Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:53 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de SLM EHV Aue II gg. Radeberger SV 33:27 (17:9) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/281-slm-ehv-aue-ii-gg-radeberger-sv-33-27-17-9.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/281-slm-ehv-aue-ii-gg-radeberger-sv-33-27-17-9.html SLM EHV Aue II gg. Radeberger SV 33:27 (17:9)

Nach Leistungssteigerung dann irgendwie doch zufrieden

 Nach der letzten schmerzhaften Niederlage gegen die Reserve von Freiberg ging es für die Männer der Bierstadt im vergangenen Wochenende ins schöne Erzgebirge nach Aue, wo ebenfalls eine Zweitvertretung wartete. Eine blutjunge und hervorragend ausgebildete Truppe und auf Platz 2 noch nicht ganz aus dem Aufstiegsrennen raus, na Glück auf.

Anpfiff, die Gäste aus der Bierstadt hatten direkt Ballbesitz und konnten ihren ersten Angriff auch gleich mit einem Tor belohnen- 1:0 für unsere Helden in Blau-Weiß. Ohne zu viel spoilern zu wollen sei hier angemerkt, dass es die letzte Radeberger Führung in diesem Spiel bleiben sollte. Die Jungs aus Aue kamen nämlich gut mit ihrer Favoritenrolle zurecht und konnten die Radeberger Abwehr ein ums andere Mal überwinden. Aus einer stabilen Abwehr heraus konnten sie immer wieder schnelle Angriffe fahren, die (obwohl die Gäste recht flott in der Rückzugsbewegung waren) oftmals innerhalb weniger Sekunden zum Abschluss und leider oft genug zum Torerfolg führten. Gut 10 Minuten dauerte es, bis sich die Gäste gefangen hatten. Als sie sich so langsam stabilisierten, stand es allerdings schon 8:2 aus Sicht des Erzgebirges. Trotzdem, die Abwehr stand nun sicherer und auch der Torhüter konnte den ein oder anderen Ball abfangen. Radeberg war gut im Spiel, doch die spielerische Klasse der Gastgeber ließ es nicht zu, dass sich am Vorsprung groß etwas änderte. Zum Ende der ersten Halbzeit zogen sie nochmal etwas an, nutzten ein paar unglückliche Radeberger Fehlwürfe und zogen zum Halbzeitstand von 17:9 davon.

Das hört sich schlimm an. Und ja, die handballerisch bessere Mannschaft führte verdientermaßen, aber der Qualitätsunterschied war bei weitem nicht so übel, wie es der Spielstand aussagen wollte. Und auch nicht so, wie es die Tabellensituation vor Spielbeginn suggeriert hatte. Unfassbar, aber die Radeberger waren in der ersten Halbzeit diejenigen gewesen, die sich grün angestellt hatten.

Aber das muss ja nicht so bleiben. Die zweite Halbzeit beginnt und die Gäste sind im Spiel drin. Im Angriff funktionieren die Spielzüge, die technischen Fehler werden gering gehalten und die Abwehr macht so manchem Auer Aua. Die Gastgeber vermögen es nicht, den Vorsprung auszubauen. Mit fortschreitender Spielzeit und sicher geglaubtem Sieg wechseln sie ihre Leistungsträger aus und verschaffen der Reserve der Reserve etwas Spielzeit. Doch das geht fast nach hinten los. Die Männer der Bierstadt beweisen großen Kampf, beißen sich ran und kommen näher. Und immer näher. In Unterzahl versucht Aue den Torwart für einen Feldspieler auszuwechseln, was nur mäßig gut funktioniert. In einem schnellen Rückzug ins eigene Tor verletzt sich dieser leider sogar. Wir wünschen gute Besserung! Wie dem auch sei, auf einmal steht es nicht mehr 21:12, sondern 24:20. Oha. Vielleicht kam das Auswechseln der Leistungsträger doch eine Spur zu früh. Diese werden jetzt erneut aufs Feld geschickt, doch auch sie haben anfangs Probleme mit den wiedererstarkten Gästen. Dann haben die Bierstadthelden jedoch ein paar Mal in Folge ziemliches Pech (verworfener 7m, Doppelpfosten im nächsten Angriff und noch ein verworfener Siebenmeter) und mehr brauchen die Gastgeber nicht, um wieder eine beruhigende Führung aufzubauen. Am Ende trudelt das Spiel mit 33:27 aus. Eine leistungsgerechte Niederlage, vielleicht sogar ein wenig zu hoch für den Spielverlauf. Der Trost bleibt trotzdem bei den Radebergern, denn die konnten sich legalerweise auf dem Heimweg an der Tanke Schnaps kaufen, was der Großteil der Jungs aus Aue noch nicht kann.

Also was nehmen wir aus diesem Spiel mit?

Pro: Speziell die Kollegen Richter, Dorschner und Lindner haben wieder ein gutes Spiel in der Offensive gemacht. In der Defensive ist es einfach ein Genuss, dem Kollektiv Fährmann, Kempe, Guhrenz bei der Arbeit zuzusehen. Linksaußen Daferner hat in seinem ersten Radeberger Ligaspiel gezeigt, dass er nicht nur eine menschliche Bereicherung fürs Team ist.

Contra: Die eingeschüchterte Spielweise in den ersten 10 Minuten muss nicht sein. Ebenfalls wird die Radeberger Siebenmeterschwäche so langsam zum Problem. Wenn wir eine gute Quote hätten, hätten wir letztes Spiel gewonnen und dieses hier etwas knapper gestalten können. 

