Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:24 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de OLS-M: SV Koweg Görlitz – Radeberger SV 38:34 (19:17) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/401-ols-m-sv-koweg-g%C3%B6rlitz-%E2%80%93-radeberger-sv-38-34-19-17.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/401-ols-m-sv-koweg-g%C3%B6rlitz-%E2%80%93-radeberger-sv-38-34-19-17.html

Der Montag danach… Der Superbowl LIX ist Geschichte, genauso wie es nach der Niederlage in Görlitz vermutlich auch die Hoffnungen auf den Klassenerhalt des RSV in der Oberliga Sachsen sind. Und während die Waschmaschine fleißig ihre Runden dreht und versucht, die Trikots wieder möglichst harzfrei und sauber zu bekommen, fassen wir gemeinsam das gestrige Spiel der Bierstadthelden in Görlitz zusammen.

Es war wieder einmal Sonntagsspieltag – lieben wir – und um 17 Uhr erfolgte in der Jahnsporthalle Görlitz der Anpfiff zum Spiel des Tabellen-10. gegen den 12. aus Radeberg, die vorher durch sieben Punkte voneinander getrennt waren. Eine große Chance, den Rückstand zu verkürzen und nach der Niederlage im Hinspiel lag der Fokus der Mannschaft von Trainer Dennis Käppler insbesondere auf den beiden gegnerischen Akteuren im linken und mittleren Rückraum, beim Namen sind das Matyas Burda und Florian Weickelt. Dieser Plan mit einer 5:1-Deckungsvariante ging aber insofern so gar nicht auf, dass die ersten sechs Treffer der Gastgeber genau durch diese Spieler erzielt werden konnten.

Offensiv dauerte es wieder gut vier Minuten, bis Franz Bellmann den ersten Treffer für die Männer in blau erzielen konnte, doch danach schien sich der Knoten etwas gelöst zu haben. Mit hohem Tempo und der gelungenen Integration von Jendrik Zimmermann am Kreis, der den erkrankten Jasper Mandalka ersetzte, konnten die Gäste Schritt halten und die eigenen Defizite in der Abwehr ausgleichen. Diese zeigten sich auch kurz vor dem Halbzeitpfiff nochmal, als Burda bei nur wenigen verbleibenden Sekunden im Alleingang durch die „Defense-Reihe“ marschieren und den Treffer zum 19:17-Pausenstand erzielen konnte.

Coach Käppler zeigte sich in der Kabine natürlich unzufrieden mit der Abwehr und seine Ansprache zeigte zunächst Wirkung: Nur ein Gegentreffer in den ersten sechs Minuten und im Angriff schlug nun die Stunde von Karl Bundtke, der in wahrer Quarterback-Manier die Verantwortung übernahm, Bälle verteilte oder selbst zunächst zum 20:20-Ausgleich einnetzte. Das Blatt hätte sich nun wenden können, doch es geschah genau andersrum: der hart erarbeitete Ausgleich war nach einer Serie an Fehlern schnell wieder in die Ferne gerückt. Innerhalb von zwei Minuten stand es 24:20.

Grund genug, eine Auszeit zu nehmen, um diesen herben Nackenschlag verarbeiten und sich wieder neu sortieren zu können. Und Karl Bundtke hatte noch lange nicht fertig: ob in den Winkel, mit oder ohne Blockberührung, er hielt sein Team bis zum 26:24 nach 43 Minuten im Spiel. Es folgte jedoch die vorentscheidende Phase dieses Spiels: mit drei Zeitstrafen (inklusive einem Wechselfehler) in den nächsten zehn Minuten schwächte sich der RSV zu sehr. Das gab den Gastgebern die Möglichkeit, mehrmals auch aufs leere Tor erfolgreich zu sein und den Spielstand auf 34:25 zu schrauben. Das letzte Aufbäumen der Bierstädter kam dann zu spät, mit 38:34 war nach 60 Minuten auch diese Niederlage besiegelt.

Jetzt erwartet die 1. Männer des RSV erst einmal die vierwöchige Winterpause – natürlich nur, was die Spiele betrifft. Während mancher Spieler versuchen wird, seine Blessuren auszukurieren, werden sich dennoch alle gemeinsam zum Training in der Halle treffen, um sich auf die letzten fünf Spiele der Saison vorzubereiten. Freuen können sich Radeberger Fans auf den 8. März: dann nämlich gibt der unangefochtene Tabellenführer der HSG Freiberg seine Visitenkarte in der BSZ-Halle ab. Einer wird dann jedoch nicht mehr für den RSV auflaufen: Philipp Daferner verlässt Dresden und somit leider auch unseren Verein. Wie gerne hätten wir dich mit einem Sieg verabschiedet, dennoch wünschen wir Dir an der schönen Ostsee Alles Gute!

Der Kader des RSV: Rathmann, Wagner – Richter (1), F. Bellmann (3), Daferner (5), Zimmermann (4) Stein (2), Würfel (4), Kempe, Dorschner (2), Jung (2/2), Bundtke (8), Haufe (3)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 10 Feb 2025 14:17:34 +0100
OLS-M: Radeberger SV - KJS-Club Dresden 26:29 (12:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/400-ols-m-radeberger-sv-kjs-club-dresden-26-29-12-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/400-ols-m-radeberger-sv-kjs-club-dresden-26-29-12-16.html

Am 01.02.2025 fand in der Sporthalle am BSZ Radeberg das nächste Vier-Punkte-Spiel zwischen dem Radeberger SV und dem KJS-Club Dresden statt. Die Erwartungen waren hoch, da beide Teams am unteren Ende in der unteren Tabellenhälfte der Oberliga Sachsen standen und ein spannendes Spiel erwartet wurde. Die Dresdner konnten im neuen Jahr noch keine positiven Punkte einfahren, im Hinspiel allerdings bezwangen sie Radeberg mit 28:23. Die Halle war gut besucht, und die Fans beider Mannschaften sorgten für eine elektrisierende Atmosphäre.

