Berichte https://www.radebergersv-handball.de Sun, 05 Jul 2026 13:21:45 +0200 Joomla! - Open Source Content Management de-de VLMO: SSV Stahl Rietschen - Radeberger SV 23:20 (9:10) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/321-vlmo-ssv-stahl-rietschen-radeberger-sv-23-20-9-10.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/321-vlmo-ssv-stahl-rietschen-radeberger-sv-23-20-9-10.html VLMO: SSV Stahl Rietschen - Radeberger SV 23:20 (9:10)

Fehlstart in Rietschen

Es war bereits der 2. Spieltag in der neuen Verbandsliga-Saison, als die 1. Männermannschaft sich am vergangenen Sonntag auf den Weg nach Ostsachsen machte. Pünktlich zum Tag des offenen Denkmals betrat man die altehrwürdige Oberlausitzer Sporthalle in Rietschen – ob die Zuschauer freien Eintritt hatten, ist allerdings nicht bekannt. Nachdem das Spiel gegen Bernstadt auf einen späteren Termin verschoben wurde, war es für die Radeberger die erste Standortbestimmung nach dem Abstieg aus der Sachsenliga.

Die Vorzeichen an diesem Tag waren gemischt. Die deutschen Basketballer spielten zeitgleich um den Weltmeistertitel, die deutschen Fussballer suchten einen neuen Bundestrainer. Und der Gästecoach versuchte aus seinem Spielerlazarett die beste Aufstellung zusammenzubauen. Kurz vor knapp stieß Ex-Kapitän Fährmann noch zur Mannschaft und komplettierte das Spielerpuzzle, das ohne Herrmann, Stein, Dorschner, Bellmann und Lindner auskommen musste.

Das Spiel begann gut aus Gästesicht. Die Abwehr stand solide und ein an diesem Tag topmotivierter und glänzend parierender Neu-Kapitän Jakob Wagner ließ die Rietschener Angriffswellen abprallen. Nach 5 Minuten stand es folgerichtig 3:0 für die Gäste. Danach begannen jedoch 25 konfuse Spielminuten. Großen Anteil hatten die beiden Unparteiischen, die bereits nach 90 Sekunden die erste fragliche 2-Minuten-Strafe verteilten. Es folgten 7 weitere und sogar eine rote Karte bis zum Halbzeitpfiff. Dem standen lediglich 3 Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit und ein intensives, aber zu keiner Zeit ruppiges oder gar unfaires Auftreten beider Mannschaften gegenüber. Aufgrund dieser kleinlichen und vor allem unausgewogenen Linie standen die Gäste zwischen der 10. und 20. Minute nur mit 5 Feldspielern auf der Platte. Gerade der Angriffsfluss stockte in dieser Phase und so konnte Rietschen beim 5:5 nach 15 Minuten erstmals wieder ausgleichen.

Negativer Höhepunkt aus Gästesicht war in diesem Spielabschnitt die rote Karte gegen Chris Guhrenz nach knapp einer Viertelstunde. Nach dem dritten vermeintlichen Kopftreffer beim Durchbruchversuch unter Bedrängnis sahen die Schiris darin ein grob unsportliches Verhalten und schickten den Angreifer zum Duschen. Dem Spielerkarussell bei den Gästen verlieh diese Entscheidung neuen Schwung, wodurch mit Fährmann, Schulz, Schöne-Männchen, Rudolph und Sieberth versucht wurde, eine passende Lösung auf Halbrechts zu finden. Die Partie blieb weiter eng und auf beiden Seiten scheiterte man oft an den Torhütern. Beim 10:9 für Radeberg ging es in die Halbzeit.

Nach der Pause setzte sich der Krampf und Kampf fort. Ganze 7 Minuten brauchten die Gäste für den ersten Treffer im zweiten Durchgang. Es fehlte an flüssigen Abläufen und Druck im Rückraum. Keine der Spielerkonstellationen schien vollends zu funktionieren. Immer wieder verhinderten technische Fehler, aber auch ausgelassenen Großchancen, dass man sich mehr als 2 Tore absetzen konnte. Auf der Gegenseite trugen vor allem Hänchen und Krauzick die Gastgeber, die zusammen 15 Treffer erzielten – letzterer konnte in der 52. Spielminute nach einem glücklichen 7-Meter-Abpraller die erste 2-Tore-Führung für Rietschen erzielen (16:18). Diesem Momentum konnten die Radeberger an diesem Tag nichts mehr erwidern, sodass es am Ende eine verdiente 20:23 Niederlage gab.

Fazit: Trotz intensiver Vorbereitung und ein paar Testspielen ist die erste Männermannschaft bei der ersten Bewährungsprobe in der neuen Saison hart gelandet. Sicherlich war Rietschen etwas eingespielter und die rotierende Personalsituation bei den Bierstädtern erschwert die eigenen Ansprüche vom Platz an der Sonne. Vor allem aber fehlte es an Entschlossenheit und Spielfluss in der Offensive. In der Abwehr agierten die meisten Konstellationen gut und zwangen die Rietschener oftmals ins Zeitspiel. Aber vor allem die Fehler- und Fehl-Wurf-Quote machten zum Radeberger Saisonauftakt den Unterschied aus.

RSV mit: Richter (2), Sieberth (4), Schulz (5/3), Rudolph, Schöne-Männchen (1), Mandalka (3), Masula (4), Bellmann T., Fährmann (1), Guhrenz, Kempe, Rathmann, Haufe, Wagner

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info@radebergersv-handball.de (Mathias) 1. Männer Tue, 12 Sep 2023 09:07:43 +0200
Saisonvorschau 1. Männermannschaft https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/319-saisonvorschau-1-m%C3%A4nnermannschaft.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/319-saisonvorschau-1-m%C3%A4nnermannschaft.html Saisonvorschau 1. Männermannschaft

Gude, lang war es ruhig um uns. Hier eine kleine Saisonvorschau.

Der September hat begonnen und für Handballer*innen ob groß oder klein bedeutet das: die Saison geht wieder los! Auch die Verbandsliga Ost der Männer startet an diesem Wochenende in den Spielbetrieb, die Auftaktbegegnung des Radeberger SV wird allerdings erst nächste Woche ausgetragen. Ein passender Augenblick also für eine Vorschau auf die Saison 2023/24, während es in den anderen Sporthallen bereits heiß hergeht.

 

Die Situation beim RSV

Die Premierensaison des RSV in der Sachsenliga der Männer endete, nachdem der Abstieg bereits nach dem vorletzten Spieltag endgültig besiegelt war, Anfang Mai 2023 mit einer Heimniederlage gegen das Juniorteam aus Aue. Zum Saisonabschluss verabschiedeten sich die Bierstadthelden mit einer ansprechenden Leistung von ihrem treuen Heimpublikum, äußerst unnötig waren allerdings die beiden Verletzungen von Rechtsaußen David Stein (Knie) und Halblinks Markus Dorschner (Sprunggelenk), welche sich die interne Torschützenkrone teilten und anschließend in den wohlverdienten Urlaub humpelten. Stein wird frühestens im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen, während Dorschner auf eine schnellere Rückkehr ins Team hofft.

Im Laufe der Vorbereitung buchte sich zusätzlich Kapitän Fährmann mit einer Schulterverletzung in das Lazarett des RSV ein und wird in diesem Jahr auch kein Spiel mehr bestreiten können. Zu erwähnen ist außerdem noch Robert Herrmann, der dem Team schon seit Mitte der vergangenen Saison fehlt und dessen Rückkehr nun zunächst auf der Bank neben dem Coach erfolgt. Wir würden ihn aber noch lieber, nach einer hoffentlich erfolgreichen Schulter-OP, bald wieder auf dem Spielfeld sehen.