Insgesamt fühlt es sich seltsam an, nach einer Niederlage nicht unzufrieden zu sein, aber man kann halt auch mal gut spielen und trotzdem verlieren. Sollten wir im Spiel nächste Woche jedoch eine ähnliche Leistung zeigen, ist allerdings tatsächlich ein Punktgewinn drin. Da geht es im ersten Spiel der Rückrunde zuhause gegen Koweg Görlitz. Wir setzen auf eure Unterstützung! Wer weiß, vielleicht kriegen wir ja wieder einen Favoriten geärgert!

 

Es spielten,

Wagner, Rathmann (Beide Tor), Richter (4), Sieberth (1), Schulz (3/2), Lindner 3, Röseler (1), Bellmann (1), Daferner (2), Fährmann (2), Guhrenz (2), Stein, Kempe (1), Dorschner (7)

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info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Tue, 10 Jan 2023 18:35:32 +0100
Vorschau SLM EHV Aue II. - Radeberger SV https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/280-frohes-neues.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/280-frohes-neues.html Vorschau SLM EHV Aue II. - Radeberger SV

Run into the new year,
lebt denn der alte Schreiberling noch, Schreiberling noch, Schreiberling noch? Jaaaa er schreibt noch, er schreibt noch, er schreibt noch. Jaaa, er schreibt noch, schreibt noch, resigniert nicht. Doch was passiert hier? Es ist Anfang Januar und eigentlich müsste im schönen (abgesehen von den Farben des heimischen Fußballteams) Erzgebirge Schnee liegen, die Pisten voll sein und überall es nach Glühwein und verbrannter Bratwurst riechen. Doch schaut man mal auf das Thermometer, so werden Sonntag 6 Grad angezeigt und von Schnee mag man gar nicht träumen. Was könnte man also noch so machen? Im Veranstaltungskalender der Stadt findet man jetzt nicht so viel … obwohl, in Limbach-Oberfrohna in der Stadthalle wird 10:30 Uhr „Pittiplatsch-So ein Zirkus aufgeführt“ Ein Muss für Fans des Klassikers. Nur ist dies auch 12 Uhr vorbei und der Sonntag ist noch jung Da würde sich noch ein Besuch in der Therme in Eibenstock anbieten (sehr zu empfehlen). Herrliches Ambiente kann ich sagen. Na ja gut, aber alle wird dies auch nicht abholen, deswegen kann ich euch einen kleinen Geheimtipp geben. 16:30 Uhr steigt das Sachsenligaspiel zwischen der 2. Vertretung vom EHV Aue und den Gästen aus Radeberg. Es wird sogar ein wenig 3. Ligafeeling (hoffentlich bald wieder 2.) aufkommen. So wird das Spiel in der Erzgebirgshalle Lößnitz ausgetragen, wo normalerweise die erste Mannschaft der Erzgebirgler spielt. Ob auch ein paar Akteure der 1. Männermannschaft „aushelfen“ werden, ist noch zu abzuwarten. Die Voraussetzungen stehen jedenfalls gut, oder schlecht, je nachdem auf welcher Seite man steht. Die 3. Liga spielt nämlich erst nächste Woche wieder. Die Auer sind vor der Saison aus der Mitteldeutschen Oberliga abgestiegen und stehen aktuell mit 16:4 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz. Zum Saisonstart hatten sie noch einige Probleme sich in der Liga zu akklimatisieren, jedoch gewannen sie die letzten sieben Ligaspiele. Diese mit teilweise recht unterschiedlichen Ergebnissen. So konnte man in Freiberg mit 23:46 gewinnen, andere Partien entschieden sie knapp für sich. Die Mannschaft ist eine junge, gut ausgebildete Mannschaft, welche von allen Positionen gefährlich werden kann. Aktuell stellen sie nach dem Ligaprimus Einheit Plauen den zweitbesten Angriff der Liga.
Die Radeberger stellen im Schnitt den harmlosesten Angriff der Liga und stehen aktuell mit 4:16 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zu den positiven Nachrichten, dass Daferner nun voll einsatzfähig ist, muss man leider den langfristigen Ausfall von Hermann verkraften. Die Mannschaft bereitete sich die Woche intensiv auf den kommenden Gegner vor. Man fährt nach Aue, um die Heimmannschaft möglichst lange zu ärgern und vielleicht gelingt ja die Überraschung, auch wenn die Chancen gering stehen. Die kommenden Partien werden richtungsweisend, so hat man Auswärts die großen Brocken der Liga, wogegen man Zuhause Partien bestreitet, welche man positiv gestalten möchte.
Apropos Richtung. In die andere Richtung geht es am 4.2. nach Hoyerswerda. Nach Hoy wird es die erste Busfahrt der Saison geben. Bei Interesse meldet euch bei den euch bekannten Personen rund um die 1. Männermannschaft. Genaue Zeiten werden noch durchgegeben, voraussichtlich wird die Abfahrt ca. 15 Uhr in Radeberg sein.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Fri, 06 Jan 2023 13:24:39 +0100
Radeberger SV- HSG Freiberg II. 30:32(14:18) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/278-radeberger-sv-hsg-freiberg-ii-30-32-14-18.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/278-radeberger-sv-hsg-freiberg-ii-30-32-14-18.html Radeberger SV- HSG Freiberg II. 30:32(14:18)