Das Spiel begann mit einem intensiven Schlagabtausch. Dresden erzielte den ersten Treffer nach drei Minuten Spielzeit. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Das lag einerseits an einer erneut starken Abwehrleistung der Bierstädter und andererseits leider auch daran, dass der Radeberger Angriff wieder zu viel liegen ließ. In der 18. Minute gelang es den Dresdnern mit zwei Toren in Führung zu gehen, Trainer Dennis Käppler legte sofort die grüne Karte zum Team-Time-Out. Philipp Daferner, der an diesem Samstag sein letztes Heimspiel für Radeberg spielte, konnte zum Anschluss verkürzen und sorgte auch noch dafür, dass KJS mit einem Mann weniger auf der Platte stand. Daraufhin nahmen die Dresdner im Angriff ihren Torhüter vom Feld und dadurch konnte Silvio Rathmann sein erstes Saisontor direkt aus seinem Kasten werfen. Das bedeutete eine Kiste Bier für die Mannschaft und den Ausgleich zum Spielstand 10:10 in der 21. Minute. Doch dann warf Radeberg bis zur Pause nur noch zwei weitere Tore und KJS Dresden allerdings sechs. Mit einem Spielstand von 12:16 ging es in die Kabine.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Dresdner und konnten sich bis auf sechs Tore absetzen (12:18). Ein Tor von Ludwig Masula wurde direkt mit einem Treffer der Gäste beantwortet. Doch dann passierte den Dresdnern ein Fehler, der die Aufholjagd der Radeberger einleitete. Nach einer 2-Minuten-Strafe gegen KJS wegen Behinderung des Anwurfs konnten die Bierstädter sogar drei Tore in Folge werfen. Der Vorsprung der Gäste schrumpfte allmählich und in der 50. Minute gelang der Anschlusstreffer durch David-Bastian Stein zum 21:22. Spannender sollte es am Robert-Blum-Weg allerdings nicht mehr werden. KJS setzte sich wieder bis zur 55.Minute auf drei Tore ab (22:25). In der 58. Minute konnte Pascal Würfel nochmal einen Anschlusstreffer erzielen (25:26), doch zur Schlusssirene stand ein Endstand von 26:29 auf der Anzeigetafel.

Positiv aufgefallen ist auf jeden Fall die Radeberger Abwehr wenn man das Ende der ersten Halbzeit außer Acht lässt. Die Fairplay-Wertung gewinnen die Bierstädter - lediglich eine Zwei-Minuten-Strafe gegen sieben Stück für KJS. Dabei muss man aber wieder kritisch bemerken, dass beide Mannschaften jeweils vier Siebenmeter bekommen, Radeberg trifft davon nur einen (Nachwürfe zählen nicht) während die Gäste 100% verwandeln. KJS Dresden kann sich mit diesem Sieg auf den achten Platz in der Tabelle retten. Die Wahrscheinlichkeit, dass Radeberg die Liga hält schrumpft leider weiter. Es sind noch genug Spiele zu spielen, kommendes Wochenende steht am Sonntag direkt das nächste Kellerduell in Görlitz an. 

Für Radeberg spielten: Rathmann (1), Wagner – Richter (1), Höhne, Mandalka (3), Masula (4), F. Bellmann (5), Daferner (4), Stein (2), Würfel (3), Kempe, Dorschner (1), Jung (2/1), Bundtke, Haufe, T. Bellmann

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Wed, 05 Feb 2025 15:36:05 +0100
OLS-M: Radeberger SV - LHV Hoyerswerda 26:34 (9:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/398-ols-m-radeberger-sv-lhv-hoyerswerda-26-34-9-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/398-ols-m-radeberger-sv-lhv-hoyerswerda-26-34-9-16.html

 

Ich merke, wie ich mich um das Schreiben des Spielberichts herumdrücke. Aber es hilft ja nichts, los geht’s.
Heimspiel, diesmal laden die Radeberger Hoyerswerda in ihre heiligen BSZ-Hallen ein. Der einzige Grund, weswegen der LHV derzeit auf Platz 3 in der Tabelle liegt, ist, dass sie derzeit ein Spiel weniger haben als der Zweitplatzierte HSV Dresden und mit einem Sieg noch an ihnen vorbeiziehen können. Da sammelt sich eine ganze Menge handballerischer Qualität in den Reihen der Gäste. Ein steiler Berg also, der unsere Bierstadthelden erwartete. Ein Spiel, in dem vieles gut laufen muss, um eine Chance auf etwas Zählbares zu haben.


Springen wir direkt zum Anwurf. Radeberg braucht, um in die Gänge zu kommen, Hoyerswerda nicht. Schnell steht es 0:2, bis nach 6 Minuten der erste Radeberger Treffer fällt. Die Gäste spielen keinen Zauberhandball, aber das müssen sie auch nicht, weil die Männer in blau-weiß es ihnen leider viel zu einfach machen. Wenn man sich die Mühe macht und mal eine Strichliste führt, wie viele Angriffe Radeberg in der ersten Halbzeit durch Fehlwürfe oder technische Fehler im Sande verlaufen lässt, dann wird man am Ende zusammenrechnen können, dass es viel zu viele sind. Und so können die Gäste relativ ungefährdet auf 9:13 davoneilen. Doch dann beschließt der Gäste-Trainer, dass ihm das nicht reicht, nimmt eine Auszeit, sagt das seinen Spielern und die nutzen die nächsten 5 Minuten um auf 9:16 zu stellen. Mit diesem Spielstand geht es dann auch in die Kabine.


Die zweite Halbzeit wird etwas besser, aber leider nicht gut. Hoyerswerda schraubt die 7-Tore Führung frühzeitig zu einer 9-Tore Führung hoch und beginnt, allen Spielern Spielzeit zu ermöglichen. Selbst Henry Schacht im LHV-Tor darf sich ein paar Minuten ausruhen, bis er wieder eingewechselt wird. Ich könnte jetzt noch weiterschreiben, aber es würde ja eh nichts ändern. Hoyerswerda fährt einen ungefährdeten und anstrengungsfreien 26:34 Auswärtssieg ein, Radeberg geht zuhause unter.
So überschwänglich wie wir nach dem Weinböhla-Spiel waren, so kritisch müssen wir nach dieser Klatsche sein. Wir konnten die Gäste zu keinem Zeitpunkt vor eine Herausforderung stellen, weder im Angriff noch in der Abwehr. Der Einzige, der eine starke Leistung zeigte, war Keeper Rathmann im Radeberger Tor. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es sonst ausgegangen wäre.


