige Fehler im HSV Spielaufbau und viel Duvnjak-Esprit durch René Rudolph erlaubten es den Gastgebern immerhin das Spiel bei -8 Toren zu halten (13:21).