Niederlage im Aufsteigerduell.
Tja, hinterher fragt man sich immer „woran hats gelegen?“ Dies ist wohl recht schnell dem Protokoll zu entnehmen. Man verwarf gegen Freiberg in der gesamten Partie 7 Strafwürfe und traf lediglich 3 Mal von der Linie.
Doch fangen wir von vorne an. Das Aufsteiger(Bierstadt)duell stand in den Startlöchern und beiden Teams war klar, dass man die Zähler für den Klassenerhalt brauchte.
Die Radeberger starteten dieses Mal mit einer vollen Bank in die Partie und konnten die Führung schnell durch Röseler ausgleichen. Trotzdem war zu Beginn gleich der Wurm drin und schnell lag man mit drei Toren im Rückstand. Die Gäste konnten sich zu Beginn auf ihren starken Rechtsaußen verlassen, welcher einen Sahnetag erwischte. Die Radeberger erspielten sich zwar zu Beginn klarste Torchancen, nutzten diese jedoch zu selten. Als die Gastgeber in der 15. Minute den ersten 7-Meter verwarfen, war dies noch kein Drama, so war es auch die Woche davor, nur dort traf man dann sicher, was am Samstag nicht der Fall war. Auch eine Auszeit von Coach John brachte keine Besserung. Nur dem eingewechselte Rathmann war es zwischenzeitlich zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. Trotzdem bauten die Freiberger ihren Vorsprung kontinuierlich aus und so lag man zwischenzeitlich in der 27. Minute mit 11:17 hinten. Danach bäumte man sich nochmal auf, und erzielte mit dem Pausenpfiff das 14:18.
Vier Tore Rückstand? Das waren genau die 4 verworfenen 7-Meter bis zur Halbzeit.
Zweite Spielhälfte, jedoch genau das gleiche Bild. Die Gastgeber zogen gut in die Lücken, wurden gestoppt, erhielten einen 7 Meter und verwarfen diesen. Bis in der 40. Minute änderte sich an dem Rückstand nur wenig(19:24). Danach sah auch noch zu allem Übel Fährmann die Rote Karte, weil er beim Wurf den Torhüter am Kopf traf. Erst als ca. 10 Minuten später die Gäste auch eine Rote Karte erhielten, Diedrich einige Bälle hielt und mit Richter ein nervenstarker 7 Meter Schütze gefunden wurde, kam man auf 25:27 heran. So schaffte Dorschner mit dem 27:28 zum ersten Mal wieder den Anschluss. Kurz darauf hielt Wagner einen 7 Meter(Déjà-vu?), doch das Ende sollte dieses Mal leider nicht zum Gunsten der Radeberger ausgehen. In den letzten 5 Minuten erhielten die Gäste 3 Zeitrafen. Doch den Gastgebern versagten die Nerven, 2 technische Fehler im Angriff, ein Fehlwurf, in der Abwehr kassierte man in Überzahl einfach Gegentore und vielleicht gingen auch ein paar 50:50 Entscheidungen nicht zum Gunsten des Heimteams aus. 30 Sekunden vor Ende war es trotzdem Bellmann, der das 30:31 erzielte. Jedoch konnten sich die Gäste auf den überragenden Matschos verlassen, welcher das letzte seiner zehn Tore erzielte.
Hätte, hätte, Fahrradkette ... So muss man es sich selber zuschreiben, dass man mit nur 4 Pluspunkten in die Winterpause geht, bevor es Anfang Januar nach Aue geht. Doch am Wochenende steht nochmal ein Leckerbissen an. Samstag, 16 Uhr, im Landskron (das ist nun aber wirklich nicht das beste Bier) Sachsenpokal, reist man zum Tabellenführer der Verbandsliga Ost, zum HVO Cunewalde. Man kennt sich in- und auswendig, was dem Schreiberling vielleicht missfällt. So denkt dieser noch an schöne Partien im verschneiten Schneeberg oder ähnliches. Die Mannschaft hat gerade einen Run und ist sicherlich kein normaler Verbandsligist. So wird eine Partie auf Augenhöhe erwartet. Vielleicht beschenken sich die Radeberger hier nochmal, sonst ist dort im Achtelfinale Schicht im Schacht.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Wed, 14 Dec 2022 22:55:13 +0100
Vorschau SLM Radeberger SV- HSG Freiberg II. https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/277-vorschau-slm-radeberger-sv-hsg-freiberg-ii.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/277-vorschau-slm-radeberger-sv-hsg-freiberg-ii.html Vorschau SLM Radeberger SV- HSG Freiberg II.

Der letzte Tanz,
am Samstag findet das letzte Heimspiel des Kalenderjahres statt und es gibt ein Bierstadtduell. Für unsere Freunde des ESV's würde der Gewinner sofort feststehen?! Doch zum Glück geht es hier nicht um Geschmäcker, sondern um einen handballerischen Vergleich. Und dort wollen die Männer um Kapitän Fährmann die ersten zwei Pluspunkte der Saison in der heimischen Halle einfahren.
Zu Gast wird die 2. Vertretung der HSG Freiberg da sein. Aktuell befindet sich der Aufsteiger aus der Verbandsliga West aufgrund der besseren Tordifferenz einen Platz vor dem RSV und somit (voraussichtlich) auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Man konnte genauso wie die Radeberger bei Germania Zwenkau gewinnen. Die Erzgebirgler können mit Matschos auf einige höherklassige Erfahrung zurückgreifen. Außerdem werden regelmäßig einige Akteure der Mitteldeutschen Oberliga eingesetzt. Da die erste Männermannschaft jedoch fast zeitgleich ein Heimspiel austrägt, welche auch jeden Punkt benötigt, ist diese Variante sehr unwahrscheinlich. Die Gäste zeichnet das schnelle Spiel, sowie variable Deckungsvarianten aus. Zuletzt setzte es eine hohe Niederlage beim EHV Aue, welche die Radeberger noch im Januar vor der Brust haben.
Die Männer um Trainer John feierten letzte Woche einen befreienden Sieg gegen Zwenkau und wollen den Dezember mit den ersten Heimpunkten „veredeln“. Unter der Woche feilte man an seinen Schwächen und bereitete sich auf die anstehende Partie vor. Leider ist aufgrund der umgehenden Grippe fraglich, ob alle Spieler am Wochenende auf der Platte stehen werden. Durch einen Heimsieg würde man weiter den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld halten. Dann würde das beste Bier der Welt danach wohl noch ein bisschen besser schmecken ;)