Ebenfalls zu Saisonbeginn fehlen wird Philipp Daferner, der nach seinem abgeschlossenen Studium eine Rundreise mit seiner Freundin durch Südamerika angetreten ist und im Dezember hoffentlich gesund, mit vielen wunderschönen Erinnerungen und einer Menge Lust auf Handball zurückkehren wird.

Nach reiflicher Überlegung ist außerdem Tim Röseler zu dem Entschluss gekommen, den RSV nach fünf Jahren zu verlassen, um in seiner neuen Heimat Radebeul mehr Zeit für seine Familie zu haben. Wir wünschen Dir, Deiner Frau und Eurem kleinen Sohn alles Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen im Lößnitzgrund. Timmi, mach’s guddi!

Die Lücken im Kader werden vorrangig durch Spieler ergänzt, die letztes Jahr in der 2. Männermannschaft bereits in der Verbandsliga spielten und sich dort mehr als teuer verkauften. Das sind sowohl Franz und Tim Bellmann sowie Jasper Mandalka im Rückraum als auch die Linkshänder Moritz Lindner, Sebastian Schöne-Männchen und René Rudolph auf der rechten Angriffsseite. Einige von Ihnen zeigten auch bereits in der Sachsenliga ansprechende Leistungen und man darf auf die junge Garde gespannt sein. Sie gesellen sich um die Routiniers Jan Schulz (RM) und Chris Guhrenz (RR) sowie gestandene Größen wie Ludwig Masula (LA), Paul Sieberth (RL/KL), Christopher Kempe (KL/Abwehrtier) und Philipp Richter (RA).

Mit Tobias Haufe ist zudem ein „Mitabsteiger“ von der zweiten Mannschaft der HSG Freiberg zum RSV dazugestoßen und wird die linke Außenbahn sowie die Kreisläuferposition bedienen. Ein neues Gesicht in den Radeberger Sporthallen ist außerdem Jannis Herkenrath, der aus dem Harz nach Dresden gekommen ist und sich dem RSV angeschlossen hat. Er wird die Männer ebenfalls am Kreis unterstützen.

Unverändert bleibt die Besetzung der Torhüterposition mit Interimskapitän Jakob Wagner, Silvio Rathmann und Danny Diedrich.

 

Vorschau Verbandsliga Ost 2023/24

Nach einem Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern und einer großen Party bei den Radeberger Handballtagen im Juni (der nächste Termin auch steht bereits fest) versammelten sich die Männer um Trainer Carsten John und Mannschaftsleiterin Petra Schwarz-Görtler wieder auf der geliebten Laufbahn im Stadion an der Schillerstraße. Abwechselnd wurde hier und in der Handballhalle der Grundstein für die neue Saison gelegt, zwischenzeitlich auch auf dem schönen Außenplatz in Großerkmannsdorf. Im August wurde dann das Training aber endgültig in die Halle verlegt, das Wetter war zeitweise sowieso eher mittelprächtig, und man trat zu Testspielen gegen KJS Dresden, Görlitz II und Cunewalde an, in denen bereits gute Ansätze zu erkennen waren. Am vergangenen Wochenende fand man sich dann traditionell zum Trainingslager in Altenberg zusammen, das erneut gemeinsam mit den Frauenmannschaften abgehalten wurde. Neben schweißtreibenden Einheiten in der Halle und im Kraftraum standen dabei auch eine lockere Mannschaftssitzung sowie ein berauschender Abend in der neuen gemütlichen Gartenlaube statt, wo zwar auf Kohlen gegrillt wurde, aber dennoch viel „Gas Gas“ im Spiel war. Wenn man nebenbei mal mit jemandem ins Gespräch kam, wurde immer wieder die Frage gestellt: „Meinst Du, das klappt mit dem 1. Platz?“

Nun, den Wiederaufstieg als Saisonziel auszugeben, kommt für viele sicherlich nicht überraschend, da in der Sachsenliga doch ordentlich Blut geleckt wurde und es in der höchsten Spielklasse des Landes noch viel zu Lernen gibt. Als Absteiger wird man natürlich auch als einer der Favoriten auf die Meisterschaft gehandelt, was sich bei einem Blick auf die Mannschaftsvorstellungen in der Handballpost bestätigt, wo sich die anderen Vereine eher bedeckt hielten und niemand die Worte „Aufstieg“ oder „1. Platz“ verwendet hat. Trotz alledem ist die Saison lang und kein Gegner darf unterschätzt werden.

Eine erste Standortbestimmung wird es nächste Woche geben, wenn die Bierstadthelden zu ihrem ersten Saisonspiel auswärts in Rietschen antreten. Dort erwartet sie nicht nur eine hitzige Atmosphäre, sondern auch der letztjährige Vizemeister, der dem RSV sicherlich keine Willkommensgeschenke überreichen wird.

Stichwort letztjährig: betrachtet man die Abschlusstabelle der Verbandsligasaison 2022/23, dann fällt hinter dem Meister und Aufsteiger Cunewalde sowie Rietschen ein sehr ausgeglichenes Mittelfeld auf. Zwischen Platz 3 und 8 gab es lediglich eine Differenz von sieben Punkten und in diesem Sechserpack finden sich altbekannte Gegner aus Riesa, Bernstadt und vom ESV Dresden sowie die zweiten Vertretungen des HSV Dresden und Pirna/Heidenau. Diese Mannschaften haben alle das Zeug dazu, sich in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren und ein Stolperstein für den RSV zu werden, besonders freuen dürfen sich die Handballfans in der kommenden Saison auch auf die Derbys gegen den HSV Pulsnitz.

Die übrigen Rundengegner sowie die vermeintlichen Kandidaten auf die unteren Tabellenplätze sind die Teams aus Großenhain und Niederau sowie die Aufsteiger aus Neugersdorf sowie vom wiedererstarkten Radebeuler HV, bei denen abzuwarten gilt, ob sie sich in der höheren Spielklasse etablieren können.

Alles in allem steht der 1. Männermannschaft des Radeberger SV eine lange und spannende Saison bevor. Heute und morgen kann zunächst das Spielgeschehen in den anderen Hallen betrachtet werden und Trainer Carsten John hat dann noch zwei Trainingseinheiten zur Verfügung, um an den in den Testspielen festgestellten Schwächen arbeiten und dann kommende Woche Sonntag um 16 Uhr in Rietschen mit zwei Pluspunkten in die Saison starten zu können. Das erste Heimspiel wird dann am 16. September zur gewohnten Zeit in der BSZ-Halle gegen den HC Großenhain angepfiffen. Wir freuen uns darauf, Euch alle wiederzusehen und verbleiben mit einem einfachen Sport frei!

