Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:49 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de Radeberger SV- HSV Dresden 7:10(19:24) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/297-radeberger-sv-hsv-dresden-7-10-19-24.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/297-radeberger-sv-hsv-dresden-7-10-19-24.html Radeberger SV- HSV Dresden 7:10(19:24)

 

Nachdem der Vorbericht des Schreiberlings nicht überall auf absolute Gegenliebe und Vergötterung gestoßen ist, kehren wir nun zur „normalen“ Form des Spielberichtes zurück. Doch fällt dieses aufgrund des Ergebnisses nicht leichter. Schon letzte Nacht schlug der Schreiberling sich mit dem Bericht herum und schaffte es nicht, die Gedanken in Schriftform zu bringen. Jetzt ist es Montag, 3:15 Uhr und man schlägt sich also immer noch mit dieser Aufgabe herum. Aber na ja, alles rumheulen nützt ja nichts, immerhin verdient man gerade Geld währenddessen man hier über den Ausgang der Saison philosophiert. Aber beginnen wir doch von vorne.
Samstag, 18 Uhr, und der Abstiegskrimi stand an. Der Tabellenletzte empfing den Vorletzten. Der Buschfunk (kurz Vorbericht aufgegriffen) hatte sich geirrt und Sportfreund Dreßler stand den Gästen doch nicht zur Verfügung. Auf der Seite der Radeberger wurde Hüter Wagner schmerzlich vermisst. Trotzdem war man gewillt/in der Pflicht den Sieg einzufahren, um sich eine bessere Ausgangslage für die letzten sechs Saisonspiele zu schaffen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.
Die erste Führung der Gäste konnte man noch in Form von Dorschner ausgleichen. Um es vorwegzunehmen, einer der wenigen, die an diesem Tage Normalform erreichten. Die Gastgeber waren jedoch gleich voll bei der Sache und vor allem die Abwehr zeigte die geforderte Leidenschaft. Nach 13 Minuten stand es 3:3. Dies war dem oben genannten Markus zu verdanken, welcher bis dahin alle Tore der Bierstadthelden erzielten. Die Mitspieler hatten ihre sichtliche Mühe, die sich auch teilweise bietenden Lücken zu nutzen. Die folgende Unterzahlsituation auf der Seite der Radeberger war der erste Rückschlag in diesem Spiel und so setzten die Gäste sich auf 3:8 ab. Immer wieder war es der überragende Probst, welcher das Spiel perfekt leitete und die Fäden im Angriff der Gäste zog. Nach einer flammenden Auszeit von Trainer John verkürzte man über Masula und Kempe auf 6:8. Doch irgendwie war der Wurm drin. Selbst in zwei Überzahlsituationen vermochte man es nicht, die Fehler der Gäste auszunutzen. So warf man, aufgrund des Hüterwechsels der Hauptstädter, am leeren Tor vorbei. Ließen klare Wurfgelegenheiten von vielen Positionen aus, oder schmiss den hart erkämpften Ball überhastet weg. Die Gäste spielten auf der anderen Seite ihre Angriffe lange aus und fanden immer wieder eine Möglichkeit, den Ball im Tor unterzubringen. Acht Sekunden vor Pausenpfiff war es wieder Dorschner, welcher zum 7:10 verkürzte.
Nach der Pause ging es mit einigen Anweisungen und einer neuen Formation auf die Platte. Einen drei Tore Rückstand in einen Sieg umzuwandeln, sollte auf alle Fälle im Bereich des machbaren liegen. Jedoch waren die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit schwere Handballkost für den Zuschauer. Zwar erzielte man gleich den ersten Treffer und verkürzte auf zwei Tore, jedoch fehlte danach die Struktur im Angriff, um gescheite Abschlüsse zu kreieren. So erzielte Sportfreund Probst die Treffer 15-17 und Trainer John hatte genug gesehen. Beim Stand von 11:17 bat er seine Spieler zur Auszeit. Diese zeigte Wirkung und man erzielte drei eigene Treffer und es keimte wieder Hoffnung auf, außerdem hielt der eingewechselte Diedrich einige Bälle. Als der Gästespieler Scholz, 10 Minuten vor Abpfiff, aufgrund eines Fouls die Rote Karte kassierte, hätte die Wende kommen können. Doch auch hier scheiterte man wieder an sich und schaffte aus der Überzahlsituation keinen Nutzen. In den letzten Minuten musste man offensiver decken und versuchte die Gäste aus schlechten Winkeln werfen zu lassen, was diese jedoch dankend annehmen. Nach 55 gespielten Minuten war das Spiel beim Stand von 16:22 entschieden. Die letzten Minuten warfen beide Teams noch einige Tore, allein die Schiedsrichterentscheidungen sorgten auf beiden Seiten noch für einige Diskussionsgrundlagen, was jedoch auch nicht mehr Spielentscheidend war.
So verlor man am Schluss 19:24 gegen einen Gegner, welchen man die Unsicherheit und die Wichtigkeit des Spiels auch angemerkt hatte. Die Hauptstädter waren nicht unschlagbar, jedoch gewannen sie völlig verdient. Die Radeberger schafften es wieder mal nicht, die Abschlussschwäche zu beseitigen und sich weitere Pluspunkte zu erspielen.
Zwar hat man noch wichtige Partien gegen Konkurrenten wie Freiberg und Zwenkau, jedoch hat sich die Ausgangslage nicht verbessert, denn die Spiele werden nicht mehr. Am Wochenende fährt man dann zum Topteam nach Weinböhla, wo man sicherlich auch keine Punkte geschenkt bekommen wird.
Trotzdem wird man noch alles Mögliche versuchen, um die Klasse zu halten.
So, nun ist es 3:57 Uhr und der Schreiberling wünscht allen einen schönen Wochenstart.