Das können wir besser. Jeder von uns. Und wenn wir das abrufen, dann können wir gegen die meisten Mannschaften der Sachsenliga was holen. Bloß gut, dass wir gleich nochmal ein Heimspiel haben, am 1. Februar, diesmal gegen KJS. Ein Gegner, der uns in der Vergangenheit oft ein Bein gestellt hat, aber eine gute Möglichkeit, den Fans zu zeigen, dass wir doch in der Lage sind, guten und erfolgreichen Handball zu spielen!

Es spielten:
Rathmann, Wagner (beide Tor), Richter (2), Schulz (1), Mandalka (6/2), Masula (4), F. Bellmann (2), Stein (2), Würfel (1), Kempe, Dorschner (2), Bundtke (1), Haufe (2), T. Bellmann (3)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Wed, 29 Jan 2025 20:27:09 +0100
OLS-M: HVO Cunewalde – Radeberger SV 27:20 (12:7) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/397-ols-m-hvo-cunewalde-%E2%80%93-radeberger-sv-27-20-12-7.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/397-ols-m-hvo-cunewalde-%E2%80%93-radeberger-sv-27-20-12-7.html

Es ist Dienstagabend, im Fernsehen läuft gerade die dänische Nationalhymne, gleich ist Anpfiff der Neuauflage des olympischen Finals 2024 gegen Deutschland. Ich erhebe mich nicht, habe den Laptop auf dem Schoß und versuche nun gleichzeitig, einen Bericht für die vergangene Partie der Bierstadthelden zu verfassen und aufmerksam das WM-Hauptrundenspiel zu verfolgen. Vielleicht kann man sich ja noch was abschauen. Januar ist und bleibt die Hochzeit für Handballfans, doch neben den internationalen Turnieren wird auch in den Amateurliegen teils sehenswerter Handball geboten.

Am Sonntagnachmittag waren die 1. und 2. Männer des Radeberger SV zu Gast in der Mehrzweckhalle Bautzen, der Interims-Heimspielstätte des HVO Cunewalde. Den Auftakt machten die Anschlusskader mit einer deutlichen Angelegenheit zugunsten der Hausherren, anschließend wollten die Männer um RSV-Coach Dennis Käppler es besser machen und mit dem 1. Saisonsieg aus der Vorwoche im Rücken auch auswärts erstmals punkten.

In der Anfangsphase der Partie tat man sich aber sehr schwer, irgendwie einen Fluss in das eigene Offensivspiel zu bekommen. Zu behäbig und eigensinnig waren die Aktionen und zu selten wurde der besser platzierte Mitspieler angespielt oder Abspielversuche landeten unvollendet in den Händen des HVO. So kam es, dass die Gäste bei ihrer ersten Auszeit nach gut 13 Minuten erst zwei eigene Treffer verbuchen hatten können. Auf eine Größe allerdings war an diesem Tag Verlass: Silvio Rathmann, der von Anfang an das Radeberger Tor hütete, zeigte über 60 Minuten seine Fähigkeiten und sorgte dafür, dass sich der Rückstand mit 6:2 Toren noch in Grenzen hielt.

Nach der Ansprache des Trainers und mit der Einwechslung von Tim Bellmann gestaltete der RSV seine Angriffe nun strukturierter und mit mehr Zug zum Tor, sodass bessere Chancen entstanden, die aber nur teilweise genutzt werden konnten. Dadurch entwickelte sich nach einer kurzen Aufholjagd der Pausenstand von 12:7 nach 30 gespielten Minuten.

(FUN FACT: Dieser Spielstand war bei Dänemark gegen Deutschland übrigens schon nach exakt 11 (!) Minuten und 39 Sekunden erreicht.)

In der Kabinenansprache wurden zurecht die bereits beschriebenen Offensivprobleme bemängelt, mit nur sieben Treffern konnte man nun mal nicht zufrieden sein. Und so viel vorweggenommen: auch beim Montagstraining war das das Hauptthema. Die zweite Halbzeit in Bautzen brachte zwar etwas Besserung in dieser Hinsicht, aber das war an diesem Tag bei weitem nicht genug, um den erfahrenen und eingespielten Hausherren des HVO gefährlich werden zu können.

Deren Vorsprung pendelte sich ab der 40. Spielminute zwischen sieben und zehn Toren ein. Verzeiht mir, wenn ich das so kurz und knapp zusammenfasse, aber mehr fällt mir dazu nicht ein. Einen Spieler möchte ich trotzdem nochmal erwähnen, weil er es sich verdient hat: Silvio, das war ein Feuerwerk!

Ein solches wird am kommenden Wochenende dann hoffentlich von mehreren Spielern in blau gezündet, wenn der aktuell Tabellendritte aus Hoyerswerda zum Derby in Radeberg gastiert. Wie gewohnt wird die Anwurfzeit nach dem Spiel der 1. Frauen um 18:30 Uhr sein. Wir freuen uns auf eure Unterstützung im Kampf um den nächsten Heimsieg!

P.S.: Dänemark, krass.

Der Kader des RSV: Rathmann, Wagner – Richter, Herkenrath (1), Höhne (2), Mandalka (2/1), Masula (3), F. Bellmann (6), Stein (1), Würfel (1), Kempe, Dorschner (2), Bundtke, Haufe, T. Bellmann (2)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Tue, 21 Jan 2025 21:47:54 +0100
OLS-M: Radeberger SV - HSV Weinböhla 39:25 (18:14) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/396-ols-m-radeberger-sv-hsv-weinb%C3%B6hla-39-25-18-14.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/396-ols-m-radeberger-sv-hsv-weinb%C3%B6hla-39-25-18-14.html

Erster Sieg des Jahres, erster Sieg der Saison!