 

Die 1. Männermannschaft des Radeberger SV

Hinten v.l.: Petra Schwarz-Görtler (ML), David Fährmann, Paul Sieberth, Franz Bellmann, Markus Dorschner, Jasper Mandalka, Jannis Herkenrath, Carsten John (TR)

Vorne v.l.: Christopher Kempe, Moritz Lindner, Jan Schulz, Danny Diedrich, Jakob Wagner, Ludwig Masula, Tobias Haufe, Philipp Richter

Es fehlen: Silvio Rathmann, Chris Guhrenz, Tim Bellmann, Sebastian Schöne-Männchen, Rene Rudolph, Robert Herrmann, Philipp Daferner, David Stein

 

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sat, 02 Sep 2023 13:08:53 +0200
SLM Radeberger SV- EHV Aue 26:35(14:17) + Saisonfazit und Vorschau https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/311-slm-radeberger-sv-ehv-aue-26-35-14-17-saisonfazit-und-vorschau.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/311-slm-radeberger-sv-ehv-aue-26-35-14-17-saisonfazit-und-vorschau.html SLM Radeberger SV- EHV Aue 26:35(14:17) + Saisonfazit und Vorschau


Steffens Kolumne
wisst ihr noch? Damals? Da gabs in regelmäßigen Abständen Steffens Kolumne. Meisterwerke, welche ihresgleichen suchen und wohl auch nie mehr erreicht werden. Da ging es mal um Spieler, welche nicht mehr richtig kämpfen, gesellschaftskritische gewagte Vergleiche, um die verweichlichte Jugend, welche so um die Wende geboren wurden und und und. Ach, früher war halt alles besser. Die Älteren von euch wissen es vielleicht noch. Wie ich darauf komme? So ganz weiß ich es auch nicht, aber ganz liebe Grüße Steffen! Ach und ganz liebe Grüße an alle Muttis heute. Ich hoffe, die Blumen haben gefallen und die aus der Not heraus gekaufte Schokolade, welche gestern Abend 19:55 Uhr im Edeka geholt wurde, hat gemundet.
So fangen wir mal an mit dem Spielbericht, wo ich eigentlich auch nicht viel zu sagen kann, weil ich das Spiel nur so halb verfolgt habe. Aber anhand des Spielberichtes kann ich mir was zusammenreimen und die gespannten Leser*innen können es sich bildlich ausmalen und ihre Heldengeschichten dazu denken.
Nachdem der Abstieg eine Woche vorher trotz eines Sieges gegen Freiberg II. schon fest stand, empfing man zum letzten Spieltag noch die Reserve aus Aue, welche man möglichst lange ärgern wollte. Außerdem wollte man sich nochmal gut vor den eigenen Fans verabschieden, bevor es nächste Saison wieder in der Verbandsliga an den Start geht.
Der Start fing gut an, die Abwehr stand und im Tor hielt Wagner die ersten zehn Minuten überragend und brachte die gegnerischen Schützen zur Verzweiflung. Die gewonnenen Bälle nutzte man, um schnell umzuschalten, so führt man nach sechs gespielten Minuten mit 3:1. Danach kamen die Gäste langsam besser ins Spiel und glichen nach 12 Minuten das erste Mal zum 4:4 aus. Den Radebergern merkte man an, dass sie nochmal alles reinwerfen wollten, jedoch schlichen sich dabei wieder einige Fehler ein. So scheiterte man nun immer öfter am Gästehüter. Nach 18 Minuten hört mein Gesehenes von der 1. Hälfte auf. Man ging noch mehrmals in Führung und hatte sicherlich auch die Möglichkeiten höher zu führen, wo man sich jedoch selbst im Weg stand. Die letzte Führung erzielte Richter zum 12:11 nach 26 Minuten. Danach ließ man die Gäste zu leicht in die zweite Welle kommen und kassierte in nicht ganz fünf Minuten noch 6 Treffer, erzielte dabei jedoch nur noch drei eigene. Bezeichnend war der verworfene 7-Meter zum Halbzeitpfiff.
Nach der Halbzeit dauerte es auch wieder sechs Minuten, bis man wieder durch den starken Bellmann ein Tor erzielte. Durch weitere acht torlose Minuten war die Messe dann auch gelesen. Man lag dann schon 16:24 hinten. Jetzt verletzte sich auch noch Dorschner am Knöchel und die Möglichkeiten für Coach John zu agieren schwanden. Nachdem es nach 50 Minuten 18:30 stand, musste man schon Sorge haben ganz unter die Räder zu kommen, jedoch zeigte man nochmal Kampfgeist, kämpfte sich ein wenig heran. So wurde die Partie beim Stand von 26:35 abgepfiffen. Viel mehr gibt’s über die Halbzeit auch nicht zu sagen, bis auf das Aue schön gespielt hat. Der beste Mann auf der Seite der Heimmannschaft war Bellmann, welcher 7-mal netzte.
Für den RSV spielten: Wagner, Diedrich(beide Tor), Richter(5), Sieberth(1), Schulz, Röseler(5/1), Bellmann(boom boom 7), Daferner(2), Fährmann(1), Guhrenz(2), Stein(2), Kempe(1), Dorschner

Fazit: Wieder mal war mehr drin, aber das konnte man auch aus den letzten 21 Spielberichten entnehmen. Generell gab es viele Gründe, wieso es diese Saison nicht gereicht hatte. So war es zu Beginn die dünne Personaldecke, dann vielleicht die fehlende Erfahrung in der höchsten sächsischen Liga und am Schluss war es manchmal auch einfach das Quäntchen Glück. Jedoch gleicht sich vieles über eine Saison aus und so steigt man verdient ab. Der Klassenerhalt wäre sicherlich drin gewesen. Glückwunsch an Einheit Plauen, welche ungeschlagen aufgestiegen sind. Mit uns steigt noch die zweite Vertretung von der HSG Freiberg ab. Den 2. Aufsteiger in die Sachsenliga spielt Stahl Rietschen gegen die 2. Vertretung von Delitzsch unter sich aus. Und seien wir mal ehrlich?! Wir würden uns über einen Sieg der Westsachsen freuen, damit man nächste Saison wieder zu den Wölfen fahren kann ;)

Wer noch Interesse an der Saisonvorschau hat. Hier kann man gut vergleichen, wie sehr der Schreiberling daneben lag. Am meisten lag man sicherlich bei den Görlitzern falsch ;)

https://radebergersv-handball.de/berichte/item/244-saisonvorschau.html

Ausblick auf die neue Saison:
Nächste Saison wieder man wieder auf die altbekannten Gesichter in der Verbandsliga Ost treffen. Wie oben schon geschrieben, wird Rietschen versuchen, die Qualifikationsspiele gegen Delitzsch zu gewinnen. Cunewalde, das „Gallische Dorf“ ist auch wieder aufgestiegen. Aus den Bezirksligen werden die bekannten Gesichter aus Radebeul und Neugersdorf dazustoßen. Also alles wie immer.
Die Mannschaft wird im Großen und Ganzen zusammenbleiben, vielleicht wird es ein paar kleine Veränderungen geben. Außerdem werden sicherlich einige Spieler aus der 2. Männermannschaft noch mehr eingebunden, so drängten sich diese durch gute Leistungen in dieser Saison in der Verbandsliga auf. Das Ziel für die kommende Saison sollte daher schon sein, sich wieder auf den Treppchen einzufinden. Die Mannschaft hat jetzt 4 Wochen frei, bevor man sich wieder im Stadion einfinden wird, um die Laufbahn zu vermessen. So jedenfalls der Plan. Bis dahin, habt euch lieb und wir sehen uns spätestens im September wieder. Vielleicht mit einer Saisonvorschau, oder was anderem.