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 06 Mar 2023 03:59:11 +0100
Vorschau SLM https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/296-vorschau-slm.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/296-vorschau-slm.html Vorschau SLM

Stark Versetzungsgefährdet,


vor zwei Wochen gab es Halbjahreszeugnisse und alle Kinder wurden in die Ferien entlassen. Einige mussten ihre Fehlstunden aufgrund von Krankheit oder Schwänzen nachholen und hatten somit nicht komplett frei. Doch da die Radeberger Männer zu mindestens stets bemüht waren, hatten sie ihre letzte Stunde vor einem Monat bei den Klassenstrebern dem LHV Hoyerswerda, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Doch die Stimme des Klassenlehrers in Form von Coach John dringt in den Kopf seiner Schüler, das zweite Halbjahr ist das Entscheidende! Bekanntermaßen auch immer das kürzere und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die eigenen Fehler auszumerzen. Die neue Klassenstufe macht den Radebergern stark zu schaffen. Zwar waren die Kopfnoten in den ersten 15 Stunden gut. Man erzielte gute Ergebnisse in den Bereichen Fleiß und Ordnung. Jedoch nur ein „Befriedigend“ auf Mitarbeit (was sich die Saison stark verbesserte) und Betragen (die Roten Karten liegen im Schnitt). Jedoch bringen alle guten Kopfnoten nichts, wenn die Zensuren in den Hauptfächern nicht stimmen. Aktuell steht man mit einer Fünf in den Fächern „Punkte“ sowie „Tore werfen“ mindestens eine Note zu schlecht, um die Klasse zu halten. Um dies zu erreichen, muss jedoch die Beteiligung an den Stunden weiter hochgehalten werden. Anders als Manuel Neuer haben sich die Radeberger Schüler ausgeruht und sind alle verletzungsfrei aus den Ferien wiedergekommen. Selbst Herrmann ist aus der Reha (während der Schulzeit, stellt euch das mal vor) möglicherweise wieder verfügbar. Unter der Woche wird sich in zwei Nachhilfestunden nochmals auf die kommende Klausur Samstag vorbereitet. Es wird sich auf speziellen Kniffe des Prüfers vorbereitet.
Doch was erwartetet die Bierstadthelden, am Samstag in der Prüfung? Auf der anderen Seite steht der HSV Dresden, ein Schüler, welcher über wenig finanziellen Mittel verfügt, jedoch oftmals durch viel Fleiß und Ehrgeiz das Maximum aus seinen Schuljahren holt. In den letzten Schuljahren waren Sie oftmals im zweier, oder dreier Bereich. Doch diese Saison ist der Wurm drin. In den Kopfnoten verdienen sich die Hauptstädter weiterhin Bestnoten, jedoch mangelt es diese Saison auch an den Hauptfächern. So stehen Sie nur 2 Punkte vor den Radebergern auf dem vorletzten Platz des Klassenschnitts in der Klasse „Sachsenliga“. Doch woran liegt dies? Die Dresdner haben in der Saison immer wieder mit Krankheitsfällen zu kämpfen, welche sich hartnäckig halten. So fehlt Schüler Salm schon seit der Klausur im Hinspiel und zuletzt war auch noch Klassenkamerad Dreßler verletzt, welcher laut der Schülerzeitung „Buschfunk“ jedoch am Wochenende wieder einsetzbar ist. Generell kann die Klasse HSV immer aus den niedrigeren Jahrgängen auffüllen, welche alle eine absolut gute Bildung genossen haben. Die Bierstädter kassierten im ersten Halbjahr eine deftige 32:20 Klatsche. Seitdem hat sich jedoch hoffentlich einiges getan und man ist gewollt am Wochenende die Klausur mit einem positiven Ergebnis zu beenden, um an den Dresdnern vorbeizuziehen.
Dafür benötigen die Männer, die komplette Unterstützung von allen Bekannten am Samstag in der Halle. Am besten schon 16 Uhr zum Frauenspiel, aber allerspätestens 18 Uhr zu einer der letzten Prüfungen im Schuljahr 22/23.

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Wed, 01 Mar 2023 09:33:11 +0100
LHV Hoyerswerda- Radeberger SV 35:28(17:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/289-lhv-hoyerswerda-radeberger-sv-35-28-17-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/289-lhv-hoyerswerda-radeberger-sv-35-28-17-12.html LHV Hoyerswerda- Radeberger SV 35:28(17:12)

Mensch Michel,
schweißgebadet wacht der Schreiberling Montag früh auf und dachte immer nur an diesen Namen, außerdem fiel ihm ein, dass er den Spielbericht noch nicht geschrieben hatte. War nicht letztens schon mal ein Michel der entscheidende Part in einem Spiel gegen den RSV? Verfolgt der Name die Radeberger Männer in dieser Saison? Doch wie es zu diesen Alpträumen kam, muss noch erläutert werden. Fangen wir jedoch von vorne an.
Samstag, 15 Uhr fuhr ein bis auf den letzten Platz besetzter Reisebus, 55 Kilometer zum Ostachsenderby nach Hoyerswerda. Dort ansässig der LHV Hoyerswerda, welcher vor allem Zuhause eine Macht ist.
Auf der Radeberger Seite waren fast alle Spieler an Bord und die Halle war gut gefüllt. Die Radeberger waren gewillt, die minimale Chance auf einen Punktgewinn zu ergreifen. So begann man motiviert und schwungvoll und ging durch Guhrenz auch gleich in Führung. Diese wurde durch Michel gleich ausgeglichen. Doch von den Startschwierigkeiten, die die Radeberger oftmals die Saison hatten, war am Samstag wenig zu spüren. So konnte Röseler(verlorener Sohn und so) mit seinem zweiten 7-Meter nach 6 Minuten für die 2:3 Führung sorgen. Danach fingen sich jedoch die Gäste und kamen über druckvolle Kreuzungen über den Rückraum CanbeckBaugstatt und immer wieder Michel zum Torerfolg. So erzielten Sie 5 Tore in Folge und Trainer John bat seine Mannschaft zur Auszeit. Diese zeigte kurzzeitig Erfolg und man konnte von 9:4 auf 10:8 wieder sich herankämpfen. So zog man gut in die Lücken und holte auch einige Zeitstrafen für die Gastgeber raus. Danach schlichen sich wieder technische Fehler ein und Hüter Schacht hielt einige freie Bälle und so stand es schnell wieder 15:9. Mit dem Pausenpfiff war es wieder Röseler welcher den 17:12 Halbzeitstand herstellte.
In der Pause war man sich klar, dass man das Deckungszentrum kompakter gestalten muss, um hier noch was Zählbares mitzunehmen.
Man startete schwungvoll in den zweiten Spielabschnitt und wurde vor allem über den Rückraum wieder gefährlicher und konnte nach 35 Minuten auf 19:16 verkürzen. Doch die Hoffnung währte nur kurz und so konnten die Hausherren ihre individuelle Klasse ausspielen und zogen auf 24:17 davon. Auch eine Umstellung des Abwehrsystems brachte keine Besserung. So war es immer wieder Michel, welcher entweder selber zog, für seinen Nebenmann ablegte oder eine Zeitstrafe herausholte. Er kam auf 9 eigene Treffer bei keinem (behauptet der Schreiberling so) Fehlwurf. Die Radeberger versuchten sich nochmal gegen die drohende Niederlage zu stemmen, was zeitweise ganz gut klappte. Man ließ zu mindestens den Vorsprung nicht größer werden. Am Ende pfiffen die Schiedsrichter beim Stand von 35:28 ab. Man hatte den Favoriten einige Zeit geärgert und sich gut verkauft. Doch zufrieden war man trotzdem nicht.
Nun hat man 4 Wochen Pause bis es zum Abstiegskrimi gegen den HSV Dresden geht, welche aktuell den vorletzten Tabellenplatz belegen. Dass die Dresdner besser sind, als es der Tabellenplatz aussagt, ist jedem klar. Bis dahin sollte man auf alle Fälle die Wurfschwäche beseitigt haben. Die Saison geht auf das letzte Drittel zu und man muss kein Hellseher sein, um zu wissen, dass die Bierstadthelden langsam weiter punkten müssen, um den Abstieg zu verhindern.
Ein Dank geht wieder an die Fans, welche uns super unterstützt haben. Außerdem hat Ludwig Masula nach einem Auslandssemester sein Comeback gegeben. Schön, dass du wieder da bist!