Radeberg und Weinböhla sind getrennt von 29km Fahrtweg, 5 Punkten und einer Position in der Liga, sowie der Uneinigkeit, ob jetzt Bier oder Wein besser schmeckt. Ein wichtiges Duell stand also an, in dem es nicht nur um die Ehre der Alkoholgetränke ging, sondern welches schon fast eine letzte Chance für die Radeberger darstellte. Um die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nicht gänzlich begraben zu müssen, mussten hier die ersten zwei Punkte der Saison her, komme was wolle.

So hießen also 15 bis in die Haarspitzen motivierte Bierstadthelden ihre Gäste im Abstiegsduell willkommen. Anpfiff. Radeberg schließt den ersten Angriff ab, leider ohne Torerfolg. Diese Mischung aus Nervosität und unbedingtem Willen, etwas zu reißen, konnte man in den ersten Minuten der Partie gut erkennen. So wurde von beiden Mannschaften ein sehr schnelles Spiel aufgezogen, doch während sich die Gastgeber im Angriff oft genug mit viel Willen durchsetzen und Tore erzielen konnten, fehlte in der Abwehr oftmals noch die Abstimmung, was den Gästen einfache Durchbrüche und Torerfolge ermöglichte. Viele Worte, um am Ende zu sagen, dass es die ersten 10 Minuten einfach ein wildes Spiel war, in welchem Radeberg, wenn überhaupt, dann nur ganz leichte Vorteile hatte, wie auch am Spielstand von 7:6 zu sehen war.

Doch die Aufregung ging und der Wille blieb. Im Angriff machte man weiter seine schnellen Tore, besonders Linksaußen Ludwig Masula ist hier hervorzuheben, welcher vorne sehr sicher einnetzte und hinten einige wichtige Ballgewinne verzeichnen konnte. Doch ich spreche es schon an, die Abwehr fing sich und auch Keeper Wagner konnte den ein oder anderen Ball halten, was dazu führte, dass Weinböhla 7 Minuten lang kein Tor werfen konnte und beim Stand von 10:6 eine Auszeit nahm. Die schien zu fruchten und so kamen die Gäste wieder auf 12:11 heran. Auch da konnte Radeberg wieder ein wenig davonziehen (15:11), worauf die Gäste antworteten (16:14). Doch die letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit gehörten den Männern in blau-weiß, welche noch ein Tor aus dem regulären Spiel und einen wunderschönen Siebenmeter erzielen konnten, sodass es mit einem 4-Tore Vorsprung in die Pause ging.

Wie viel ist ein 4 Tore Vorsprung in der Pause wert? Rein gar nichts, wie Coach Käppler deutlich machte. Jedem von uns war noch der 6-Tore Vorsprung im Kopf, den wir gegen den HSV Dresden hergegeben haben. Der vom Coach ausgegebene Matchplan war, zu 100% weiterzumachen und kein Stück nachzulassen, egal ob wir jetzt mit einem, mit 4 oder mit 8 Toren führen.

Die zweite Halbzeit beginnt und zum Entsetzen der Fans tut Radeberg etwas, womit keiner in der Halle gerechnet hatte. Sie tun, was der Coach sagt. Man könnte meinen, Weinböhla hätte in der Halbzeitpause schnell das Seepferdchen gemacht, denn sie kommen direkt mächtig ins Schwimmen. Ich mache es kurz, die nächsten 15 Minuten werden eine Radeberger Machtdemonstration. Ging es noch mit 18:14 in die Pause, steht es nach 47 Minuten 30:18. Es klappt so gut wie alles- die Abwehr steht brutal stabil, es wird Konter über Konter gelaufen, Keeper Silvio Rathmann vernagelt teils spektakulär den Kasten und keiner nimmt auch nur im Ansatz den Fuß vom Gas. Bei diesem Spielstand ist dann klar, das Ding ist durch und die Partie trudelt so langsam aus, bis schließlich beim Stand von 39:25 die Tröte trötet und das Spiel beendet.

Was für eine Partie. Endlich ein Sieg, wir können es also doch noch. Es ist schwer, einen Man of the Match zu küren. Zusätzlich zu den erwähnten Masula und Rathmann käme noch Rechtsaußen Philipp Richter (9 Tore, beeindruckende Leistung) in Frage, aber ich würde einfach mal die Kombination aus Jasper Mandalka und Franz Bellmann als MVP’s auszeichnen. Hinten machen sie aus dem Mittelblock eine massive Backsteinmauer und vorne kommen sie insgesamt auf 10 Tore, absolut bemerkenswert.

Nächste Woche spielen wir in Bautzen gegen die Cunewalder Jungs, ihres Zeichens als sechster Platz ein solides Mittelfeldteam. Ein schwerer Gegner, doch wenn wir den Schwung aus diesem Spiel mitnehmen, wer weiß, vielleicht ist mit ein wenig Glück eine Überraschung drin.

Es spielten:

Rathmann, Wagner (beide Tor), Richter (9), Höhne, Mandalka (6), Masula (5), F. Bellmann (4), Daferner (2), Dr. Guhrenz (3), Stein (1), Kempe, Dorschner (5/1), Bundtke (1), Haufe, T. Bellmann (3/1)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 13 Jan 2025 18:56:22 +0100
OLS-M: BSV Limbach-Oberfrohna - Radeberger SV 35:27 (16:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/395-ols-m-bsv-limbach-oberfrohna-radeberger-sv-35-27-16-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/395-ols-m-bsv-limbach-oberfrohna-radeberger-sv-35-27-16-12.html

Es war am Samstagnachmittag, als ein gut gefüllter Bus mit Spielern und Fans des RSV sich auf den Weg nach Limbach-Oberfrohna machte, um dort gemeinsam das Spieljahr 2024 zu beenden. Gleichzeitig war es der Auftakt der Rückrunde dieser Oberliga-Saison und für die Mannschaft von Trainer Dennis Käppler so etwas wie ein Neustart, denn bislang gelang es in dieser Saison nur einmal, sich mit einem Punkt zu belohnen, und zwar im Hinspiel gegen Limbach-Oberfrohna. Die Mittelsachsen haben sich seitdem im Tabellenmittelfeld etabliert und dabei insbesondere in der Vorwoche beim Heimsieg gegen den Tabellenzweiten aus Hoyerswerda aufhorchen lassen.