Das war es mit der ersten Sachsenligasaison der Vereinsgeschichte im Männerbereich. Vielleicht nicht die Letzte.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 14 May 2023 19:36:26 +0200
SLM: HSG Freiberg II – Radeberger SV 25:27 (14:14) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/309-slm-hsg-freiberg-ii-%E2%80%93-radeberger-sv-25-27-14-14.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/309-slm-hsg-freiberg-ii-%E2%80%93-radeberger-sv-25-27-14-14.html SLM: HSG Freiberg II – Radeberger SV 25:27 (14:14)


Am Samstag stand für die erste Männermannschaft des RSV das vorerst letzte Auswärtsspiel in der
Sachsenliga auf dem Programm. Gemeinsam mit einigen treuen Schlachtenbummlern ging es
nochmal im großen Bus auf Tour zur zweiten Vertretung der Freiberger Dachse. Mit ihnen hatte man
aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen, als man sage und schreibe sieben von zehn Strafwürfen
nicht verwandeln konnte und so knapp mit zwei Toren verlor. Dem Shoppingverkehr rund um den
Elbepark war es allerdings zu verdanken, dass der Radeberger Tross erst 40 Minuten vor Spielbeginn
in der Bergstadt ankam. Die sonst übliche Vorbesprechung fiel somit erstmal flach, es ging direkt in
die Halle. Die Gastgeber waren bereits mit dem Aufwärmen beschäftigt und peitschten sich
gegenseitig ordentlich an, ging es doch für sie noch um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.
Trotz des Chaos und der Hektik erwischten aber die Gäste den besseren Start in die Partie,
insbesondere in der Abwehr. Aus dem Positionsangriff heraus war Freiberg zu Würfen aus
schwierigen Situationen gezwungen, und sollte doch einmal ein Konter auf das Radeberger Tor
zurollen, stand da immer noch Torhüter Jakob Wagner, der von Minute eins bis 60 eine starke
Leistung bot. In der Offensive spielten die Männer von Coach John geduldig ihre Chancen heraus und
konnten sich so einen 5:11-Vorsprung nach 20 Minuten erarbeiten. So schön, wie sich dieses
Zwischenergebnis liest, so schnell war es aber auch wieder dahin, denn plötzlich wendete sich
sprichwörtlich das Blatt: Der Freiberger Keeper nagelte nun für kurze Zeit sein Tor zu und in der RSV-
Abwehr war von der zuvor gezeigten Aggressivität und Beweglichkeit nicht mehr viel zu sehen. Nach
einem 4:0-Lauf für die Gastgeber konnten sie den Schwung mitnehmen und bis zum Halbzeitstand
von 14:14 ausgleichen.
Die Pause kam für Radeberg vielleicht gerade zum richtigen Zeitpunkt und alle Bierstädter konnten
die Gelegenheit nutzen, um durchzuschnaufen und sich wieder zu sammeln. Der zweite
Spielabschnitt war dann vor allem von einer Sache geprägt – Spannung. Die Führung wechselte zu
Beginn immer wieder, das letzte Mal sah sich Freiberg jedoch beim 19:18 in der 41. Spielminute in
Front. Von dort an waren es immer wieder die Gäste, welche sich einen zwei-Tore-Vorsprung
erspielten, diesen kurz danach aber wieder einbüßten. Den letzten Ausgleich erzielten die Dachse
beim 25:25 knapp sieben Minuten vor Schluss, besonders nennenswerte Aktionen bis dahin
Fehlanzeige. Doch nun folgte mit Sicherheit der Schlüsselmoment des Spiels: nach dem 25:26 durch
Jan Schulz mussten die Radeberger zwei Unterzahlsituationen hintereinander überstehen und
schafften dies ohne einen einzigen Gegentreffer. In dieser Phase war den Gastgebern die
Verunsicherung und die Angst vor dem eigenen Fehler deutlich anzusehen, ihre Würfe blieben im
Block und an Wagner hängen, ein Strafwurf ging gar komplett neben das Tor. Tim Röseler auf Seiten
des RSV machte es zwar zunächst nicht besser und prüfte bei seinem 7-Meter ebenfalls das
Ballfangnetz hinter dem Tor, bekam aber 60 Sekunden später eine zweite Chance, die er zum 25:27-
Endstand nutzen konnte.
Nach der Schlusssirene war den Radeberger Spielern und Fans trotz des feststehenden Abstiegs die
Freude, aber auch eine große Erleichterung anzumerken, doch nochmal einen Sieg eingefahren zu
haben. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung auf der Heimfahrt und voller Vorfreude gehen
die Bierstadthelden nun in die letzte Partie der Saison, die am kommenden Samstag um 18:30 Uhr (!)
in der Radeberger BSZ-Halle angepfiffen wird. Gegner wird das Juniorteam des EHV Aue sein, welches
die Saison als Tabellenzweiter abschließen wird und heute beim 49:26-Kantersieg gegen Görlitz
gezeigt hat, dass es definitiv noch in Spiellaune ist.
Für den RSV spielten: Wagner, Diedrich – Richter (4), Sieberth, Schulz (7/3), Röseler (2/2), Masula (3),
Bellmann (2), Daferner (1), Fährmann (1), Guhrenz (2), Stein, Kempe, Dorschner (5)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 01 May 2023 10:34:23 +0200
SLM: Radeberger SV – Germania Zwenkau 26:33 (13:14) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/308-radeberger-sv-%E2%80%93-germania-zwenkau-26-33-13-14.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/308-radeberger-sv-%E2%80%93-germania-zwenkau-26-33-13-14.html SLM: Radeberger SV – Germania Zwenkau 26:33 (13:14)

Radeberger SV – Germania Zwenkau 26:33 (13:14)

Sachsenliga, machs guddi.
Samstag ca. 19.30 Uhr herrschte Gewissheit, nächstes Jahr wird die erste Männermannschaft wieder in der Verbandsliga Ost antreten und auf die bekannten Mannschaften Rietschen, Pulsnitz usw. treffen (home sweet home). Zwar sind noch zwei Partien zu bestreiten, jedoch müsste man beide gewinnen, um auf den 11. Tabellenplatz zu klettern. Dieser reicht in der Theorie auch nicht, so müsste man hoffen, dass Freiberg erste Männermannschaft aus der Mitteldeutschen Oberliga absteigt (damit die 2. Aus der Sachsenliga absteigen muss), was aber aktuell nicht so aussieht. Außerdem dürfte aus der Verbandsliga West keiner aufsteigen wollen. Also ziemlich viele Variablen. Natürlich wünscht sich der Schreiberling nicht, dass Freiberg absteigt, denn die erste gehört schon in die Mitteldeutsche. Und seien wir mal ehrlich Man hätte auch einfach selbst paar Punkte mehr holen können. Wo wir eine geniale Überleitung zum Samstag geschaffen haben.