Die Radeberger wollen sich nun selber für die harte Arbeit belohnen und vor allem den Zuschauern was für ihre ständige Unterstützung zurückgeben.
Gespielt wird Samstag, 18 Uhr, also zur absoluten Primetime!

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Fri, 09 Dec 2022 11:11:30 +0100
SLM Germania Zwenkau - Radeberger SV 22:23(9:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/276-slm-germania-zwenkau-radeberger-sv-22-23-9-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/276-slm-germania-zwenkau-radeberger-sv-22-23-9-12.html SLM Germania Zwenkau - Radeberger SV 22:23(9:12)

Advent, Advent ein Lichtlein brennt,
doch was die Radeberger Männer am gestiegen Tag abbrannten, war ein richtiges Feuerwerk. Aber lasst uns von vorne beginnen.
Es ging es für die Männer um Kapitän Fährmann nach Zwenkau. Die Tabellensituation versprach ein spannendes Spiel. Beide Mannschaften benötigten unbedingt die Punkte, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht zu verlieren. Angekommen in der Stadthalle Zwenkau gab es noch für jeden einen Kaffee (großes Lob an die Klause in der Halle) und dann ging es auch schon in die Kabine. Personell konnte Coach John fast aus dem Vollen schöpfen. Die Halle war gut gefüllt und die Radeberger starteten energisch in die Partie. Dass es Dorschner war, welcher erst nach knapp 6 Minuten das erste Tor der Partie erzielte, lag daran, dass zu dem Zeitpunkt Radeberg schon zwei Mal vom 7-Meter Strich scheiterte. Auf der anderen Seite war es Wagner, welcher in den Anfangsminuten stark aufspielte. Die Radeberger zeigten eine aufopferungsvolle Abwehrarbeit, welche die Gastgeber ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Zwar erzielte Sportfreund Stephan das zwischenzeitliche 3:3 in der 11. Minute, danach blieben die Zwenkauer jedoch sechs Minuten ohne eigenen Treffer. Die Radeberger spielten sich in einen kleinen Rausch und führten 3:8. Vorne fand man immer wieder die Lücken, welche mindestens zu einem Strafwurf führten, oder man spielte die Angriffe lange aus und kamen am Schluss aus dem Zeitspiel über Dorschner zum Torerfolg. Zwischenzeitlich war der Vorsprung bis auf sechs Tore angewachsen(5:11). Dies lag vor allem daran, dass die Bierstädter kaum einen technischen Fehler produzierten.
Nach einem Torhüterwechsel kamen die Gastgeber nun auch besser in die Partie und verkürzten vor allem über die starken Außen auf 9:12. Dies war auch der Halbzeitstand. Angesichts der guten ersten Halbzeit gab es nicht viel zu kritisieren für den Trainer und man startete motiviert in die 2. Hälfte.
Diese begann jedoch denkbar unglücklich für die Gäste. Dorschner kassierte eine berechtigte Zeitstrafe und Zwenkau verkürzte. Die Unterzahlsituation überstanden die Radeberger jedoch gut und stellten in der 35. Minute durch Schulz wieder den drei Tore Vorsprung her. Danach leistete man sich einige technische Fehler im Angriff, welche sofort bestraft wurden. So brachte auch eine Auszeit durch John keine Besserung und Zwenkau glich in der 39. Spielminute aus. Bei den Gastgebern lenkte vor allem Schubert auf der Mittelposition das Spiel überragend und fand oft die passende Lösung. In der 44. Minute brachte Stephan die Gastgeber mit dem 17:16 das erste Mal seit dem 2:1 wieder in Führung. Die Radeberger drohten die Partie aus der Hand zu geben, jedoch fielen sie nicht auseinander, sondern kämpften sich in die Partie zurück. Lobend sei hier vor allem der starke Mittelblock Kempe/Fährmann zu erwähnen, welche defensiv einen starken Job machten. Beim Stand von 20:19 erhielten die Gastgeber zwei Zeitstrafen, was die Radeberger ihrerseits doppelt über den Außen Stein gut ausspielten. In der 52. Minute erhielt dieser dann jedoch eine Zeitstrafe, welche Radeberg wieder schadlos überstand. Beiden Mannschaften merkte man die Anspannung an und es entstanden nur noch selten klare Wurfgelegenheiten. Eine entscheidende Szene war sicherlich die Doppelparade von Wagner, welcher erst den 7-Meter hielt und den Nachwurf gleich mit. 90 Sekunden vor Ultimo war es wieder Stein, welcher das 22:23 erzielte. Danach unterlief den Gastgebern ein technischer Fehler und so hatten die Radeberger 50 Sekunden bei eigenem Ballbesitz noch zu überstehen. In der genommenen Auszeit wurde nochmal das Vorgehen besprochen. Parteiball, wie man es gefühlt jede Woche im Training spielt. Dies klappte sagen wir, eher semioptimal und Zwenkau kam 20 Sekunden vor Ende nochmal in Ballbesitz. Diese schafften es jedoch nicht mehr den Ball gefährlich auf das Tor zu bringen und auch der direkte Freiwurf blieb im Block hängen.
Danach kannte die Freude bei den Bierstadthelden keine Grenzen mehr und man konnte endlich die rote Laterne abgeben. Nächste Woche hat man dann die Zweite Vertretung aus Freiberg zu Gast, was auch wieder ein 4 Punktespiel sein wird.
Vielen Dank an die Fans, welche uns wieder lautstark unterstützt haben. Endlich gabs mal was zu feiern!
Der Schreiberling weiß, dass Schiedsrichterbewertungen immer recht subjektiv sind, aber auch hier mal lobende Worte an die beiden Unparteiischen aus Thüringen.