In der Limbacher Großsporthalle herrschte fantastische Stimmung und davon angestachelt starteten beide Mannschaften hochmotiviert in die Partie. Der Beginn war ausgeglichen, selbst zwei frühe Zeitstrafen konnte der RSV kompensieren, doch ausgerechnet den Vorteil der ersten eigenen Überzahl konnten sie nicht nutzen und handelten sich zwei Gegentore ein, woraus kurze Zeit später beim 7:4 die erste 3-Tore-Führung für Limbach-Oberfrohna resultierte. Die folgerichtige Standpauke von Coach Käppler in seiner Auszeit saß und der Rückstand war durch den am Ende achtfachen Torschützen Franz Bellmann und Philipp Richter schnell wieder aufgeholt. Bis fünf Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit konnte sich erneut keine Mannschaft absetzen, wobei insbesondere Radeberg in dieser Phase freie Torchancen liegen ließ. Und eins hat uns diese Saison gelehrt: wenn du deine Chancen nicht nutzt, wirst du dafür bestraft. So auch diesmal, denn die Gastgeber nutzten die Unsicherheiten bei Radeberg jetzt knallhart aus und wandelten ein 10:11 bis zum Halbzeitpfiff in eine 16:12-Führung um.

Auch nach der Pause kam der RSV-Motor noch nicht wieder ins Laufen, zu hoch war die Fehlerquote, während Limbach-Oberfrohna konsequent Druck machte und bis zur 41. Minute auf 24:16 davonzog. Nach der zweiten Auszeit von Radeberg sollte das zunächst die größte Differenz bleiben. Mit dem nun besser funktionieren Spiel über den Kreisläufer und Silvio Rathmann im Tor gelang es den Bierstadthelden, langsam Tor um Tor aufzuholen, bis sieben Minuten vor Schluss beim 28:25 wieder alles möglich schien. Die Chance auf den nächsten Schritt wurde jedoch durch den Limbacher Torhüter vereitelt und die letzten fünf Spielminuten glichen dann denen aus der ersten Halbzeit: fehleranfälliges Spiel im Angriff und die Quittung dafür gab es mit sechs Gegentoren bis zum 35:27-Endstand.

Nach dem Schlusspfiff blieb der Mannschaft um Coach Käppler nur, den Gastgebern zu gratulieren und sich insbesondere bei den mitgereisten Fans zu bedanken. Es ist wirklich bemerkenswert, wie ihr uns trotz der bisher punktearmen Saison die Stange haltet und uns weiter unterstützt, bis irgendwann dieser verdammte erste Sieg eingefahren ist. Doch mit euch an unserer Seite haben wir im vergangenen Spieljahr 2024 auch schon einiges gefeiert und werden alles dafür tun, dass es im neuen Jahr bald wieder soweit ist.

Der Kader des RSV: Wagner, Rathmann – Richter (1), Würfel (3), Höhne, Mandalka (4), Rudolph (1), F. Bellmann (8), Daferner (5), Guhrenz, Kempe, Dorschner (1), Jung (3/2), T. Bellmann

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Tue, 10 Dec 2024 22:02:59 +0100
OLS-M: SG Germania Zwenkau - Radeberger SV 31:27 (13:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/393-ols-m-sg-germania-zwenkau-radeberger-sv-31-27-13-13.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/393-ols-m-sg-germania-zwenkau-radeberger-sv-31-27-13-13.html

5 3 3 4 – das ist nicht etwa die Geheimzahl meiner EC-Karte oder der PIN für mein Handy, sicherlich kommt diese Zahlenkombination auch irgendwo in Pi vor, aber in diesem Fall handelt es sich jeweils um die Tordifferenz, mit denen die letzten vier Spiele für die 1. Männer des Radeberger SV verloren gingen. Klingt jeweils nicht nach viel, ist auch in Wirklichkeit nicht viel, wenn man weiß, wie schnell es im Handballsport gehen kann. Und dennoch hieß der Sieger am gestrigen Samstag erneut nicht Radeberg, sondern diesmal SG Germania Zwenkau. Schauen wir uns den Verlauf der Partie etwas genauer an:

An diesem traumhaft sonnigen Adventswochenende hieß es Kellerduell um 18 Uhr in der Stadthalle Zwenkau. Das Plakat in der Stadt wies noch extra darauf hin, diesen Termin nicht zu vergessen! Der Tabellen-11. Zwenkau gegen den 12. aus Radeberg: das versprach vor allem Spannung, wie sich später herausstellen sollte aber nicht immer handballerischen Hochgenuss. Aus der Bierstadt reisten 14 Spieler an, darunter das Torhütergespann Diedrich und Hampel, die sonst in der zweiten Mannschaft für Paraden sorgen, nun aber dankenswerter Weise für das verhinderte Stamm-Duo der „Ersten“ einsprangen.

Das Spiel verlief über die gesamte erste Halbzeit hinweg vollkommen ausgeglichen. Nachdem die ersten vier Tore für die Gäste aus dem Rückraum erzielt werden konnten, gestaltete Zwenkau die Abwehr offensiver, worauf sich die Fehlwurfquote von diesen Positionen erhöhte und auch technische Fehler sich untermischten. Die Torerfolge wurden nun vermehrt über die Außenpositionen, insbesondere auf der rechten Seite, und den Kreisläufer erzielt. Defensiv machten die Männer um Coach Dennis Käppler ihre Arbeit ordentlich und Danny Diedrich konnte auch einige Bälle entschärfen, sodass folgerichtig ein 13:13-Unentschieden zum Halbzeitpfiff auf der Anzeigetafel stand.