soooo,
es war angerichtet, das erste der drei Abstiegsduelle um den Klassenerhalt. Zu Gast waren die Randleipziger (darf man das so schreiben?) aus Zwenkau. Im Hinspiel konnten sich unsere Männer knapp mit 22:23 durchsetzen und ließ damals die Zwenkauer hinter sich in der Tabelle. Seitdem ist jedoch viel passiert. Die Mannschaft, welche am Samstag in Radeberg antrat, hatte nicht mehr viel mit dieser zu tun, welche im Dezember gegen unsere Jungs verloren hat. Es kamen einige Langzeitverletzten wieder und sie holten seitdem etliche Punkte, kletterten in der Tabelle, und werden die Klasse halten. Glückwunsch dazu.
Das Spiel begann und die Gäste schienen an dem Tag wacher zu sein, schnell legten sie ein kleines Polster zwischen sich und die Gastgeber. So nutzte man die an dem Tag langsame Abwehr der Hausherren und zog immer wieder in die sich bietenden Lücken und erhielt folgerichtig Strafwürfe oder erzielte die Tore. So rasselte es auch in den ersten 10 Minuten vier Zeitstrafen, welche gleich aufgeteilt waren. Dass es vorher keine einzige!!! gelbe Karte gab, zeigte, dass die Schiedsrichter aufgrund der Beobachtung top motiviert waren, die Schwelle, was Zeitstrafen anging, extrem niedrig zu hängen. Im Angriff war es nur Guhrenz, welcher sich zu Beginn in Normalform zeigte und die Radeberger in der Partie hielt. Trotzdem schafften die Gäste es, sich bis auf 6:10 abzusetzen. Coach John nahm folgerichtig die Auszeit und schwor seine Männer nochmal neu ein. Diese zeigte Wirkung, Torhüter Rathmann entschärfte artistisch mit einer Doppelparade einen 7-Meter und Stein traf von außen sehenswert zum 11:11. Nun zog der Gästetrainer wiederum seine grüne Karte und bot seine Männer zum Gespräch. Die Radeberger schafften es leider nicht in Führung zu gehen, was für dieses Spiel leider symptomatisch war. Mit 13:14 ging man in die Halbzeit, in dem Wissen, dass man nach der Pause Ballbesitz hat.
Doch diesen verlor man durch eine Ungenauigkeit bedauerlicherweise wieder und man geriet sofort in das Zeitspiel, was man enttäuschenderweise nicht positiv beenden konnte. Kurz darauf erzielten die Gäste noch ein Treffer und so stand man nach 90 gespielten Sekunden mit Minus 3 da. Danach konnte man die Partie noch bis zu 38. Minute ausgeglichen halten (18:21). In der 41. kam es wieder zu einem Kuriosum in Sachen Entscheidungsfindung von den Unparteiischen. F. Bellmann stieg im Rückraum hoch, warf das Tor, erhielt währenddessen ein Schlag in die Magenregion. Tor+ Zeitstrafe für den Gegner. Sah die ganze Halle so und auch alle Spieler trabten zur Mitte, um den Anwurf auszuführen. Die Schiedsrichter waren jedoch der Meinung, vorher Freiwurf gepfiffen zu haben, bevor der Ball im Tor einschlug. So bringt man sich auch ins Gespräch. Kurz darauf folgten zwei berechtigte Zeitstrafen gegen die Radeberger und man schaffte es nicht, die Unterzahlsituation clever runterzuspielen. Immer wenn das Momentum in dieser Partie auf die Seite der Gastgeber kam, schaffte man es durch leichte Fehler sich wieder in die Bredouille zu bringen. In den folgenden Minuten zogen die Gäste auf 5 Tore weg und die Radeberger waren nicht in der Lage, diesen Rückstand aufzuholen. In der Abwehr fand man auch trotz einer Deckungsumstellung keinen Zugriff, die Gäste waren im 1:1 einfach besser und konnten selbst in Unterzahl Tore erzielen. Außerdem hielt der Gästehüter nun auch einige freie Bälle. Lediglich Stein war es der im zweiten Spielabschnitt, welcher fast makellos von der Außenposition blieb. Mit den Gedanken der Niederlage schwand auch die Konzentration und das Ergebnis ging mit 26:33 vielleicht ein paar Tore zu hoch aus. Irgendwie scheiterte man wieder an sich selbst. Zur Halbzeit mit nur einem Tor in Rückstand, trotz keiner guten Leistung. Mit einer Leistung wie es gegen KJS, oder LVB der Fall war, wäre ein Sieg drin gewesen.
Glückwunsch nach Zwenkau für den verdienten Sieg und wohl fast sicheren Klassenerhalt. An den Schiedsrichtern lag es mit Sicherheit nicht, trotzdem erwischt sich der Schreiberling, dass er es nicht unkommentiert lassen konnte.
Nächste Woche geht es nochmal nach Freiberg mit dem Bus, trotz des Abstiegs möchte man sich noch teuer verkaufen und nicht „negativ“ in den Abstiegskampf eingreifen. Deswegen unterstützt die Jungs, es sind noch einige Plätze frei. Wendet euch an die vertrauten Personen und meldet euch an. Hier auch nochmal GaliGrü an die SG Klotzsche Frauenmannschaft, welche laut Erzählungen interessierte Leser unserer Spielberichte sind.

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann (beide Tor), Richter (2), Sieberth, Schulz (4/4), Masula (2), Bellmann, Daferner, Fährmann, Guhrenz (4), Stein (9), Kempe (1), Dorschner (4)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 24 Apr 2023 11:21:43 +0200
KJS Dresden – Radeberger SV 31:30(18:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/305-kjs-dresden-%E2%80%93-radeberger-sv-31-30-18-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/305-kjs-dresden-%E2%80%93-radeberger-sv-31-30-18-12.html KJS Dresden – Radeberger SV 31:30(18:12)


Am Samstag traten die Bierstädter die kurze Reise in die Hauptstadt an, gegen den dort heimischen Verein KJS zu spielen. Angekommen in der Halle, wurde sich noch schnell ein Kaffee bei den Basketballern geholt, welche vorher in der Halle waren. Man war sich bewusst, dass man beim Favoriten punkten muss, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Sicherlich kein einfaches Unterfangen, denn die Hausherren stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben vergangene Woche bei der zweiten Vertretung von Aue gewonnen. Trotzdem hat man noch gute Erinnerungen an die Duelle in der Vergangenheit, so konnte man in der Verbandsliga sogar gegen die Dresdner gewinnen.
Zum Aufwärmen gab es dann feinsten Deutschpop auf die Ohren. Und als dann nach dem Einlaufen der Heimmannschaft vom Investor/Gründer/Besitzer des Vereins verkündet wurde, dass ein Spieler seinen Vertrag um 3 Jahre verlängert hat, hätte man eine Stecknadel fallen hören können. Da fühlt man sich schon ein wenig wie bei einem Aprilscherz zum 1.4.. Na ja, Glückwunsch zu drei weiteren Jahren bei dem Verein.
Vielleicht war das aber alles nur Taktik, um die Radeberger einzuschläfern? Es schien jedenfalls gewirkt zu haben. Zwar konnte man den Beginn noch offen gestalten, so stand es 2:2 nach sechs Minuten. Danach wurden jedoch die Probleme der Radeberger sichtbar. Man strahlte zu wenig Gefahr aus dem Rückraum aus und so waren die Würfe leichte Beute für den Hüter der Hausherren. Außerdem war man an diesem Tag in der Abwehr zu langsam. So konnten die Gäste ihre Führung schnell auf fünf Tore ausbauen. Beim Stand von 10:5 zog Coach John die Auszeit und versuchte seine Männer nochmal einzustimmen. Zwar kam man nun in Angriff besser zurecht, indem man die Außen ins Spiel brachte, jedoch fabrizierte man trotzdem noch zu viele leichte Fehler, welche die Hausherren in Konter ummünzten. Auch die in der letzten Woche so starken Hüter bekamen keine Hand an den Ball. Zwischenzeitlich wuchs der Rückstand bis auf 8 Tore(17:9), welchen man noch auf 18:12 bis zur Halbzeit verkürzen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Radeberger sich wie ausgewechselt. Man konnte sich in der Abwehr einige Bälle erkämpfen. Durch eine offensivere Abwehrformation unterbrach man den Spielfluss der Hausherren. Im Angriff wurde indessen mit mehr Tiefe gearbeitet und die Bälle auf die guten Außen Daferner und Stein gespielt, welche sicher trafen. In der 42. Minute war man wieder auf zwei Tore herangekommen. Danach schlichen sich jedoch wieder einige Fehlwürfe ein und KJS konnte nochmals auf fünf Tore davonziehen (27:22;48. Minute). Doch an diesem Tag gaben die Radeberger nicht auf und kämpften sich wieder heran. In der 56. Minute gerieten die Hausherren in doppelte Unterzahl. Was sie jedoch mit ihrer Erfahrung gut über die Zeit brachten.
Nun versuchte man es durch eine Manndeckung den Ball zu erkämpfen und so war es Fährmann, welcher 50 Sekunden vor Abpfiff den Anschlusstreffer herstellte. KJS reagierte, nahm eine Auszeit und versuchte die Zeit herunterzuspielen. Jedoch kamen die Radeberger nochmals in Ballbesitz, mit 15 Sekunden auf der Uhr. Coach John zückte seine letzte Auszeit, brachte den 7. Feldspieler. Der angesagte Spielzug misslang jedoch und den folgenden Freiwurf unterbunden die Gastgeber geschickt, indem man keine 3 Meter einhielt. Aus Schreiberlings Sicht ein klarer 7-Meter, was die sonst guten Schiedsrichter anders sahen. Mit einer verbleibenden Sekunde konnte nur noch ein direkter Freiwurf ausgeführt werden, welcher im Block landete.
Am Schluss verlor man das Spiel durch eine desolate erste Hälfte. So kann man wieder nur sagen, „gut gespielt, leider keine Punkte geholt.“ Vielleicht ist das jedoch die letzte Qualität, die den Radebergern fehlt. Von guten Spielen kann man sich leider nichts kaufen. Nun stehen noch 3 Spiele an, welche man eigentlich gewinnen muss, um noch eine Chance zu haben. Wenn man jedoch in 19 Partien vorher nur 4 Siege holt, ist das Szenario doch recht unwahrscheinlich. Nun steht eine Woche Pause an, bis man Germania Zwenkau empfängt.