Für den RSV spielten: Rathmann, Wagner (beide Tor), Richter(n.e.), Sieberth(1), Schulz(7/5), Röseler, Bellmann(2), Fährmann(1), Stein(5), Herrmann, Kempe, Dorschner(7)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 04 Dec 2022 17:14:54 +0100
Vorbericht SLM https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/275-vorbericht-slm.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/275-vorbericht-slm.html Vorbericht SLM

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…und…Moment mal: der Spielbetrieb läuft noch? Es ist mittlerweile Dezember und während in den vergangenen beiden Jahren die Hallen zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen waren und die Radeberger Handballer sich in der Kälte bei Laune halten mussten, beginnt für sie nun die erste ganz heiße Phase der aktuellen Saison. In den kommenden zwei Spielen gilt es, endlich wieder Punkte auf das Habenkonto zu holen. Der erste Gegner, der sich diesem Vorhaben entgegen stellt, ist am kommenden Samstag um 18 Uhr auswärts Germania Zwenkau.

 

Die Westsachsen stehen in der Tabelle nur einen Punkt vor dem RSV, beim Blick auf ihr Torverhältnis allerdings muss man erstaunt feststellen, dass dieses aktuell ausgeglichen ist. Ein Zeichen dafür, dass das Quentchen Glück in den bisherigen Spielen ein ums andere Mal vielleicht fehlte. Beispielsweise ein in den letzten Sekunden aus den Händen gegebener Sieg in Weinböhla macht aber zweifelsfrei klar, dass diese Mannschaft keine Laufkundschaft ist.

 

Ob man von Glück reden kann, dass die Radeberger Männer letzte Woche im Pokal kampflos eine Runde weitergekommen sind, sollen andere entscheiden. An der Situation in der Sachsenliga ändert das leider nichts. Und so fand man sich in dieser Woche wie gewohnt zu zwei Trainingseinheiten zusammen und versuchte, an den offensichtlichen Problemstellen zu arbeiten sowie die Stimmung in der Mannschaft in die richtige Bahn zu lenken. Denn eines steht fest: nur ein Lichtlein wird am Wochenende nicht reichen – jetzt muss ein Feuer entfacht werden.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Fri, 02 Dec 2022 18:16:58 +0100
SLM: Radeberger SV – KJS-Club Dresden 23:39 (11:18) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/272-slm-radeberger-sv-%E2%80%93-kjs-club-dresden-23-39-11-18.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/272-slm-radeberger-sv-%E2%80%93-kjs-club-dresden-23-39-11-18.html SLM: Radeberger SV – KJS-Club Dresden 23:39 (11:18)