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann(beide Tor), Richter(3), Sieberth(1), Schulz(1), Röseler(8/8), Masula(2), Bellmann(1), Daferner(3), Guhrenz(2), Stein, Fährmann(2), Dorschner(2), Kempe(2)

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 06 Feb 2023 09:16:52 +0100
SLM: Radeberger SV – Zwönitzer HSV 32:30 (10:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/288-slm-radeberger-sv-%E2%80%93-zw%C3%B6nitzer-hsv-32-30-10-13.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/288-slm-radeberger-sv-%E2%80%93-zw%C3%B6nitzer-hsv-32-30-10-13.html SLM: Radeberger SV – Zwönitzer HSV 32:30 (10:13)

 

Vier Monate und sieben Anläufe hat es gebraucht, doch nun ist er endlich da: der erste Sachsenliga-Heimsieg für die 1. Männer des Radeberger SV! Und meine Güte, was war das wieder für ein Drama. So langsam könnten unsere Fans Schadenersatz für verlorene Nerven verlangen, aber beginnen wir von vorne…

 

Es ist Samstag um ca. 17:20 Uhr, als eine bereits gut gefüllte BSZ-Halle den turbulenten 38:36 Heimsieg unserer 1. Frauen gegen die Sportfreundinnen aus Dresden feiert. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Glückwunsch an unsere Robben, die nach dem verdienten Applaus das Feld für die Männer räumten. Die Aufwärmphase beginnt und es wird deutlich, dass die Spielerdecke auf Seiten des Zwönitzer HSV an diesem Tag etwas dünner ist als gewohnt. Die Top-Akteure der Saison sind allerdings an Bord, genauso wie ein stimmungsvoller Fanblock, der den Weg aus dem Erzgebirge nach Radeberg angetreten ist. Sie alle sind den Bierstädtern bestens in Erinnerung geblieben, feierte man doch im Hinspiel dort den ersten Sieg in der Sachsenliga überhaupt.

 

Pünktlich um 18 Uhr wird die Partie angepfiffen und den besseren Start erwischen erneut die Gäste. Ein schneller 1:3 Rückstand kann in der Überzahl noch ausgeglichen werden, die Führung im Blick scheitern die Bierstädter allerdings mehrmals an eigenen technischen Fehlern oder dem gut aufgelegten Keeper des HSV. Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten: nach einer doppelten Unterzahl, in der die benötigte Ruhe und Cleverness fehlten, sah sich Coach John beim Stand von 3:7 zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Kurz darauf kann Philipp Richter eine Durststrecke von zuvor sieben torlosen Minuten seitens der Bierstädter zwar beenden, in der verbleibenden Viertelstunde bis zur Halbzeit gelingt es dem RSV aber nicht mehr, weiter zu verkürzen, sodass es mit einem 10:13-Pausenstand in die Kabinen ging.

 

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts standen die Gastgeber 4 Minuten lang mit einem Spieler mehr auf dem Parkett und konnten diese Überzahl im Angriff auch für eigene Tore nutzen, in der Defensive agierte man aber zu zaghaft und so konnte Zwönitz den alten Vorsprung stets wiederherstellen. Anschließend waren erneut mehrere Fehlwürfe seitens der Radeberger der Grund dafür, dass nach 38 Minuten und dem Stand von 15:20 RSV-Trainer John zum zweiten Mal die grüne Karte beim Kampfgericht abgab. 15:20 nach 38 Minuten für Zwönitz gegen Radeberg, irgendwie kommt mir das bekannt vor. Ein Blick in den Spielbericht des Hinspiels zeigt, dass es dieselbe Konstellation dort auch gegeben hat, nur dauerte es damals noch etwas länger, bis die Wende eingeleitet wurde. Dass dies nun im Rückspiel etwas früher geschah, liegt insbesondere an vier Akteuren. Der erste ist Franz Bellmann, dieser Goldjunge, der einen Sahnetag erwischt hat und nach seiner Einwechslung direkt zwei Tore erzielen kann. Als nächstes kommt Torwart Silvio Rathmann ins Spiel, der direkt einen Strafwurf pariert und auch in der Folge mit seinen Paraden die Stimmung in der Halle zusätzlich aufheizt.