Für den RSV spielten: Rathmann, Wagner(beide Tor), Richter, Sieberth(2), Schulz(3), Röseler(4/4), Masula(1), Bellmann(2), Daferner(4), Fährmann(3), Guhrenz(2), Stein(7), KempeDorschner(2)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 02 Apr 2023 21:26:10 +0200
SLM: Radeberger SV – SG LVB 30:28 (12:12) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/302-slm-radeberger-sv-%E2%80%93-sg-lvb-30-28-12-12.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/302-slm-radeberger-sv-%E2%80%93-sg-lvb-30-28-12-12.html SLM: Radeberger SV – SG LVB 30:28 (12:12)

SLM: Radeberger SV – SG LVB 30:28 (12:12)

Nach einer kurzen Spielpause stand am vergangenen Samstag das nächste Heimspiel für die Radeberger Handballer auf dem Programm. Zu Gast waren die Eisenbahner aus Leipzig, doch das war noch nicht alles: Durch eine Challenge der RSV-Jugendteams untereinander fanden außerdem zahlreiche Nachwuchstalente gemeinsam mit Ihren Familien den Weg in die BSZ-Halle und machten bereits beim erfolgreichen Damenspiel vorher ordentlich Stimmung.

Das Hinspiel in Leipzig war den Bierstädtern in keiner guten Erinnerung geblieben. Mit einem sehr dünnen Kader geriet man dort nach einer ordentlichen ersten Halbzeit doch gehörig unter die Räder und kassierte eine 40:25-Klatsche. Die Personalsituation stellte sich nun aber bis auf den Ausfall von Christopher Kempe deutlich besser dar und im Training konnte bereits darauf hingearbeitet werden, die entstandene Lücke zu füllen. In der Analyse der vergangenen Spiele kristallisierte sich außerdem (erneut) heraus, dass die Leistung der Mannschaft von Coach Carsten John meist besser ist, wenn man selbst „ohne Druck“ aufläuft. Und obwohl sich alle Beteiligte über die Wichtigkeit dieses Heimspiels gegen die SG LVB bewusst waren, sollte genau das versucht werden.

Los ging es mal wieder leicht verspätet mit einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Führung immer wieder wechselte. Nach dem 5:6 fand die RSV-Abwehr etwas besser ins Spiel schaffte es gemeinsam mit ihrem überragenden Keeper Jakob Wagner, den eigenen Kasten für die nächsten sieben Minuten sauber zu halten. Die Konsequenz war die einzige 2-Tore-Führung der ersten Halbzeit beim Stand von 8:6, welche noch höher hätte ausfallen können. Zu oft scheiterte man allerdings am gegnerischen Hüter oder warf den Ball gleich ganz neben das Tor. So kämpfte sich die Leipzig wieder heran und nun kam es zu einem ersten Schlüsselmoment der Partie: beim Stand von 10:11 hatten die Gäste per 7-Meter-Strafwurf die Gelegenheit, ihre Führung auszubauen, doch der Schütze scheiterte mit einem versuchten Heber an Wagner, den diese Parade noch weiter anpeitschte. Zugegeben, ein Heber über einen 1,95m-Hünen ist auch mutig. Kurz darauf machte es Jan Schulz auf der anderen Seite besser, dort war auch der Torwart etwas kleiner, und so ging es beim Stand von 12:12 in die Kabinen zur Besprechung.

Der zweite Spielabschnitt begann nochmals mit der Führung für die Gäste und kurz darauf dem nächsten Schlüsselmoment: beim Stand von 13:14 und passivem Vorwarnzeichen der Schiedsrichter gelang es dem kurzfristig dafür eingewechselten Markus Dorschner, den Ball irgendwie mitsamt Keeper zum Ausgleich ins Tor „reinzuwurschteln“, 75 Sekunden und zwei schnelle Ballgewinne später hatten die beiden Außenspieler David Stein und Ludwig Masula auf 16:14 erhöht. Aus einer anschließenden Überzahlsituation konnten die Bierstadthelden zwar noch nicht profitieren, 20 Minuten vor dem Ende erzielte Schulz dann aber erneut von der Strafwurflinie die erste 3-Tore-Führung zum 18:15.

Beruhigend war dieser Vorsprung natürlich noch lange nicht, denn die Gäste gaben sich nicht auf und kamen insbesondere über Rechtsaußen und den erfahrenen Sascha Meiner zu einigen Torerfolgen. Die RSV-Männer schafften es jedoch, auch mit dem nötigen Glück auf ihrer Seite, in den brenzligsten Situationen den alten Vorsprung wiederherzustellen. Fünf Minuten vor dem Ende zogen die Eisenbahner dann das letzte Register und stellten auf eine offensive Manndeckung um, was bei den Bierstädtern einige Unsicherheiten zum Vorschein treten ließ. Doch auch wenn der Ball nach einem technischen Fehler verloren wurde, stand ja noch Wagner im RSV-Kasten und brachte die BSZ-Halle mit seinen letzten Paraden zum Toben. Dem ebenfalls starken Masula war es dann vergönnt, in der letzten Minute mit dem 30. Tor für den RSV den Deckel auf dieses Spiel draufzumachen und von da an kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Die Mannschaft feierte zusammen mit dem fantastischen Publikum den zweiten Heimsieg in der Sachsenliga und wahrt somit die geringe Chance auf den Klassenerhalt. Nächste Woche spielen die Bierstadthelden am Samstag beim KJS-Club in Dresden, der sich mittlerweile auf den vierten Tabellenplatz hochgearbeitet und jüngst mit einem Auswärtssieg beim Juniorteam in Aue aufhorchen lassen hat. Anwurf ist am 1. April um 17 Uhr in der Sporthalle des Berthold-Brecht-Gymnasiums, zum Scherzen wird dort an diesem Tag wahrscheinlich niemand aufgelegt sein.