Nach der Niederlage in Leipzig stand für die 1. Männermannschaft des RSV am
vergangenen Samstag wieder ein Heimspiel gegen den KJS-Club aus Dresden auf dem
Plan. Ein Verein, der den Radeberger Spielern und Fans bestens in Erinnerung geblieben
ist, nachdem in der abgebrochenen Saison 2019/20 damals dem Rivalen aus Dresden der
Vortritt zum Aufstieg in die Sachsenliga gewährt werden musste. Eine Geschichte, die in
einem Vorbericht noch detaillierter geschildert hätte werden können, der diesmal jedoch
versäumt wurde (wir geloben Besserung). Eine Rechnung hatten die Bierstädter auf jeden
Fall noch zu begleichen und als der nachfolgende Aufsteiger wollte man dies nun eben eine
Liga höher tun.
Die Vorbereitung darauf begann zunächst mit der ausführlichen Aufarbeitung der
Geschehnisse in Leipzig, richtete sich jedoch rasch der mit zahlreichen tschechischen
Spielern gespickten Mannschaft aus der Landeshauptstadt. Die Einschätzung ihres
spielerischen Niveaus fiel etwas schwierig, weil die Gegner in dieser Saison vier Spiele in
Folge absagen bzw. verlegen mussten, wodurch sie mit zwei Siegen und einer Niederlage
noch in der unteren Tabellenhälfte positioniert waren. Eben jener Punktverlust kam
allerdings äußerst knapp gegen den Ex-Oberligisten aus Aue zustande, weshalb die Männer
um Coach John vorgewarnt waren.
Das Spiel begann glücklicherweise wieder mit einer dichter besetzten Bank der Gastgeber
und dem ersten Ballgewinn für die Radeberger Abwehr, welcher jedoch Sekunden später in
einem leicht abgefangenen Konterpass und damit einer leichtfertig vergebenen Chance auf
einen eigenen Torerfolg endete. Diese Situation war symptomatisch für die erste Halbzeit.
Sobald die RSV-Defensive sich geordnet hatte, machte man es den Gästen sichtlich schwer,
Tore zu erzielen. Allerdings kam es nach ausgeglichenen 10 Anfangsminuten immer öfter
dazu, dass man durch unvorbereitete Abschlüsse und technische Fehler die Dresdner zu
schnellen Tempogegenstößen einlud. Dies sorgte beim Stand von 3:7 für die erste Auszeit
durch Carsten John, die zunächst Wirkung zeigen sollte. Mit frischem Wind gelang es, den
Abstand nochmals auf ein Tor zu verkürzen und die Stimmung in der gut besetzten BSZ-
Halle wieder anzuheizen. Was sich danach jedoch abspielte, sorgte für kurzzeitige
Ernüchterung im heimischen Fanblock. Innerhalb von zweieinhalb Minuten gelang der Ball
fünfmal in die Hände der Dresdner und kurze Zeit später musste Jakob Wagner den Ball aus
den Maschen des Tors hinter sich befreien.
Beim Stand von 8:16 sah sich der Heimtrainer schließlich dazu gezwungen, erneut die grüne
Karte zu zücken, um der Mannschaft 60 Sekunden Bedenkzeit und weitere Anweisungen für
das Spiel zu geben, die bis zum Halbzeitpfiff ordentlich umgesetzt werden konnten. In der
Pausenansprache lag das Hauptaugenmerk folgerichtig auf den eigenen Fehlern im Angriff,
die es abzustellen galt, wenn man in diesem Spiel noch eine Aufholjagd starten wollte. Doch
was in der zweiten Hälfte auch versucht wurde, der Fehlerteufel wollte schlicht nicht weichen
und lies die gelungenen Aktionen, welche natürlich nicht gänzlich ausblieben, in den
Hintergrund rücken. Mehr bleibt dazu nicht zu sagen, als dass die routinierten Gäste ihren
Vorsprung bis zur Schlusssirene kontninuierlich zum 23:39 Endstand ausbauten und sich
verdientermaßen von ihren mitgereisten Fans feiern ließen. Auf der anderen Seite gab unser
treues Heimpublikum sein bestes, um die geknickten Bierstadthelden wiederaufzubauen. Ihr
seid wirklich großartig!
 
Am kommenden Wochenende steht nun ein erstes Kräftemessen mit einem weiteren
Ligakonkurrenten an, allerdings im Rahmen des Landespokals. Die Männer des RSV reisen
am Samstag zur zweiten Mannschaft der HSG aus Freiberg und spielen um den Einzug ins
Achtelfinale.
Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann, Diedrich - Richter (2), Sieberth (4), Schulz (1),
Röseler (3/2), Bellmann (1), Fährmann (3), Stein (1), Herrmann (2), Kempe (1), Dorschner
(5)
 
 
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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Tue, 22 Nov 2022 05:26:39 +0100
SL Männer: SG LVB Leipzig - Radeberger SV 40:25 https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/269-sl-m%C3%A4nner-sg-lvb-leipzig-radeberger-sv-40-25.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/269-sl-m%C3%A4nner-sg-lvb-leipzig-radeberger-sv-40-25.html SL Männer: SG LVB Leipzig - Radeberger SV 40:25

Nur 30 Minuten im Soll

Am gestrigen Sonntag kam es zum Kellerduell der Sachsenliga. Man reiste aufgrund einiger Ausfälle nur mit acht Feldspielern nach Leipzig. Angekommen in der Sportoberschule, fand man nur einen Hallenwart vor. Doch dies änderte sich bis zum Spielbeginn und es fanden sich auch wieder 20 Radeberger Fans in der Halle ein, welche das Spiel zu mindestens akustisch in ein Heimspiel verwandelten.

Die Männer wurden von Coach John eingestimmt und man war sich einig, dass man aus der Not eine Tugend machen wolle.

Das Spiel begann und die Gäste waren sofort wach. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und über die zweite Welle konnte man sich durch Stein und Bellmann gleich eine 2-Tore-Führung erspielen. Doch schon zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, wo man an diesem Tag anfällig war. Oftmals fanden die Gäste ihre Lösung am Kreis. Doch die Radeberger zeigten sich unbeeindruckt und spielten ihren Stiefel im Angriff runter. Man ging in die Lücken und der zu Beginn starke Schulz setzte seine Mitspieler gut ein. So lag man nach 19 gespielten Minuten sogar mit 10:12 in Front. Der Heimtrainer reagierte und brachte mit Sascha Meiner einen Spieler, den die Bierstädter die komplette Partie nicht in den Griff bekamen. Aufgrund einer Unterzahlsituation und einigen technischen Fehlern konnten die Gastgeber das Spiel drehen. Vorne wurde nicht mehr so konsequent in die Lücken gegangen und so man konnte sich bei Hüter Rathmann bedanken, dass man nur mit 3 Minus in die Halbzeit ging.

Dort sammelte man die Kräfte und war sich einer guten Halbzeit bewusst. Man wollte die Partie möglichst lang offen halten und vielleicht könnte man ja die Punkte mitnehmen.