Der Beginn des zweiten Spielabschnitts ließ die Partie dann allerdings in eine Richtung verlaufen, wie es die mitgereisten Fans aus Radeberg in letzter Zeit leider zu oft erleben mussten. Begleitet wurde das von unverständlichen Entscheidungen der Schiedsrichter, welche in einer trotz der Brisanz in der Tabelle absolut fair geführten Partie teilweise selbst die Fassung verloren und Spieler völlig ohne Grund anschrien. Im Torabschluss scheiterten die Gäste gerade in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff des Öfteren am Zwenkauer Hüter, was dessen Vorderleute beim 17:14 mit dem ersten 3-Tore-Rückstand für Radeberg bestraften. Die Bierstädter fingen sich dann im Angriffsspiel wieder, ließen in dieser Phase aber in der Defensive die letzte Konsequenz vermissen, wobei auch das Umstellen der Deckungsformation nicht den erhofften Erfolg brachte.

Waren es doch in der ersten Halbzeit insgesamt 13 Gegentore, hatte Zwenkau nach nur 15 Minuten in der zweiten Hälfte bereits 11 weitere Treffer für sich verbucht. Beim Stand von 25:22 für die Gastgeber nahm deren Trainer dann eine Auszeit, die sich mit drei Toren in Folge reichlich bezahlt machte. Neun Minuten vor Schluss waren die Männer des RSV also mit sechs Treffern in Rückstand geraten, die letzte Auszeit von Dennis Käppler war die logische Konsequenz. Aufgeben wollte sich sein Team noch lange nicht und nach einem Hattrick für weiß-blau keimte sechs Minuten vor Schluss beim 28:25 nochmal Hoffnung auf, die Heimreise doch nicht mit leeren Händen antreten zu müssen. Man hatte ja eben gesehen, wie schnell ein Vorsprung anwachsen und schrumpfen kann. Doch aus der finalen Aufholjagd wurde nichts: zwei Zeitstrafen, zwei Ballverluste und ebenfalls zwei Fehlwürfe waren schlichtweg zu viel und machten die eigenen Ballgewinne zunichte.

Mit dem 31:27 Endstand stand also fest, dass der RSV die Hinrunde in der Oberliga Sachsen mit nur einem Punkt auf der Habenseite und ohne Sieg abschließen würde. Das ist die harte Realität und daran kann man nichts schönreden. Was man aber machen kann ist, sich am Montag zum nächsten Training einzufinden und mit den Erkenntnissen aus Zwenkau weiter daran zu arbeiten, diesen verdammt dicken Bock endlich umzustoßen. Die Rückrunde wird noch vor der Weihnachtspause eingeläutet: am kommenden Samstag müssen die Bierstadthelden beim Mit-Aufsteiger in Limbach-Oberfrohna antreten, gegen den zum Saisonauftakt vor stimmungsvoller Kulisse ein Unentschieden gelang. Für dieses Auswärtsspiel wird ein Bus organisiert, für den ihr euch über die sozialen Kanäle noch anmelden könnt. Wir freuen uns auf alle, die mit uns gemeinsam das Spieljahr 2024 abschließen wollen!

Für den RSV liefen auf: Diedrich, Hampel – Richter (4), Würfel (3), Mandalka (2), Masula (3), F. Bellmann (3), Daferner (3), Guhrenz, Stein (1), Kempe, Dorschner (6/2), Jung (2/2), T. Bellmann

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Sun, 01 Dec 2024 14:56:45 +0100
OLS-M: Radeberger SV - HSV Dresden 33:36 (19:14) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/392-ols-m-radeberger-sv-hsv-dresden-33-36-19-14.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/392-ols-m-radeberger-sv-hsv-dresden-33-36-19-14.html

„Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich hab so gar keinen Bock nen Spielbericht zu diesem ******spiel zu schreiben“
Starten wir den Spielbericht heute mal mit einem kleinen Einblick in die Gruppe der Schreiberlinge der Spielberichte. Die Interpretation der Sternchen obliegt jedem Leser selbst.
Aber starten wir am Anfang.
Nach zwei Wochen intensivem Training und einem spielfreien Wochenende war in Radeberg wieder Heimspieltag angesagt. Als Gast bei den Bierstadthelden wurde der HSV Dresden, welcher in der Tabelle auf einem soliden fünften Platz vertreten ist, empfangen.
Die ersten Radeberger Männer warten immer noch sehnlichst auf den ersten Sieg der Saison und waren bereit alles dafür zu geben. Das war ihnen ab der ersten Minute anzumerken. Bereits nach nicht einmal drei Minuten ging Radeberg mit 4:1 in Führung und der gegnerische Trainer sah sich gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. In Folge dessen gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Trotzdem konnte sich der RSV Stück für Stück absetzen und seine Führung ausbauen. Durch eine gute Abwehrleistung und einen starken Rückhalt im Tor in Person von Jakob Wagner wurde den zahlreichen Zuschauern eine sehr starke, wenn nicht sogar die beste, erste Halbzeit aus Radeberger Sicht geboten. Die Ansehnlichkeit des Spiels wurde durch das hohe Tempo auf beiden Seiten ebenfalls deutlich erhöht. Nach dreißig Minuten verließen die Radeberger Handballer zufrieden mit einer Fünf-Tore-Führung die Platte.


Ein Handballspiel dauert nur leider nicht nur dreißig, sondern eben sechzig Minuten.
Drum wurde mit einem Spielstand von 19:14 die zweite Halbzeit angepfiffen. Der erarbeitete Vorsprung konnte bis zur vierzigsten Minute gehalten werden. Doch dann, wie so oft im Radeberger Spiel, kam der Einbruch. Im Angriff gelang den Bierstadthelden nicht mehr viel, da der HSV seine Deckung umstellte. Eine Mischung aus Manndeckung und einer 3-3-Abwehr brachte den RSV zum verzweifeln. Auch in der Abwehr fehlte ab der vierzigsten Minute der Zugriff und den Gästen gelang immer wieder der Durchbruch, welcher mit einfachen Gegentoren belohnt wurde. Die Zeit lief gegen die Gastgeber und der Vorsprung schmolz bis in der 51. Minute der Ausgleich durch die Gäste erzielt wurde. Ein erneutes Aufbäumen der Gastgeber gelang nicht und der HSV ging in Führung. Schlussendlich gewann der HSV mit 33:36 und die erste Mannschaft des RSV wartet weiterhin auf den ersten Sieg der Saison. Schade..
Nun hat sich das Zitat vom Anfang hoffentlich von selbst erklärt.
Nächste Woche wird jedoch wieder angegriffen. Der vorletzte Platz spielt gegen den Letzten. In Zwenkau geht die Jagd auf die nächsten Punkte weiter.