 

Für den RSV spielten: Wagner, Rathmann, Diedrich – Richter (3), Sieberth (2), Schulz (4/4), Röseler, Mandalka, Masula (9), Bellmann (3), Fährmann (2), Guhrenz (1), Stein (3), Dorschner (3)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 26 Mar 2023 20:28:10 +0200
SLM HSV Weinböhla – Radeberger SV 33:30(16:16) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/299-slm-hsv-weinb%C3%B6hla-%E2%80%93-radeberger-sv-33-30-16-16.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/299-slm-hsv-weinb%C3%B6hla-%E2%80%93-radeberger-sv-33-30-16-16.html SLM HSV Weinböhla – Radeberger SV 33:30(16:16)


Nach der Niederlage im Abstiegsduell gegen den HSV Dresden vergangene Woche stand für die Radeberger Männer eine Partie beim HSV Weinböhla an. Die Vorzeichen standen nicht sonderlich gut, da auf Radeberger Seite einige Ausfälle zu beklagen waren. Außerdem ist der gegnerische Kader mit Spielern bestückt, welche in ihrer Karriere schon ganz andere Aufgaben gemeistert haben. Jedoch tat vielleicht genau dies den Bierstädtern ganz gut und man konnte ohne große Erwartungshaltung frei aufspielen. Genau mit dieser Einstellung erreichte man achtsame Ergebnisse gegen Plauen und Aue.
Nach dem erfreulichen Sieg der Frauen (Glückwunsch) pfiffen die Schiedsrichter 19 Uhr die Partie an. Top motiviert legte man los und ging nach gewonnen Ball auch gleich in Führung. Die Gäste legten immer wieder ein Tor vor und brachten den Favoriten zum Nachdenken. Man schaffte es durch die zweite Welle einfache Tore zu machen, oder spielte die Angriffe geduldig aus. So konnte man in der 11. Minute erstmals mit 2 Toren in Führung gehen(5:7) selbst eine Zeitstrafe für den starken Guhrenz brachte kein Abriss. So profitierte die Abwehr auch vom eingewechselten Wagner, welcher vor allem von Außen überragend hielt. Die Gastgeber benötigten einige Zeit und kamen vor allem in der Umkehrbewegung über den nicht zu haltenden Riedel wieder in das Spiel und gingen erstmal in der 20. Minute 13:12 in Führung.
Trainer John nahm eine Auszeit und brachte Fährmann, welcher den bis dahin starken Schulz ablöste. Die letzten vier Tore erzielt alle Röseler vom Strich aus, was auch zeigte, dass die Radeberger, anders als in der Vorwoche, in die sich bietenden Lücken gingen.
16:16 Halbzeit, den Favoriten bis dahin mächtig geärgert, Ballbesitz und noch 13 Sekunden Überzahl.
Doch der Start ging schief, man verwarf gleich, kassierte ein Gegentor und produzierte in der Vorwärtsbewegung einen TRF, sodass man gleich mit zwei Treffern ins Hintertreffen geriet. Trainer John nahm seine Auszeit und schwor seine Männer nochmals ein. Trotz einer Unterzahlsituation schafft man den 19:19 Ausgleich. Bis zur 40. Minute konnte man die Partie ausgeglichen zu gestalten. Danach wurde der Hüter der Heimmannschaft zum Faktor und nahm den Radebergern einige freie Bälle weg. Außerdem kamen die Außen Boese und Nguyen besser ins Spiel. In dieser Phase war es wieder der starke Wagner, welcher die Gäste in Schlagdistanz hielt. Nach einem zwischenzeitlichen 26:22 Rückstand besannen sich die Gäste. An diesem Tag gaben die Radeberger nicht auf und kämpften sich bis zur 52. Minute wieder auf 29:27 heran. Die Stimmung wurde hitziger und auch das Heimpublikum an den Trommeln zeigte sich wieder von ihrer besten Seite und pöbelte auf alle, die sich in Weiß auf dem Spielfeld bewegten. Leider bekam man in der Abwehr nicht mehr den nötigen Zugriff und auch eine Manndeckung gegen die Aufbauspieler brachte keine Wende mehr. Als in der 59. Minute Weinböhla einen 7 Meter zugesprochen kam, fand das Sportfreund Stein wortwörtlich und lautstark „lächerlich“ und durfte sich noch unter die Zuschauer mischen.
Weinböhla traf den fälligen 7 Meter und feierte ausgelassen den 33:30 Sieg.
Fazit: Gut gespielt, trotzdem bedauerlicherweise keine Punkte mitgenommen. Rückblickend betrachtet, fehlten nur Nuancen, um beim Favoriten zu punkten. Ungünstigerweise schafft man es oftmals nur gute Leistungen abzurufen, wenn man „ohne“ Druck spielt. Trotzdem sollte man die positiven Aspekte mitnehmen, bevor es in zwei Wochen gegen LVB Leipzig wieder um 2 Punkte geht. Danke an die zahlreich erschienen Zuschauer, welche uns super unterstützt haben.
Hier noch eine kleine schöne Geschichte, was den Handball so ausmacht und ihn von anderen Sportarten unterscheidet (natürlich nicht ganz subjektiv). Es war sicherlich schon eine Stunde nach Abpfiff, die Halle schon fast leer, das Spielfeld dunkel und die Bummelletzten (meistens Linkshänder) gingen gerade duschen. Als dann die beiden Unparteiischen bei uns vor der Kabine standen und erzählten, dass bei ihnen die Duschen nicht funktionierten und fragten, ob sie hier mit duschen könnten. Natürlich durften sie, man wertete nochmal die lächerliche ;) Szene aus und ging im freundlichen Auseinander. Kein Streit, keine Beschimpfungen und irgendwie muss der Schreiberling ja auch zugeben, dass sie ganz gut gepfiffen haben.

Für den RSV spielten: Diedrich, Wagner, Rathmann(alle Tor), Richter(1), Schulz(5), Röseler(8/8), Masula(2), Bellmann(2), Fährmann, Guhrenz(4), Stein(4), Kempe(1), Dorschner(3)

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Sun, 12 Mar 2023 10:49:27 +0100
Radeberger SV- HSV Dresden 7:10(19:24) https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/297-radeberger-sv-hsv-dresden-7-10-19-24.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/297-radeberger-sv-hsv-dresden-7-10-19-24.html Radeberger SV- HSV Dresden 7:10(19:24)

 