Die zweite Halbzeit startete und Sascha Meiner erzielte das 19:15, was jedoch Bellmann gleich mit einem Tor beantwortete. Dann setzten die Schiedsrichter dem Spiel kurzzeitig ihren Stempel auf. So erhielt Kempe eine Zeitstrafe, auf der anderen Seite gab es keine. Was Schulz zu einem kurzen Ruf veranlasste und somit 2 Minuten erhielt. Als im kommenden Angriff der Radeberger Trainer John kurz die Hände über den Kopf zusammen schlug, erhielt dieser auch noch eine Zeitstrafe und man versah sich kurzzeitig zu dritt auf dem Feld. Die Überzahl nutzten die Gastgeber und gingen mit sieben Toren in front(23:16). Dass es mit 8 angereisten Feldspielern natürlich nicht leichter wurde dadurch, war auch jedem Spieler bewusst. Jedoch gaben sie noch nicht auf und man kämpfte sich nochmal auf 24:19 heran. Dass man nicht näher herankam, zu dem Zeitpunkt, lag am überragenden Deuring im Tor. Dieser hielt gleich drei Siebenmeter und etliche freie Bälle über die komplette zweite Hälfte hinweg. In der letzten Viertelstunde ließen die Kräfte dann nach und man ergab sich seinem Schicksal. Man warf hart erkämpfte Bälle gleich wieder zum Gegner. Im Angriff wurde nach einigen Sekunden abgeschlossen, ließ sich den Ball aus der Hand prellen und die Leipziger nahmen die Geschenke gerne an und liefen einen Konter nach dem anderen. Die Krönung war, dass man eine eigene Überzahl mit 0:3 abschloss. 30 Sekunden vor Schluss erhielt die Leipziger noch eine Rote Karte aufgrund einer Verhinderung einer klaren Wurfsituation. Die Radeberger erzielten noch ein Tor und kassierten mit dem Abpfiff noch das 40. Gegentor. Puuh, das musste man erst mal sacken lassen. Entschuldigen muss man sich bei den Fans, welche sich diese Partie mit ansehen mussten. Außerdem ließ man die Torhüter sträflich alleine. Leider fand in der zweiten Halbzeit kaum ein Feldspieler mehr zu Normalform. Diese zweite Halbzeit versaut ein wenig den guten Eindruck der ersten Hälfte, welche wirklich gut gespielt wurde. Lange Zeit zum Trauern hat man jedoch nicht, schon am kommenden Samstag ist der KJS zu Gast, wo man sich wieder besser präsentieren möchte.

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann(beide Tor), Richter(1), Sieberth(1), Schulz(4), Röseler(3/3), Bellmann(5), Stein(5), Herrmann(4), Kempe(2)

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info@radebergersv-handball.de (Mathias) 1. Männer Mon, 14 Nov 2022 10:19:29 +0100
SLM Vorschau LVB Leipzig – Radeberger SV https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/268-slm-lvb-leipzig-%E2%80%93-radeberger-sv.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/268-slm-lvb-leipzig-%E2%80%93-radeberger-sv.html SLM Vorschau LVB Leipzig – Radeberger SV

 

Kellerduell

so langsam wird die Tabelle in der Sachsenliga aussagekräftiger, bis auf KJS und LVB haben alle zu mindestens fünf Spiele auf dem Konto. Beim zweitgenannten Verein werden die Bierstadthelden am Sonntag zu Gast sein und versuchen den zweiten Saisonsieg zu erlangen.

Vor der Saison wurden die Leipziger als Mannschaft im sicheren Mittelfeld gesehen. Die Westsachsen sind jedoch nicht gut gestartet und stehen mit aktuell 2:6 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Drei eindeutige Niederlagen stehen im Verhältnis zu einem hohen Sieg gegen Görlitz. Jedoch sind die Straßenbahner eine eingespielte Truppe, welche schon jahrelang in der Sachsenliga tätig sind und sicherlich schon einige prekäre Situationen überstehen mussten. Besonders auf den Schützen Lukas Kürth ist zu achten, welcher in vier Partien ganze 30 Saisontore erzielte. Besonders freut sich jedoch der Schreiberling auf die Legende aus Cunewalde, Hühn, welcher am Kreis das Treiben verrückt machen wird. Die Gastgeber haben jedenfalls einen Sieg gegen den RSV ausgerufen, und falls sie diese und die Nachholpartie gegen Freiberg II. gewinnen sollten, stehen sie mit 6:6 Punkten im Mittelfeld der Tabelle.

Dies wollen die Männer um Kapitän Fährmann verhindern und selbst den Anschluss zum Mittelfeld herstellen. Vergangenes Wochenende zeigte die Formkurve stark nach oben und man zog sich gegen Weinböhla achtsam aus der Affäre. Die Woche wird sich intensiv auf den kommenden Gegner vorbereitet. Leider fallen durch einige Ereignisse wieder ein paar Spieler aus, was natürlich die Vorbereitung erschwert. In den nächsten 5 Spielen wird sich zeigen, ob der Klassenerhalt weiterhin ein realistisches Ziel bleiben wird. Dafür brauch man auch die Unterstützung von außen. Die Bierstadthelden freuen sich über jegliche Unterstützung den Rängen. Gespielt wird Sonntag, 17 Uhr in der Sporthalle der Sportoberschule auf der Max-Planck Str. 53-55.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Thu, 10 Nov 2022 15:45:44 +0100
SLM RSV gg. HSV Weinböhla 29:35 (12:17): Weinböhla zu Gast https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/267-slm-rsv-gg-hsv-weinb%C3%B6hla-29-35-12-17-weinb%C3%B6hla-zu-gast.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/267-slm-rsv-gg-hsv-weinb%C3%B6hla-29-35-12-17-weinb%C3%B6hla-zu-gast.html

 

Drittes Heimspiel der Saison, gleich der dritte Kracher. Plauen – Hoyerswerda – Weinböhla, das liest sich doch mal nicht schlecht. Nach 2 spielfreien Wochen kribbelte es allen mächtig in den Fingern, besonders auch weil man nach der verbesserungswürdigen Leistung im letzten Auswärtsspiel beim HSV Dresden ein wenig Wiedergutmachungsarbeit zu leisten hatte. Wobei, seien wir ehrlich, der andere HSV (nämlich der aus Weinböhla) jetzt auch nicht gerade als Aufbaugegner bekannt ist.