 

Eine Viertelstunde vor Schluss erfolgte beim Stand von 20:22 dann eine Umstrukturierung in der Offensive, welche den entscheidenden Ausschlag brachte: Philipp Daferner rutschte von der Linksaußenposition auf Rückraum Mitte, die entstandene Lücke wurde durch Tim Röseler gefüllt. Mehrmals gelingt den Hausherren der Anschlusstreffer, in Überzahl können die Gäste jedoch nochmals einen drei-Tore-Vorsprung herausspielen. In der 52. Minute steht ein 23:26 für Zwönitz an der Anzeigetafel (übrigens erneut derselbe Zwischenstand wie im Hinspiel), doch während der nächsten fünf Minuten gab es kein Durchkommen in der RSV-Abwehr. Teilweise in Überzahl erspielten sich die Bierstädter einen 5:0-Lauf und somit auch erstmals die Führung in diesem Spiel, was den Geräuschpegel in der Halle auf das absolute Maximum trieb. Dabei „klaute“ Daferner unter anderem zweimal den Ball in der Abwehr und leitete die entsprechenden Tempogegenstöße ein. Nicht nur die Zuschauer, auch die komplette Radeberger Bank stand jetzt bei jedem Torerfolg und jedem gewonnenen Zweikampf auf und peitschte die leidenschaftlich kämpfenden Spieler auf dem Feld an. Es war zweifelsohne ein Déjà-vu, welches diese dort erlebten und auch eine offensive Deckung der Gäste in den letzten Minuten konnte das nicht verhindern. Der letzten Parade durch Rathmann folgte 25 Sekunden vor Schluss der entscheidende Treffer durch Daferner zum 32:29, von da an kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

 

Erneut war es gelungen, in den letzten Minuten einen Rückstand gegen die Mannschaft aus dem Erzgebirge zu drehen. Am Ende stehen überlebenswichtige Punkte und endlich der erste Heimsieg der Saison für die 1. Männer des RSV zu Buche, welcher letztendlich nur durch eine absolute Teamleistung auf und neben dem Spielfeld sowie die lautstarke Unterstützung unserer Fans, welche uns weiterhin die Stange halten, möglich wurde. All das wird es in der kommenden Woche auch brauchen, um im Derby beim heimstarken LHV Hoyerswerda vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können. Zu diesem Spiel wird ein Bus eingesetzt, in dem noch wenige Plätze frei sind. Falls Interesse besteht, schreibt uns einfach in den sozialen Netzwerken an!

 

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann – Richter (3), Sieberth, Schulz (2), Lindner, Röseler (2), Bellmann (6), Daferner (7), Fährmann (2), Guhrenz (5), Stein (3), Kempe (2), Dorschner

 

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 29 Jan 2023 13:57:51 +0100
SLM HC Einheit Plauen - Radeberger SV 33:26 (21:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/287-slm-hc-einheit-plauen-radeberger-sv-33-26-21-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/287-slm-hc-einheit-plauen-radeberger-sv-33-26-21-12.html SLM HC Einheit Plauen - Radeberger SV 33:26 (21:12)

 

Januar, schlimmer Schneefall, die Radeberger Handballer quälen sich durch die Autobahn. Doch schlechte Stimmung mag trotzdem nicht aufkommen. Wieso? Weil sie auf dem Weg zum leichtesten Spiel der Saison sind! Nicht falsch verstehen, wenn man zum HC Einheit Plauen, seines Zeichens verlustpunktfreier Ligaprimus zu Besuch fährt, kann man nicht realistisch mit einem Punktgewinn rechnen. Aber genau das macht doch den Reiz aus, es gibt keine Erwartungen und man spielt gegen die besten Spieler, die diese Liga zu bieten hat!

Pünktlich 17 Uhr war Anpfiff. Doch weder von der Oberliga-verwöhnten Halle noch von der bereits erwähnten Topmannschaft ließen sich die Männer der Bierstadt einschüchtern. Was uns schon oft genug das Genick gebrochen hatte, nämlich dass wir die ersten Minuten des Spiels verschlafen, passierte diesmal nicht. Nach 6 Minuten stand es 4:3 für Radeberg. Führung! Da wird doch nicht etwa eine Sensation möglich sein?

Nein. War sie nicht. Plauen straffte sich, die Spieler ließen ihre große individuelle Klasse aufblitzen und das Heimteam lag auf einmal 10:5 vorn. Jetzt musste auf einmal Radeberg aufpassen, nicht zu sehr unter die Räder zu kommen. In einer wohlgewählten Auszeit fand Coach John die richtigen Worte, Abwehr und Torwart fanden ins Spiel und konnten die ersten Angriffe der Gastgeber abbeißen. Linksaußen Daferner verwandelte einen Tempogegenstoß und leitete damit die Radeberger Aufholjagd ein. Jawohl, richtig gelesen, denn auf einmal stand es nach Toren von ihm und Sieberth 10:8 und die Gastgeber fühlten sich auf einmal genötigt, selber eine Auszeit zu nehmen! Doch auch der Plauener Coach Jan Richter scheint gut mit Worten zu sein, denn er brachte seine Mannschaft dazu, wieder ihre alte Kompromisslosigkeit wiederzufinden. Als Folge dessen vermochten sie es in den kommenden Minuten, diesen kleinen, aufkeimenden, zarten Radeberger Funken der Hoffnung völlig mitleidlos totzutreten.

Was soll ich sagen, unsere Bierstadthelden machten ihre Sache, so seltsam es sich anhört, prinzipiell gut! Aber was die Gastgeber da abzogen, war schon teils zum Zungeschnalzen. Wenn der Kreis nicht grad anspielbar war (doch er war es oft), sich die Rückraumspieler nicht im 1-1 durchsetzen konnten (doch sie konnten es oft) und die Außen nicht gerade in der zweiten Welle freigespielt wurden (ich meine, ihr wisst, worauf das hier hinausläuft), dann nahm sich halt Rückraumshooter Linhart ein Herz und prügelte den Ball mit Präzision aus 11 Metern in den Knick. Das Resultat war ein Halbzeitstand von 21:12 für die Gastgeber.

Aber jetzt kann ich es ja verraten. Wir hatten nämlich vom Coach ein Ziel für dieses Spiel bekommen- weniger als 35 kassieren und mehr als 20 selber werfen. Und da sah es bei den Kassierten im Moment schlecht aus, bei den selber Geworfenen waren wir allerdings mehr als im Soll!