Richter (3), Guhrenz (4), Bundtke, Haufe, Würfel (2), Mandalka (4), Masula (7), F. Bellmann (5), Daferner (5), Stein (1), Jung (1/1), Kempe, Dorschner, Rathmann, Wagner, T. Bellmann (1)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Tue, 26 Nov 2024 20:42:19 +0100
OLS-M: SG LVB Leipzig - Radeberger SV 28:25 (13:13) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/390-ols-m-sg-lvb-leipzig-radeberger-sv-28-25.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/390-ols-m-sg-lvb-leipzig-radeberger-sv-28-25.html

Am vergangenen Samstag stand für die Radeberger Handballer ein schweres Auswärtsspiel bei der SG LVB Leipzig an. Die Leipziger hatten erst am vorherigen Wochenende ihre erste (sportliche) Niederlage im Spitzenspiel in Hoyerswerda einstecken müssen und fanden sich vor der Partie auf einem starken dritten Platz. Der RSV reiste eine Woche nach der unglücklichen Heimniederlage gegen Zwickau ersatzgeschwächt in die Messestadt und wurde großzügigerweise durch Spieler der zweiten Mannschaft verstärkt, obwohl diese parallel im Spitzenspiel in Sagar gefordert war.

Unter derart umgekehrten Vorzeichen ging es nach 15-minütiger Verzögerung aufgrund des verspäteten Schiedsrichtergespanns los. Die Heimmannschaft wurde ihrer Favoritenrolle zunächst gerecht und lag nach viereinhalb gespielten Minuten schon mit 4:1 in Front. Besonders Jacob Birke bekamen die Radeberger nicht in den Griff, der Rückraum-Linke erzielte drei der ersten vier Tore seiner Mannschaft. Dass die Leipziger über 60 Minuten aufs Tempo drücken können, hatten sie in dieser Saison schon unter Beweis gestellt, was insbesondere der HSV Weinböhla mit satten 51 Gegentreffern zu spüren bekam.

Doch wie schon am vergangenen Wochenende zeigten sich die Radeberger unbeeindruckt von der Klasse der Gegner und antworteten ihrerseits mit einem 3-Tore-Lauf. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, es ging immer wieder hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Alles überragender Mann der Partie war wieder einmal Jakob Wagner im Gäste-Tor, der ein ums andere Mal die komplett freien Würfe der Heimmannschaft entschärfen konnte und sich in den Köpfen der Leipziger festsetzte. Trotzdem fanden durch fehlende Wachsamkeit und schlichtweg Pech eindeutig zu viele Abpraller den Weg ins RSV-Tor und so ging es mit einem 13:13 in die Pause.

Im zweiten Durchgang fanden die Radeberger immer wieder Lücken in der offensiven Leipziger Abwehr und zeigten sich zunächst effizient im Abschluss. Siebenmeter auf der einen Seite wurden von Markus Dorschner so sicher verwandelt wie Siebenmeter auf der anderen Seite von Jakob Wagner gehalten und so staunte ein mancher Zuschauer, der sich trotz des nebenan parallel stattfindenden Fußball-Bundesligaspiels in die Halle verirrt hatte, nicht schlecht, als nach 40 Zeigerumdrehungen eine 17:20-Gästeführung auf der Anzeigetafel stand.

Die Straßenbahner schüttelten sich jedoch nur kurz und zeigten fortan eine höhere Abschlusseffizienz, während sich nun auf Gästeseite die dünne Personaldecke bemerkbar machte und sich immer mehr Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel einschlichen. Aus einer kompakten Abwehr heraus drehte Leipzig das Spiel auf den Zielgeraden und fuhr schlussendlich doch noch einen Sieg aus der Kategorie "mit blauem Auge davon gekommen" ein.

Auf Radeberger Seite überwog trotz ambitionierter Leistung nach Schlusspfiff die Enttäuschung, hatte man doch lange an der Überraschung geschnuppert. So setzt sich die Niederlagen-Serie fort, wenngleich auch in den letzten Spielen ein eindeutiger Aufwärtstrend zu sehen ist. Glückwunsch zum Sieg nach Leipzig!

 

Nun wartet nach den Spielen gegen die Mannschaften auf den ersten drei Tabellenplätzen ein nicht minder starker Gegner auf die Bierstädter: Der HSV Dresden gastiert am 23.11. um 18:30 in der BSZ-Sporthalle in Radeberg. Das junge Team aus der Landeshauptstadt ist ebenfalls für seine schnelle und offensive Spielweise bekannt, daher sei an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich dazu geraten, sich dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen.


Für den RSV im Einsatz: Richter (3), Sieberth, Lindner, Mandalka (5), Masula (4), F. Bellmann (2), Daferner (3), Fährmann, Kempe, Dorschner (4/4), Rathmann, Wagner, T. Bellmann (4)

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info@radebergersv-handball.de (Philipp Daferner) 1. Männer Mon, 11 Nov 2024 11:49:03 +0100
OLS-M: Radeberger SV – ZHC Grubenlampe 26:31 (13:17) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/389-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-zhc-grubenlampe-26-31-13-17.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/389-ols-m-radeberger-sv-%E2%80%93-zhc-grubenlampe-26-31-13-17.html

Bevor wir hier anfangen, habt ihr den letzten Spielbericht gelesen? Ja? Sehr gut. Nein? Na dann ran, der ist ein absolutes Lesevergnügen und das Beste ist: den findet ihr auf derselben Seite wie den hier!

So, habt ihr ihn jetzt gelesen? Klasse. Ich lass noch ein wenig Pause für die, die etwas langsamer lesen. So, jetzt müssten alle durch sein. Hervorragend!