Wie dem auch sei, kaum eine Minute nach Anpfiff zeigten die Gäste schonmal, dass sie nicht zum Spaß hier waren und holten sich direkt ihre erste Zeitstrafe ab. Das hinderte sie aber nicht, unseren ersten Angriff direkt abzubeißen und selbst mit 1:0 in Führung zu gehen. Radeberg konnte schnell antworten, doch der HSV holte sich in der vierten Minute zum Stand von 2:3 die Führung zurück. Es stellte sich heraus, dass sie diese für das restliche Spiel nicht mehr hergeben würden. Denn nun nutzten sie das Momentum um auf 4:8 davonzuziehen. Nach einer Auszeit von Coach John fingen sich die Gastgeber allerdings wieder und konnten doch recht ansehnlich mitspielen. Mehr noch, die Verteidigung um die Achse Fährmann-Kempe-Guhrenz konnte den qualitativ herausragenden Angriff der Gäste ein ums andere Mal vor große Probleme stellen und schnelle Gegenstöße fahren, was die Stimmung auf der Platte, auf der Bank und auf den Rängen absolut hochtrieb. Beim Stand von 10:12 sahen sich die Gäste gezwungen, nun ebenfalls eine Auszeit zu nehmen. Diese wirkte wahre Wunder, das Spiel drehte sich vollständig zugunsten Weinböhlas und sie begannen sich bis zum Ende der Halbzeit auf 11:17 abzusetzen. Der letzte Moment des Spiels gebührte allerdings unserem Rückraumriesen Dorschner, der noch zwei Sekunden vor Abpfiff die Pille ins Kreuzeck schweißen konnte- Halbzeitstand 12:17.

Rückstand zur Pause von 5 Toren, man musste damit hadern, dass man zum Ende der zweiten Halbzeit den Faden verloren hatte und die Gäste zu leichten Gegentoren einlud. Abgesehen davon war es allerdings ein Spiel auf Augenhöhe, was vorher so nicht zu erwarten gewesen war!

Die zweite Halbzeit beginnt und Radeberg hat den Faden wiedergefunden. Angetrieben von einem bärenstarken Rathmann im Tor kommen die Hausherren direkt auf 14:17 heran, bis sich die Gäste wieder finden. Doch die handballerische Qualität der Gäste spricht Bände- sie schütteln sich kurz und stellen den alten 5-Tore Abstand wieder her. Ein riesen Respekt geht an dieser Stelle an den Sportfreund des HSV, René Boese, raus, der sich in der ersten Halbzeit den Finger brach und in der zweiten Halbzeit weiterspielte. Richtig gelesen, weiterspielte. Absoluter Wahnsinn.

Das weitere Spiel ist schnell erzählt- Radeberg und Weinböhla trafen sich weiterhin auf Augenhöhe, am Fünf-Tore-Vorsprung änderte sich nichts mehr groß. Die Stimmung blieb hervorragend, weil sich die Hausherren zu keinem Zeitpunkt des Spiels hängen ließen und zum Ende der Partie nochmal aus einem 25:33 ein 29:35 machen konnten. Jeder Spieler brachte eine gute Leistung, man muss einfach anerkennen, dass sich die höhere handballerische Qualität auf Seiten der Gäste konzentrierte. Unbestrittener Matchwinner auf Radeberger Seite war allerdings Moritz Lindner auf der Rechtsaußen, der mehrere Konter verwerten konnte und auch sonst auf seiner Position sehr zuverlässig war. Insgesamt kam er auf 7 Tore, saustark.

Kleine Randnotiz: Immer schimpft man nach dem Spiel auf die Schiedsrichter, heute können wir das leider nicht. War ein intensiv geführtes Spiel, welches die Schiedsrichter stets auf eine transparente Art unter Kontrolle hatten. Großer Dank auch mal wieder an die Fans, die uns jedes Spiel aufs Neue wieder mit ihrer positiven Art und ihrem Support begeistern!

Das nächste Spiel haben wir auswärts in Leipzig gegen die SG LVB. Um das mal von der Wichtigkeit her einzuordnen – wir haben jetzt gegen 5 der 6 Teams der oberen Tabellenhälfte gespielt und nur gegen eines aus der Unteren. Wenn wir irgendwo etwas Zählbares mitnehmen wollen, dann müssen wir gegen die kommenden Teams so richtig ranklotzen. Besser werden die Chancen nämlich nicht mehr.

 

Es spielten:

Wagner, Rathmann, Diedrich (alle Tor), Sieberth (4), Schulz (2/1), Lindner (7), Schöne-Männchen (3/1), Mandalka, Bellmann (1), Fährmann (6), Guhrenz (2), Herrmann (1), Kempe, Dorschner (3)

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info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Tue, 08 Nov 2022 17:28:20 +0100