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Radeberg machte wenige technische Fehler, speziell Röseler muss hier hervorgehoben werden, der eine sehr gute zweite Halbzeit ablieferte und mit 4 Toren gegen ausgerechnet die ungeschlagenen Plauener reichlich Selbstvertrauen tanken konnte. Die Gastgeber konnten ihren Vorsprung bis zur 47. Minute auf 29:20 verwalten, doch dann begannen die Silvio-Rathmann-Festspiele im Tor. Seine durchweg sehr gute Leistung wurde in der 49. Minute mit einer spektakulären Siebenmeter-Doppelparade gekrönt! Die Gäste ließen sich zu keinem Zeitpunkt hängen und so konnte sich jeder einzelne Feldspieler in die Torjägerliste eintragen, bis das Spiel schließlich beim Stand von 33:26 beendet wurde.

Fazit. Das vom Coach aufgelegte Ziel wurde in beiden Komponenten erfüllt. Am Ende sah das, was die Gäste da spielten, doch verdammt sehr nach Handball aus! Ich meine, die Bierstadthelden konnten sogar die zweite Halbzeit gewinnen! Die Beachhandballregeln besagen, dass das dann als Unentschieden gilt und der Gewinner dann im Penaltywerfen ermittelt wird. Warum das so nicht eingetreten ist, kann sich der Schreiberling nicht erklären und nur als krasse Regelwidrigkeit deuten. Der Anwalt ist selbstredend bereits informiert.

Aber mal ernsthaft- am Ende des Tages ist das ein Ergebnis, mit dem alle Beteiligten sehr zufrieden sein können. Das Fazit des Spiels war: wenn wir immer so spielen, bleiben wir in der Liga. Ob das nun auch so kommt, wo doch die Konkurrenten da unten Tabellenkeller alle gegen uns spielen und gegen Favoriten Siege einfahren, sei mal dahingestellt. Aus persönlicher Sicht jedoch wünsche ich dem HC Einheit Plauen einen schönen Aufstieg (es ist ja noch nichts entschieden, die Saison geht ja noch lange, aber seien wir mal ehrlich). Einfach aus dem Grund, dass alle dort sehr gastfreundlich uns gegenüber waren und Plauen stets ausgesprochen respektvollen Umgang mit uns hatte, selbst wenn wir das Schlusslicht der Liga sind.

Es spielten: Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter (1), Sieberth (2), Schulz (4), Röseler (4), Bellmann (2), Daferner (4), Stein (2), Guhrenz (2), Kempe (3), Dorschner (2)

]]>
info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Mon, 23 Jan 2023 18:27:49 +0100
Vorschau SLM Einheit Plauen -Radeberger SV https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/285-vorschau-slm-einheit-plauen-radeberger-sv.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/285-vorschau-slm-einheit-plauen-radeberger-sv.html Vorschau SLM Einheit Plauen -Radeberger SV

Wir schreiben den 21.01.2023, die erste Männermannschaft des RSV macht sich auf den Weg zu ihrer weitesten Auswärtsfahrt der Saison nach Plauen. Die weiteste für alle? Nun ja, für den Schreiberling hier ist es so weit weg, dass es fast schon wieder zuhause ist und das bietet sich doch für einen kurzen Abstecher in der fränkischen Heimat förmlich an. Dazu kommt der frische Neuschnee, einfach herrlich! Angesichts der Wettervorhersage müssen die Bierstadthelden auf der Rückfahrt lediglich aufpassen, dass sie nicht abdriften.

 

A propos abdriften! Der Grund, warum ich hier mehr über das Wetter und Heimatfreuden als Handball berichte, liegt wohl daran, dass es zum anstehenden Spiel gegen den unangefochtenen Ligaprimus nicht viel zu erzählen gibt. Der HC Einheit Plauen steuert seit dem ersten Spieltag ohne Umschweife auf den direkten Wiederaufstieg in die Oberliga zu und diese Ambitionen wurden in der vergangenen Woche mit einem souveränen Sieg im Spitzenspiel in Aue endgültig untermauert, man kann auch sagen das Haus ist so gut wie fertig. Für den RSV dagegen, seit dem vergangenen Spieltag wieder am anderen Ende der Tabelle vorzufinden, begann die Rückrunde mit einer ernüchternden Heimpleite gegen Görlitz.

 

Und somit könnte man den Begriff der "weitesten" Auswärtsfahrt auch einfach durch die "leichteste" ersetzen, denn Erwartungen auf einen Punktgewinn gibt es seitens des RSV von niemandem. Vielleicht war auch das der Grund dafür, dass Trainer John bei einem Vorabinterview mit dem Plauener Pressesprecher zu Scherzen aufgelegt war. Auf die Frage, mit welchen Ambitionen die Mannschaft ins Vogtland reisen würde, antwortete er allen Ernstes, dass es dem RSV gelungen sei, 6 tschechische Nationalspieler zu verpflichten, die ja bekanntlich aktuell WM-Pause haben. Die Herren Daffček, Doršnov, Šůlc, Gúrenc, Štajn und Kempanek (Namen frei erfunden) seien mittlerweile spielfähig und man will in Plauen 2 Punkte holen. Ein Fuchs, dieser Coach. Doch der Pressesprecher lies sich nur kurz beirren und wurde kurz darauf auch aufgeklärt. Was soll man dazu noch größeres sagen als: hinfahren, spielen, Spaß haben, heimfahren und dabei nicht abdriften. Nächste Woche wird es ernst. Richtig ernst. Aber alles zu seiner Zeit. Tschüss und Ahoj!