Nachdem der Vorbericht des Schreiberlings nicht überall auf absolute Gegenliebe und Vergötterung gestoßen ist, kehren wir nun zur „normalen“ Form des Spielberichtes zurück. Doch fällt dieses aufgrund des Ergebnisses nicht leichter. Schon letzte Nacht schlug der Schreiberling sich mit dem Bericht herum und schaffte es nicht, die Gedanken in Schriftform zu bringen. Jetzt ist es Montag, 3:15 Uhr und man schlägt sich also immer noch mit dieser Aufgabe herum. Aber na ja, alles rumheulen nützt ja nichts, immerhin verdient man gerade Geld währenddessen man hier über den Ausgang der Saison philosophiert. Aber beginnen wir doch von vorne.
Samstag, 18 Uhr, und der Abstiegskrimi stand an. Der Tabellenletzte empfing den Vorletzten. Der Buschfunk (kurz Vorbericht aufgegriffen) hatte sich geirrt und Sportfreund Dreßler stand den Gästen doch nicht zur Verfügung. Auf der Seite der Radeberger wurde Hüter Wagner schmerzlich vermisst. Trotzdem war man gewillt/in der Pflicht den Sieg einzufahren, um sich eine bessere Ausgangslage für die letzten sechs Saisonspiele zu schaffen, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.
Die erste Führung der Gäste konnte man noch in Form von Dorschner ausgleichen. Um es vorwegzunehmen, einer der wenigen, die an diesem Tage Normalform erreichten. Die Gastgeber waren jedoch gleich voll bei der Sache und vor allem die Abwehr zeigte die geforderte Leidenschaft. Nach 13 Minuten stand es 3:3. Dies war dem oben genannten Markus zu verdanken, welcher bis dahin alle Tore der Bierstadthelden erzielten. Die Mitspieler hatten ihre sichtliche Mühe, die sich auch teilweise bietenden Lücken zu nutzen. Die folgende Unterzahlsituation auf der Seite der Radeberger war der erste Rückschlag in diesem Spiel und so setzten die Gäste sich auf 3:8 ab. Immer wieder war es der überragende Probst, welcher das Spiel perfekt leitete und die Fäden im Angriff der Gäste zog. Nach einer flammenden Auszeit von Trainer John verkürzte man über Masula und Kempe auf 6:8. Doch irgendwie war der Wurm drin. Selbst in zwei Überzahlsituationen vermochte man es nicht, die Fehler der Gäste auszunutzen. So warf man, aufgrund des Hüterwechsels der Hauptstädter, am leeren Tor vorbei. Ließen klare Wurfgelegenheiten von vielen Positionen aus, oder schmiss den hart erkämpften Ball überhastet weg. Die Gäste spielten auf der anderen Seite ihre Angriffe lange aus und fanden immer wieder eine Möglichkeit, den Ball im Tor unterzubringen. Acht Sekunden vor Pausenpfiff war es wieder Dorschner, welcher zum 7:10 verkürzte.
Nach der Pause ging es mit einigen Anweisungen und einer neuen Formation auf die Platte. Einen drei Tore Rückstand in einen Sieg umzuwandeln, sollte auf alle Fälle im Bereich des machbaren liegen. Jedoch waren die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit schwere Handballkost für den Zuschauer. Zwar erzielte man gleich den ersten Treffer und verkürzte auf zwei Tore, jedoch fehlte danach die Struktur im Angriff, um gescheite Abschlüsse zu kreieren. So erzielte Sportfreund Probst die Treffer 15-17 und Trainer John hatte genug gesehen. Beim Stand von 11:17 bat er seine Spieler zur Auszeit. Diese zeigte Wirkung und man erzielte drei eigene Treffer und es keimte wieder Hoffnung auf, außerdem hielt der eingewechselte Diedrich einige Bälle. Als der Gästespieler Scholz, 10 Minuten vor Abpfiff, aufgrund eines Fouls die Rote Karte kassierte, hätte die Wende kommen können. Doch auch hier scheiterte man wieder an sich und schaffte aus der Überzahlsituation keinen Nutzen. In den letzten Minuten musste man offensiver decken und versuchte die Gäste aus schlechten Winkeln werfen zu lassen, was diese jedoch dankend annehmen. Nach 55 gespielten Minuten war das Spiel beim Stand von 16:22 entschieden. Die letzten Minuten warfen beide Teams noch einige Tore, allein die Schiedsrichterentscheidungen sorgten auf beiden Seiten noch für einige Diskussionsgrundlagen, was jedoch auch nicht mehr Spielentscheidend war.
So verlor man am Schluss 19:24 gegen einen Gegner, welchen man die Unsicherheit und die Wichtigkeit des Spiels auch angemerkt hatte. Die Hauptstädter waren nicht unschlagbar, jedoch gewannen sie völlig verdient. Die Radeberger schafften es wieder mal nicht, die Abschlussschwäche zu beseitigen und sich weitere Pluspunkte zu erspielen.
Zwar hat man noch wichtige Partien gegen Konkurrenten wie Freiberg und Zwenkau, jedoch hat sich die Ausgangslage nicht verbessert, denn die Spiele werden nicht mehr. Am Wochenende fährt man dann zum Topteam nach Weinböhla, wo man sicherlich auch keine Punkte geschenkt bekommen wird.
Trotzdem wird man noch alles Mögliche versuchen, um die Klasse zu halten.
So, nun ist es 3:57 Uhr und der Schreiberling wünscht allen einen schönen Wochenstart.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Mon, 06 Mar 2023 03:59:11 +0100
Vorschau SLM https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/296-vorschau-slm.html https://www.radebergersv-handball.de/berichte/item/296-vorschau-slm.html Vorschau SLM

Stark Versetzungsgefährdet,


vor zwei Wochen gab es Halbjahreszeugnisse und alle Kinder wurden in die Ferien entlassen. Einige mussten ihre Fehlstunden aufgrund von Krankheit oder Schwänzen nachholen und hatten somit nicht komplett frei. Doch da die Radeberger Männer zu mindestens stets bemüht waren, hatten sie ihre letzte Stunde vor einem Monat bei den Klassenstrebern dem LHV Hoyerswerda, was leider nicht von Erfolg gekrönt war. Doch die Stimme des Klassenlehrers in Form von Coach John dringt in den Kopf seiner Schüler, das zweite Halbjahr ist das Entscheidende! Bekanntermaßen auch immer das kürzere und es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die eigenen Fehler auszumerzen. Die neue Klassenstufe macht den Radebergern stark zu schaffen. Zwar waren die Kopfnoten in den ersten 15 Stunden gut. Man erzielte gute Ergebnisse in den Bereichen Fleiß und Ordnung. Jedoch nur ein „Befriedigend“ auf Mitarbeit (was sich die Saison stark verbesserte) und Betragen (die Roten Karten liegen im Schnitt). Jedoch bringen alle guten Kopfnoten nichts, wenn die Zensuren in den Hauptfächern nicht stimmen. Aktuell steht man mit einer Fünf in den Fächern „Punkte“ sowie „Tore werfen“ mindestens eine Note zu schlecht, um die Klasse zu halten. Um dies zu erreichen, muss jedoch die Beteiligung an den Stunden weiter hochgehalten werden. Anders als Manuel Neuer haben sich die Radeberger Schüler ausgeruht und sind alle verletzungsfrei aus den Ferien wiedergekommen. Selbst Herrmann ist aus der Reha (während der Schulzeit, stellt euch das mal vor) möglicherweise wieder verfügbar. Unter der Woche wird sich in zwei Nachhilfestunden nochmals auf die kommende Klausur Samstag vorbereitet. Es wird sich auf speziellen Kniffe des Prüfers vorbereitet.
Doch was erwartetet die Bierstadthelden, am Samstag in der Prüfung? Auf der anderen Seite steht der HSV Dresden, ein Schüler, welcher über wenig finanziellen Mittel verfügt, jedoch oftmals durch viel Fleiß und Ehrgeiz das Maximum aus seinen Schuljahren holt. In den letzten Schuljahren waren Sie oftmals im zweier, oder dreier Bereich. Doch diese Saison ist der Wurm drin. In den Kopfnoten verdienen sich die Hauptstädter weiterhin Bestnoten, jedoch mangelt es diese Saison auch an den Hauptfächern. So stehen Sie nur 2 Punkte vor den Radebergern auf dem vorletzten Platz des Klassenschnitts in der Klasse „Sachsenliga“. Doch woran liegt dies? Die Dresdner haben in der Saison immer wieder mit Krankheitsfällen zu kämpfen, welche sich hartnäckig halten. So fehlt Schüler Salm schon seit der Klausur im Hinspiel und zuletzt war auch noch Klassenkamerad Dreßler verletzt, welcher laut der Schülerzeitung „Buschfunk“ jedoch am Wochenende wieder einsetzbar ist. Generell kann die Klasse HSV immer aus den niedrigeren Jahrgängen auffüllen, welche alle eine absolut gute Bildung genossen haben. Die Bierstädter kassierten im ersten Halbjahr eine deftige 32:20 Klatsche. Seitdem hat sich jedoch hoffentlich einiges getan und man ist gewollt am Wochenende die Klausur mit einem positiven Ergebnis zu beenden, um an den Dresdnern vorbeizuziehen.
Dafür benötigen die Männer, die komplette Unterstützung von allen Bekannten am Samstag in der Halle. Am besten schon 16 Uhr zum Frauenspiel, aber allerspätestens 18 Uhr zu einer der letzten Prüfungen im Schuljahr 22/23.

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info@radebergersv-handball.de (David-Bastian Stein) 1. Männer Wed, 01 Mar 2023 09:33:11 +0100