 

Jetzt wissen nämlich alle, dass wir in den letzten zwei Wochen innerhalb von 7 Tagen zweimal ganz übel von Freiberg verprügelt worden sind. 7 Tage und 2 Spiele hat es gebraucht, um uns zweimal zu besiegen und in der Summe mit einer Tordifferenz von -40 nach Hause zu schicken. Minus Vierzig! Zum Vergleich, die niedrigste jemals gemessene Temperatur in Deutschland kommt von 1929 und betrug -37,8 Grad. Hat das irgendwas miteinander zu tun? Natürlich nicht, nicht mal annähernd! Aber es reicht um zu verdeutlichen, in welchen Sphären wir uns hier befinden!

 

Also luden am vergangenen Samstag 14 sehr geknickte und demotivierte Radeberger Handballer die Vertreter der Grubenlampe aus Zwickau, ihres Zeichen Platz 4 in der Tabelle, zu einem hoffentlich nicht ebenso demotivierenden Handballspiel ein. Anpfiff 18:30 Uhr, na dann bringen wir es mal hinter uns, wenigstens gibt’s hinterher Fassbier. Nach einem beherzten „Good game!“ hatte Zwickau Anwurf und es stellte sich heraus, dass der Schreiberling euch allen einen riesen Bären aufgebunden hat, denn die Männer in Blau-Weiß waren überhaupt nicht demotiviert und ließen das die Gäste auch spüren! Zwar markierten die Westsachsen den ersten Treffer der თამაში, doch Radeberg hielt mit viel Kampf und Geschwindigkeit dagegen, konnte sogar zwischenzeitlich 6:4 führen. Grund dafür war die offensive Deckung, mit der die Männer der Lampe überhaupt nicht gerechnet hatten und die sie sichtlich aus dem Konzept brachten. Doch es dauerte nur eine Eingewöhnungsphase von etwa 10 Minuten, bis sich die Gäste auf die taktischen Kniffe von Coach Käppler eingestellt hatten und die Kontrolle im Hra übernahmen. Frustrierenderweise brauchten sie nur 13 Minuten und zwei eigene (!) Zeitstrafen, um das 6:4 in ein 8:16 zu drehen. Autsch. Auf unserem Level weiß man, wenn man erst mit 8 hinten liegt, werden die Aussichten, das игра nochmal zu drehen, verschwindend gering. Doch von frustrierten Radebergern war auch diesmal nichts zu sehen und so begannen sie selbst noch ihre eigene kleine Aufholjagd. Erst konnte Keeper Wagner einen 7m halten, dann ließ man einfach fünfeinhalb Minuten lang keinen Ball rein und war auf einmal auf 12:16 dran. Selbst eine genommene Gäste-Auszeit konnte das Radeberger Momentum nicht unterbrechen. Dieser 4-Tore Rückstand konnte dann schließlich auch in die Halbzeitpause mitgenommen werden. Die Gäste durften mit den Minuten 10 bis 25 zufrieden sein, die Radeberger mit dem Rest.

Doch so ein гра hat bekanntlich nicht nur eine Halbzeit, also durfte man nicht abschalten. Und Radeberg dachte gar nicht daran, das Momentum wieder abzugeben und so konnte man sogar auf 18:20 herankommen. Doch die hohe individuelle Klasse der Gäste, bei denen besonders ihr Kreisläufer und ihr Rechtsaußen (laut seinem Wikipedia-Artikel aktiver Nationalspieler Georgiens- lest es nach, ich denk mir das nicht aus) hervorstachen, gepaart mit einem sicherlich unabsichtlichen, wenn auch harten Kopftreffer, sorgten in der Summe dafür, dass die Zwickauer wieder die Kontrolle übernahmen und das Schiff am Ende doch noch sicher nach Hause schaukelten. Zwar konnten auf Radeberger Seite besonders der wiedergenesene Daferner und die unwiderstehlichen Bellmann-Brüder zeigen, was für feine Handballer sie sind, aber gegen so gute Individualisten kannst du ein joc nur gewinnen, wenn alle Sterne richtig stehen, und das tun sie halt nur im seltensten Fall. Schnell wurde der Vier-Tore Rückstand wiederhergestellt und ins bis ins Ziel geschunkelt, am Ende trudelte sogar noch der Ball ins leere Radeberger Tor zum 31:26 Endstand.

 

So, jetzt haben wir das spēle verloren, aber wieso lässt keiner den Kopf hängen? Weil wir 45 von 60 Minuten verdammt ebenbürtig waren. Weil der Kampf gestimmt hat. Weil beim Stand von 18:20 den Gästen sicherlich der dupe auf Grundeis ging, so nah waren wir denen im Nacken. Können wir uns für eine gute Leistung in einer Niederlage was kaufen? Nö. Aber es gibt dann doch einen Unterschied. Nämlich mit welchem Grundgefühl du in die nächsten Spiele gehst. Mit dieser Leistung hätten wir gegen Weinböhla und KJS gewonnen, gegen Koweg wäre sicherlich auch was drin gewesen und wenn wir diese Leistung nochmal abrufen können, dann holen wir auch schon noch unsere Punkte in den Spielen, die noch auf uns warten. Das wichtige ist zu wissen, dass wir es können!

 

Der aufmerksame Leser wird mitbekommen haben, dass sich einige dick gedruckte Wörter in insgesamt 7 verschiedenen Sprachen in den Bericht geschlichen haben. Ohne groß auf den Grund eingehen zu wollen, wird es aber trotzdem interessant sein zu wissen, dass es sich hier um Tschechisch, Mazedonisch, Georgisch, Ukrainisch, Kroatisch, Rumänisch und Lettisch handelt. Einfach nur so.

 

Es spielten:

Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter (1), Herkenrath, Höhne (1), Mandalka (5/1), Masula (1), F. Bellmann (8), Daferner (3), Fährmann, Würfel (2), Dorschner (3), Bundtke, Haufe, T. Bellmann (2)

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info@radebergersv-handball.de (Markus Dorschner) 1. Männer Mon, 04 Nov 2024 12:25:28 +0100