 

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Thu, 19 Jan 2023 22:36:18 +0100
SLM Radeberger SV- Koweg Görlitz https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/283-slm-radeberger-sv-koweg-g%C3%B6rlitz.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/283-slm-radeberger-sv-koweg-g%C3%B6rlitz.html SLM Radeberger SV- Koweg Görlitz

Michel,
alle die diese Partie live verfolgt haben, bräuchten jetzt nicht weiterlesen, jedoch gab es auch einige wenige die nicht in der Halle waren und so müssen wir die Sache doch seriös aufarbeiten.
Samstag, 18 Uhr, stand die erste Partie der Rückrunde an. Zu Gast waren die Ostsachsen aus Görlitz, welche den Radebergern im Hinspiel gezeigt haben, was es bedeutet in der Sachsenliga zu spielen. Nun wollten es die Gastgeber besser machen und versuchen 2 Punkte in Radeberg zu behalten.
Personell mussten die Radeberger auf ihren Coach John verzichten, welcher familiär eingebunden war. Dieser wurde jedoch vertreten durch das Gespann Gnädig/Käppler. Man ging mit dem Vorsatz in die Partie, mit der Vorgabe gleich da zu sein, was trotz einiger Verspätung des Anpfiffs auch gelang. Man zwang die Neißestädter oftmals in den Positionsangriff und konnte diesen auch gut verteidigen. So stand es nach acht gespielten Minuten 2:2 und verpasste es durch einen verworfenen 7-Meter sogar in Führung zu gehen. Doch schon da zeichnete sich das Duell des Tages ab. Radeberg vs. Gästehüter Michel, welcher gar nicht mehr erste spielt, sondern eigentlich nur noch in der M2 und M3 bäppelt. Die Radeberger spielten vorne konzentriert, zogen in die Lücken und trafen einfach das Tor nicht. Auf der anderen kamen die zwei Legionäre der Neißestädter besser in die Partie und überzeugten durch ihre individuelle Klasse. So war es erst F. Bellmann, welcher den Lauf der Gäste mit dem 3:8 in der 23. Minute unterbrach. Danach konnte man die Partie ausgeglichener gestalten und kassierte leider noch mit dem Halbzeitpfiff das 6:13.
In der Kabine schaute man sich an und war sich sicher, dass man nicht die schlechtere Mannschaft sei. Die Chancen waren da, man müsse sie nur nutzen und war gewollt nach der Pause es besser zu machen.
Dass es dann jedoch bis zur 40. Minute dauerte, bis Fährmann den „Bann“ brach, war schon absurd. Man erarbeitete sich weiterhin die Chancen, zog die Abwehr gut auseinander, spielte auch im Umkehrspiel schneller als die Gäste, aber Michel hielt und hielt. So waren es bis zur 40. Minute 20!!! Paraden, welche durch gute Wurfchancen zunichtegemacht wurden.
Ab der 50. Minute setzte sich Michel nun auf die Bank und Radeberg konnte dann doch noch treffen. Außerdem hielt der eingewechselte Rathmann auch einige freie Bälle. So konnten die „Jungspunde“ auf Radeberger Seite, ihr Können unter Beweis stellen und Ergebniskosmetik betreiben. So war es auch u. A. J. Mandelka, welcher sein erstes Sachsenligator erzielen konnte! Glückwunsch. Hoffentlich folgen noch viele weitere.
Fazit:
Der Schreiberling ist immer noch hin- und hergerissen.
Die Gäste gewannen die Partie völlig verdient. Falls der Bericht es anders vermuten lässt.
Man lag zwischenzeitlich mit 13 Toren hinten, trotzdem kann der Schreiberling nicht komplett unzufrieden sein, weil man doch irgendwie eine „gute“ Partie ablieferte. Man kassierte nur 26 Gegentore, was für eine Sachsenligapartie völlig ok ist und man auch gewinnen könnte. Man erarbeitete sich die Chancen, auch durch einen guten Angriff, aber versagte komplett vor dem Tor. Wenn man nur die Hälfte aller klaren Chancen reinmacht, dann kann man die Partie auch gewinnen. Was bleibt, sind leider keine Punkte.
Michel sollte nun wirklich seine Karriere bei der M1 beenden, besser wird’s nicht ?
Positiv sei jedoch anzumerken, dass man sich nicht aufgab und auf dem Spielfeld trotzdem eine Einheit bildete. Außerdem zeigten die jungen Spieler wieder ihr Potenzial.
Vielleicht hat man auch alles „Wurfpech“ jetzt an einem Tag gehabt und trifft ab nächster Woche alles.
Nächste Woche geht’s nach Plauen, was als Zusatzspiel gesehen werden sollte, bevor es in 2 Wochen gegen Zwönitz wieder heiß hergehen wird. Die Gäste werden noch eine Rechnung offen haben, nachdem die Radeberger dort ihre ersten Zwei Punkte in der Sachsenliga erkämpft hatten.
Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann(beide Tor), Richter(3/2), Sieberth(1), Schulz(1), Röseler(2/1), Mandelka(1), Bellmann(4), Daferner(1), Guhrenz, Fährmann(3), Stein(1), KempeDorschner

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 16 Jan 2023 10:42:15 +0100
Vorschau SLM Radeberger SV - Koweg Görlitz https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/282-vorschau-slm-radeberger-sv-koweg-g%C3%B6rlitz.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/282-vorschau-slm-radeberger-sv-koweg-g%C3%B6rlitz.html Vorschau SLM Radeberger SV - Koweg Görlitz

Vorschau SLM Radeberger SV - SV Koweg Görlitz

 

"Spielt gegen dieselben Teams nochmal!" – "Okay, dieselben Teams nochmal! Los geht's!" Es ist Halbzeit in der ersten Sachsenligasaison für die Männer des RSV und der Beginn der Rückrunde steht kurz bevor. Kurzes Zwischenfazit gefällig? Bitte: Die Bierstadthelden befinden sich auf Tabellenplatz 11 und zwei Siegen stehen neun teils heftige Niederlagen gegenüber, die das Torverhältnis entsprechend ins Minus drücken. Bereits zum Saisonauftakt setzte es eine "Tracht Prügel", wie es mein Schreiberlingkollege damals schonungslos in einem offenen und ehrlichen Spielbericht bezeichnete. Verantwortlich dafür waren die Männer in blau-gelb von Koweg Görlitz, welche gepaart mit einer beeindruckenden Atmosphäre in der Halle eine Lehrstunde für die Radeberger in puncto "Sachsenligahandball" gaben. Insbesondere der Rückraum war es, welcher die RSV-Abwehr damals ein ums andere Mal schwindelig spielte, während die Männer aus der Bierstadt noch den zahlreichen Ballverlusten hinterhertrauerten.

 

Soooooo nun wollen wir den Blick aber nach vorne richten, denn aussichtslos (hehe) ist die Lage ganz sicher nicht! Für den RSV ist das Tabellenmittelfeld lediglich 4 Pluspunkte entfernt und genau dort rangiert momentan auch Görlitz vor dem Rückspiel am kommenden Samstag. Das neue Jahr begann für die Ost-Ostsachsen mit einer Auswärtsniederlage in Weinböhla, die selbst sagenhafte 11 Tore von Mittelmann Florian Weickelt nicht verhindern konnten. Doch bereits vor dieser Partie lag der Fokus schon eher auf dem Aufeinandertreffen in Radeberg, welches seine Schatten vorauswirft. Hier gibt es für beide Mannschaften Punkte zu holen, die im Kampf gegen den Abstieg Gold Wert sein können.

 

Die Bierstädter müssen dabei ausnahmsweise (aber aus gutem Grund) auf Coach John verzichten. An seiner Stelle wird wie in alten Zeiten Mathias Gnädig stehen, der die Fähigkeiten der Spieler mit all seiner Erfahrung und als treuer Zuschauer bei den Spielen aber mindestens genauso gut kennt. Auf dem Feld steht neben dem Ausfall von Robert Herrmann zusätzlich ein großes Fragezeichen hinter Kapitän Fährmann, außerdem wird Moritz Lindner aussetzen, um der zweiten Mannschaft weiterhin zur Verfügung stehen zu können. Trotz allem ist den verbliebenen Spielern nach der ansprechenden Leistung der Vorwoche in Aue eine Überraschung zuzutrauen, wenn sie die Partie von Anfang an offen gestalten können und nicht wie so oft früh in Rückstand geraten. Anpfiff ist wie gewohnt am Samstag um 18 Uhr in der BSZ-Halle in Radeberg. Wir hoffen, dass auch im neuen Jahr wieder zahlreiche Fans den Weg zu uns finden!

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Fri, 13 Jan 2023 08:25:17 +0100
SLM EHV Aue II gg. Radeberger SV 33:27 (17:9) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/281-slm-ehv-aue-ii-gg-radeberger-sv-33-27-17-9.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/281-slm-ehv-aue-ii-gg-radeberger-sv-33-27-17-9.html SLM EHV Aue II gg. Radeberger SV 33:27 (17:9)

Nach Leistungssteigerung dann irgendwie doch zufrieden

 Nach der letzten schmerzhaften Niederlage gegen die Reserve von Freiberg ging es für die Männer der Bierstadt im vergangenen Wochenende ins schöne Erzgebirge nach Aue, wo ebenfalls eine Zweitvertretung wartete. Eine blutjunge und hervorragend ausgebildete Truppe und auf Platz 2 noch nicht ganz aus dem Aufstiegsrennen raus, na Glück auf.

Anpfiff, die Gäste aus der Bierstadt hatten direkt Ballbesitz und konnten ihren ersten Angriff auch gleich mit einem Tor belohnen- 1:0 für unsere Helden in Blau-Weiß. Ohne zu viel spoilern zu wollen sei hier angemerkt, dass es die letzte Radeberger Führung in diesem Spiel bleiben sollte. Die Jungs aus Aue kamen nämlich gut mit ihrer Favoritenrolle zurecht und konnten die Radeberger Abwehr ein ums andere Mal überwinden. Aus einer stabilen Abwehr heraus konnten sie immer wieder schnelle Angriffe fahren, die (obwohl die Gäste recht flott in der Rückzugsbewegung waren) oftmals innerhalb weniger Sekunden zum Abschluss und leider oft genug zum Torerfolg führten. Gut 10 Minuten dauerte es, bis sich die Gäste gefangen hatten. Als sie sich so langsam stabilisierten, stand es allerdings schon 8:2 aus Sicht des Erzgebirges. Trotzdem, die Abwehr stand nun sicherer und auch der Torhüter konnte den ein oder anderen Ball abfangen. Radeberg war gut im Spiel, doch die spielerische Klasse der Gastgeber ließ es nicht zu, dass sich am Vorsprung groß etwas änderte. Zum Ende der ersten Halbzeit zogen sie nochmal etwas an, nutzten ein paar unglückliche Radeberger Fehlwürfe und zogen zum Halbzeitstand von 17:9 davon.

Das hört sich schlimm an. Und ja, die handballerisch bessere Mannschaft führte verdientermaßen, aber der Qualitätsunterschied war bei weitem nicht so übel, wie es der Spielstand aussagen wollte. Und auch nicht so, wie es die Tabellensituation vor Spielbeginn suggeriert hatte. Unfassbar, aber die Radeberger waren in der ersten Halbzeit diejenigen gewesen, die sich grün angestellt hatten.

Aber das muss ja nicht so bleiben. Die zweite Halbzeit beginnt und die Gäste sind im Spiel drin. Im Angriff funktionieren die Spielzüge, die technischen Fehler werden gering gehalten und die Abwehr macht so manchem Auer Aua. Die Gastgeber vermögen es nicht, den Vorsprung auszubauen. Mit fortschreitender Spielzeit und sicher geglaubtem Sieg wechseln sie ihre Leistungsträger aus und verschaffen der Reserve der Reserve etwas Spielzeit. Doch das geht fast nach hinten los. Die Männer der Bierstadt beweisen großen Kampf, beißen sich ran und kommen näher. Und immer näher. In Unterzahl versucht Aue den Torwart für einen Feldspieler auszuwechseln, was nur mäßig gut funktioniert. In einem schnellen Rückzug ins eigene Tor verletzt sich dieser leider sogar. Wir wünschen gute Besserung! Wie dem auch sei, auf einmal steht es nicht mehr 21:12, sondern 24:20. Oha. Vielleicht kam das Auswechseln der Leistungsträger doch eine Spur zu früh. Diese werden jetzt erneut aufs Feld geschickt, doch auch sie haben anfangs Probleme mit den wiedererstarkten Gästen. Dann haben die Bierstadthelden jedoch ein paar Mal in Folge ziemliches Pech (verworfener 7m, Doppelpfosten im nächsten Angriff und noch ein verworfener Siebenmeter) und mehr brauchen die Gastgeber nicht, um wieder eine beruhigende Führung aufzubauen. Am Ende trudelt das Spiel mit 33:27 aus. Eine leistungsgerechte Niederlage, vielleicht sogar ein wenig zu hoch für den Spielverlauf. Der Trost bleibt trotzdem bei den Radebergern, denn die konnten sich legalerweise auf dem Heimweg an der Tanke Schnaps kaufen, was der Großteil der Jungs aus Aue noch nicht kann.

Also was nehmen wir aus diesem Spiel mit?

Pro: Speziell die Kollegen Richter, Dorschner und Lindner haben wieder ein gutes Spiel in der Offensive gemacht. In der Defensive ist es einfach ein Genuss, dem Kollektiv Fährmann, Kempe, Guhrenz bei der Arbeit zuzusehen. Linksaußen Daferner hat in seinem ersten Radeberger Ligaspiel gezeigt, dass er nicht nur eine menschliche Bereicherung fürs Team ist.

Contra: Die eingeschüchterte Spielweise in den ersten 10 Minuten muss nicht sein. Ebenfalls wird die Radeberger Siebenmeterschwäche so langsam zum Problem. Wenn wir eine gute Quote hätten, hätten wir letztes Spiel gewonnen und dieses hier etwas knapper gestalten können. 

Insgesamt fühlt es sich seltsam an, nach einer Niederlage nicht unzufrieden zu sein, aber man kann halt auch mal gut spielen und trotzdem verlieren. Sollten wir im Spiel nächste Woche jedoch eine ähnliche Leistung zeigen, ist allerdings tatsächlich ein Punktgewinn drin. Da geht es im ersten Spiel der Rückrunde zuhause gegen Koweg Görlitz. Wir setzen auf eure Unterstützung! Wer weiß, vielleicht kriegen wir ja wieder einen Favoriten geärgert!

 

Es spielten,

Wagner, Rathmann (Beide Tor), Richter (4), Sieberth (1), Schulz (3/2), Lindner 3, Röseler (1), Bellmann (1), Daferner (2), Fährmann (2), Guhrenz (2), Stein, Kempe (1), Dorschner (7)

]]>
info@radebergersv-handball.de (Maximilian Rentsch) 1. Männer Tue, 10 Jan 2023 18:35:32 +0100
Vorschau SLM EHV Aue II. - Radeberger SV https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/280-frohes-neues.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/280-frohes-neues.html Vorschau SLM EHV Aue II. - Radeberger SV

Run into the new year,
lebt denn der alte Schreiberling noch, Schreiberling noch, Schreiberling noch? Jaaaa er schreibt noch, er schreibt noch, er schreibt noch. Jaaa, er schreibt noch, schreibt noch, resigniert nicht. Doch was passiert hier? Es ist Anfang Januar und eigentlich müsste im schönen (abgesehen von den Farben des heimischen Fußballteams) Erzgebirge Schnee liegen, die Pisten voll sein und überall es nach Glühwein und verbrannter Bratwurst riechen. Doch schaut man mal auf das Thermometer, so werden Sonntag 6 Grad angezeigt und von Schnee mag man gar nicht träumen. Was könnte man also noch so machen? Im Veranstaltungskalender der Stadt findet man jetzt nicht so viel … obwohl, in Limbach-Oberfrohna in der Stadthalle wird 10:30 Uhr „Pittiplatsch-So ein Zirkus aufgeführt“ Ein Muss für Fans des Klassikers. Nur ist dies auch 12 Uhr vorbei und der Sonntag ist noch jung Da würde sich noch ein Besuch in der Therme in Eibenstock anbieten (sehr zu empfehlen). Herrliches Ambiente kann ich sagen. Na ja gut, aber alle wird dies auch nicht abholen, deswegen kann ich euch einen kleinen Geheimtipp geben. 16:30 Uhr steigt das Sachsenligaspiel zwischen der 2. Vertretung vom EHV Aue und den Gästen aus Radeberg. Es wird sogar ein wenig 3. Ligafeeling (hoffentlich bald wieder 2.) aufkommen. So wird das Spiel in der Erzgebirgshalle Lößnitz ausgetragen, wo normalerweise die erste Mannschaft der Erzgebirgler spielt. Ob auch ein paar Akteure der 1. Männermannschaft „aushelfen“ werden, ist noch zu abzuwarten. Die Voraussetzungen stehen jedenfalls gut, oder schlecht, je nachdem auf welcher Seite man steht. Die 3. Liga spielt nämlich erst nächste Woche wieder. Die Auer sind vor der Saison aus der Mitteldeutschen Oberliga abgestiegen und stehen aktuell mit 16:4 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz. Zum Saisonstart hatten sie noch einige Probleme sich in der Liga zu akklimatisieren, jedoch gewannen sie die letzten sieben Ligaspiele. Diese mit teilweise recht unterschiedlichen Ergebnissen. So konnte man in Freiberg mit 23:46 gewinnen, andere Partien entschieden sie knapp für sich. Die Mannschaft ist eine junge, gut ausgebildete Mannschaft, welche von allen Positionen gefährlich werden kann. Aktuell stellen sie nach dem Ligaprimus Einheit Plauen den zweitbesten Angriff der Liga.
Die Radeberger stellen im Schnitt den harmlosesten Angriff der Liga und stehen aktuell mit 4:16 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zu den positiven Nachrichten, dass Daferner nun voll einsatzfähig ist, muss man leider den langfristigen Ausfall von Hermann verkraften. Die Mannschaft bereitete sich die Woche intensiv auf den kommenden Gegner vor. Man fährt nach Aue, um die Heimmannschaft möglichst lange zu ärgern und vielleicht gelingt ja die Überraschung, auch wenn die Chancen gering stehen. Die kommenden Partien werden richtungsweisend, so hat man Auswärts die großen Brocken der Liga, wogegen man Zuhause Partien bestreitet, welche man positiv gestalten möchte.
Apropos Richtung. In die andere Richtung geht es am 4.2. nach Hoyerswerda. Nach Hoy wird es die erste Busfahrt der Saison geben. Bei Interesse meldet euch bei den euch bekannten Personen rund um die 1. Männermannschaft. Genaue Zeiten werden noch durchgegeben, voraussichtlich wird die Abfahrt ca. 15 Uhr in Radeberg sein.

]]>
info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Fri, 06 Jan 2023 13:24:39 +0100